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    <title>Fitness.com Telegramm</title>
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    <description>Fitness.com Telegramm</description>
    <language>de</language>
    <lastBuildDate>Sat, 10 May 2008 01:0002</lastBuildDate>
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      <title>Körpereigenes Eiweiß mindert Schäden am Herzen</title>
      <link>http://de.fitness.com/news/1439/koerpereigenes_eiweiss_mindert_schaeden_am_herzen.php</link>
      <pubDate>Fri, 09 May 2008 00:0000 CET</pubDate>
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      <description><![CDATA[(idw). Ein Herzgefäß ist verschlossen und das Herz erleidet einen Infarkt. Schnelle Hilfe ist notwendig, damit das verschlossene Gefäß wieder geöffnet und der Herzmuskel wieder durchblutet werden kann. Ansonsten stirbt das vom Infarkt betroffene Gewebe dauerhaft ab. Methoden, Herzgefäße wieder zu öffnen, gibt es mehrere; häufig kommt zum Beispiel eine Gefäßstütze, ein Stent, zum Einsatz. Alle Behandlungsmöglichkeiten haben jedoch eines gemeinsam: Das frische Blut, das nun wieder durch das geöffnete Gefäß fließen kann, richtet im Herzen Schaden an, zerstört weiteres Herzmuskelgewebe. "Wir nennen das den Reperfusionsschaden", sagt Anästhesist Dr. Jan Patrick Roesner, der sich mit diesem paradoxen Phänomen beschäftigt hat. Dr. Roesner von der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Uniklinikum Rostock suchte nach Mitteln, die Schäden durch erneut ins Herz fließendes Blut möglichst gering zu halten. In Kooperation mit Wissenschaftlern aus Bristol und Wien untersuchte er die schützenden Eigenschaften einer körpereigenen Substanz, eines so genannten Fibrinogenspaltproduktes, auf den Herzmuskel nach durchgemachten Herzinfarkt und nach Wiedereröffnung des Herzkranzgefäßes. Am Anfang standen dabei experimentelle Untersuchungen an Tieren. "Wir konnten herausfinden, dass durch den Einsatz dieses körpereigenen Fibrinogenspaltproduktes die Schäden im Tierversuch deutlich verringert werden konnten." Dies war die Grundlage, auf der eine internationale Studie an 250 Patienten durchgeführt wurde. Die Erkenntnisse der Forscher sind deshalb von so großer Bedeutung, weil es bislang keine tatsächlich wirksame Behandlung des Reperfusionsschadens gibt. Gewonnen wurden die neuen Erkenntnisse durch interdisziplinäre und internationale Forschung. Beteiligt waren Mediziner der Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie sowie das Institut für Experimentelle Chirurgie am Universitätsklinikum Rostock. Außerdem kooperierten die Rostocker Mediziner um Dr. Roesner mit Professor Dr. Kai Zacharowski, Leiter der Abteilung für Cardio-Anästhesie und Intensivmedizin am Königlichen Krankenhaus Bristol, Großbritannien. Für die Forschungsarbeit wurde dem Mediziner jetzt der Hanse-Preis für Intensivmedizin verliehen, der jährlich durch die Firma Fresenius gestiftet wird und mit 5000 Euro dotiert ist.]]></description>
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    <item>
      <title>Fluide Intelligenz lässt sich steigern</title>
      <link>http://de.fitness.com/news/1438/fluide_intelligenz_laesst_sich_steigern.php</link>
      <pubDate>Wed, 07 May 2008 00:0000 CET</pubDate>
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      <description><![CDATA[(idw). Intelligenz kann in eine fluide und in eine kristalline Komponente unterteilt werden. Unter kristalliner Intelligenz versteht man den Gebrauch von Wissen, Fertigkeiten und Erfahrung. Demgegenüber wird unter fluider Intelligenz die Fähigkeit verstanden, neue Probleme zu lösen oder sich generell an neue Situationen anzupassen. Entsprechend ist fluide Intelligenz wichtig für viele kognitive Bereiche und wird als einer der wichtigsten Faktoren für Lernen angesehen. Die bisherige Forschung hat durch Tests gezeigt, dass sich die fluide Intelligenz lediglich durch das Training des Tests selbst steigern lässt. Beim Training einer vom Intelligenztest unterschiedlichen Aufgabe hingegen funktioniert dies nicht. Entsprechend wurde bisher angenommen, dass fluide Intelligenz angeboren und unveränderbar ist. An der Universität Bern hat nun aber ein Team von Psychologen um Prof. Walter Perrig ein kognitives Trainingsprogramm entwickelt, welches gesteigerte fluide Intelligenzleistungen zur Folge hatte. In der Studie absolvierten die Versuchspersonen zunächst einen Vortest mit einem Standardverfahren zur Erfassung von fluider Intelligenz. Die Versuchspersonen trainierten dann entweder 8, 12, 17, oder 19 Tage lang mit der Trainingsaufgabe des Berner Programms. Dieses beinhaltet komplexe Aufgaben, um das Arbeitsgedächtnis zu trainieren. Das Arbeitsgedächtnis ist zuständig für die vorübergehende Speicherung von Information, für die Planung, die Koordination und die Kontrolle bei der Durchführung von Aufgaben und für die Hemmung von störenden oder unwichtigen Einflüssen. Nach Beendigung dieses Trainings wurden die Versuchspersonen wiederum auf fluide Intelligenz getestet und ihre Leistungen wurden mit jenen von untrainierten Gruppen verglichen. Obwohl die Intelligenzleistung der untrainierten Gruppen aufgrund des Übungseffekts ebenfalls leicht anstieg, war die Verbesserung der trainierten Gruppen viel stärker und wurde mit zunehmender Trainingszeit größer. Das heißt: Je länger das Training mit dem Programm andauerte, desto größer war die Steigerung der fluiden Intelligenzleistung. "Interessant dabei ist, dass die Aufgaben des Trainingsprogramms sich völlig unterscheiden von denen des fluiden Intelligenztests", meint Walter Perrig. "Wir gehen davon aus, dass ein Transfer von den im Arbeitsgedächtnis trainierten Prozessen auf die Intelligenz stattfindet - dass also unser Programm Prozesse im Gehirn verbessert, welche für die Aufgabenlösung in vielen Bereichen relevant sind." Die Forschenden versprechen sich von den Ergebnissen wichtige Inputs für die Intelligenztheorie und viele Anwendungsmöglichkeiten zur Verbesserung von Denkleistungen im Alltag, in schulischen und beruflichen Bereichen und in der Rehabilitation.
Weitere Informationen: http://www.kommunikation.unibe.ch/medien/mitteilungen.html
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    </item>
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      <title>Die Milch macht's tatsächlich</title>
      <link>http://de.fitness.com/news/1437/die_milch_machts_tatsaechlich.php</link>
      <pubDate>Mon, 05 May 2008 00:0000 CET</pubDate>
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      <description><![CDATA[(idw). Die Ernährungswissenschaftlerin Dr. Katrin Kuhnt von der Friedrich-Schiller-Universität Jena erhält den OECOTROPHICA-Preis 2008. Geehrt wird die wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Ernährungswissenschaften der Uni Jena für ihre Dissertation über konjugierte Linolsäuren und trans-Fettsäuren. Katrin Kuhnt hat einzelne trans-Fettsäuren genauer untersucht und dabei verblüffende Ergebnisse erzielt. In ihrer Studie ["Die delta9-Desaturation von supplementierten trans-Octadecensäuren (trans-11- und trans-12-18:1) und die klinische Relevanz für den Menschen"] konnte sie nachweisen, dass die trans-11-Fettsäure, die sogenannte Vaccensäure, und die trans-12-Fettsäure keine negativen Wirkungen auf den Menschen haben. "Die trans-Fettsäuren haben allgemein einen sehr schlechten Ruf, weshalb sogar über eine Kennzeichnungspflicht auf Lebensmitteln nachgedacht wird", sagt Kuhnt. Vor allem trans-Fettsäuren, die bei der industriellen Fetthärtung von pflanzlichen Ölen entstehen, stehen im Verdacht, koronare Herzerkrankungen zu begünstigen. Im Tierversuch wurde jedoch festgestellt, dass bestimmte Fettsäuren mit einer konjugierten Doppelbindung gesundheitsfördernde Eigenschaften aufweisen. In ihrer preisgekrönten Studie konnte Kuhnt belegen, dass die trans-11-Fettsäure im menschlichen Körper in konjugierte Linolsäure (cis-9,trans-11-CLA) umgewandelt wird. Dieser sogenannten CLA (englisch für conjugated linoleic acid) werden im Allgemeinen gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben. Sie wirken antikarzinogen und antiinflammatorisch - das heißt, sie verringern die Risiken, an Krebs und Asthma zu erkranken. Auf natürlichem Wege wird diese Fettsäure im Pansen und Geweben von Wiederkäuern gebildet und steht dem Menschen über die Milch oder das Fleisch von Rind, Schaf oder Ziege zur Verfügung. Besonders hoch ist der CLA-Gehalt in der Milch von Rindern, die viel frisches Gras und Kräuter fressen. "Die Alpenmilch ist also tatsächlich sehr gesund", bringt Katrin Kuhnt ihre Ergebnisse auf den Punkt.]]></description>
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    <item>
      <title>Neues Gerät "liest" biomagnetisch die Gedanken</title>
      <link>http://de.fitness.com/news/1436/neues_geraet_liest_biomagnetisch_die_gedanken.php</link>
      <pubDate>Sat, 03 May 2008 00:0000 CET</pubDate>
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      <description><![CDATA[(idw). Das Biomagnetische Zentrum am Universitätsklinikum Jena (UKJ) hat am 29. April einen neu installierten Magnetenzephalographen (MEG) der nächsten Generation offiziell in Betrieb genommen. Mit Hilfe des MEG erhalten die Forscher berührungslos Einblicke in die magnetischen Hirnströme in einer neuen, innovativen Qualität. Das 1,5 Millionen Euro teure "Elekta Neuromag MEG" wird künftig vor allem in der neurowissenschaftlichen Forschung und neurologischen Diagnostik eingesetzt. "Dadurch lassen sich umfassend, schnell und völlig ohne Belastungen für die Probanden komplexe Informationsverarbeitungsprozesse abbilden, wovon wir uns wichtige Aussagen über den Signaltransfer zwischen den Hirnbereichen erhoffen", so Prof. Dr. Jens Haueisen, Leiter des Biomagentischen Zentrums am UKJ. Mit der Inbetriebnahme des modernen MEG verbessern sich die Forschungsmöglichkeiten in diesem Bereich am Jenaer Zentrum, das zu den größten und leistungsfähigsten Biomagnetischen Zentren Deutschlands gehört.]]></description>
    </item>
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      <title>Studie der Uni Ulm bestätigt: "Laufen macht schlau"</title>
      <link>http://de.fitness.com/news/1435/studie_der_uni_ulm_bestaetigt_laufen_macht_schlau.php</link>
      <pubDate>Thu, 01 May 2008 00:0000 CET</pubDate>
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      <description><![CDATA[(idw). Die Pilotstudie vor drei Jahren trug noch ein Fragezeichen: "Macht Laufen schlau?" fragten sich damals Wissenschaftler der Universität Ulm. Jetzt, nach den am Donnerstag veröffentlichten Ergebnissen der Hauptstudie, ist das Fragezeichen verschwunden. "Sport macht das Gehirn effektiver", bestätigt Professor Manfred Spitzer, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Ulm. Sanna Stroth, inzwischen in Düsseldorf tätige frühere Ulmer Wissenschaftlerin, und Dr. Ralf Reinhardt, Dozent an der Akademie für Gesundheitsberufe des Uni-Klinikums Ulm, hatten die Studie geleitet. Daran beteiligt waren in der Anfangsphase mehr als 100 Probanden. 77 hielten bis zum Ende durch. "Wir konnten jetzt zum ersten Mal zeigen, dass ganz bestimmte geistige Leistungen direkt vom Sport profitieren", sagt Spitzer. Belegt worden sei vor allem, dass damit manche Reize schneller und effektiver verarbeitet werden. Stroth und Reinhardt zufolge bewirken schon sechs Wochen intensives Lauftraining deutliche Verbesserungen vor allem in den Bereichen "visuell-räumliches Gedächtnis", "Konzentrationsfähigkeit" und "positive Stimmung", erwiesen bereits im Rahmen der Pilotstudie. Deutlich aussagefähiger sind naturgemäß jetzt die Ergebnisse der um zusätzliche psychologische Tests, Messungen der elektrischen Aktivitäten des Gehirns sowie genetische und molekularbiologische Aspekte erweiterten Hauptstudie: Einem auf 17 Wochen mit jeweils drei Einheiten ausgedehnten Trainingsprogram, konzipiert im Rahmen einer Bachelor-Arbeit am Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Karlsruhe (TH). Demnach erzielte die sportliche aktive Probandengruppe damit eine deutliche Verbesserung des räumlichen Vorstellungsvermögens. Noch bemerkenswerter, so die Autoren der Studie: Genetisch bedingte Nachteile beim Abbau des für die Leistungsfähigkeit des Gehirns wichtigen Dopamin-Spiegels infolge geistiger Anstrengungen können durch sportliche Aktivitäten ausgeglichen werden. Auch die EEG-Untersuchungen belegten "einen eindeutigen Zusammenhang zwischen körperlicher Fitness und hirnelektrischen Prozessen. Fittere Probanden zeigen eine schnellere und effizientere Reizverarbeitung", berichten Dr. Ralf Reinhardt und Sanna Stroth. Letztere machte indes bei der Vorstellung der Studie ebenfalls deutlich: "Das Potenzial des Gehirns lässt sich durch Ausdauertraining steigern, aber nur Laufen reicht auch nicht." Am Lernen führe jedenfalls kein Weg vorbei. Wobei ohnehin das räumliche Vorstellungsvermögen mehr von den körperlichen Aktivitäten profitiere als die verbale Merkfähigkeit etwa. Vokabeln lernen gelinge mithin selbst durch Laufen nicht unbedingt besser. Offen sei dagegen nach wie vor, welche Bewegungsformen die geistige Leistungsfähigkeit besonders verbessern, ebenso die optimale Dauer der Aktivitäten. Konsequenzen aus ihren Erkenntnissen für die Schulpolitik und Unterrichtsgestaltung sind aus Sicht der Wissenschaftler gleichwohl angebracht. Reduzierte oder gar ausfallende Sportstunden jedenfalls seien hier der falsche Ansatz.]]></description>
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