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Fettlösliche Vitamine: Vitamin A (Retinol)
Vitamin A ist als Bestandteil des
Sehpurpurs für die Anpassung des Auges an unterschiedliche Helligkeiten
zuständig. Es greift auch in den Aufbau und die Funktionserhaltung von
Haut und Schleimhäuten ein. Da Retinol im Körper gespeichert werden
kann, sind Mangelerscheinungen wie ein unzureichendes Dämmerungssehen
äußerst selten.Durch eine ausgeglichen Ernährung mit grünem und gelbem Gemüse sowie fetthaltigen Milchprodukten (Butter, Margarine) ist die wünschenswerte Zufuhr von 0,8-1,1 mg/Tag gesichert. Vitamin D (Calciferol)
Obwohl Vitamin D als einziges
Vitamin durch das Einwirken von Sonnenlicht in der Haut vom Körper
gebildet werden kann, muss es dennoch zusätzlich mit der Nahrung
aufgenommen werden. Calciferol hilft den Kalzium- und Phosphatstoffwechsel zu
regulieren. Außerdem beeinflusst es die Mineralisierung der Knochen. Als
das "antirachitische" Vitamin verhindert es eine Knochenerweichung (Rachitis)
bei Kindern. Lebertran, Milch und Eigelb sind hervorragende Vitamin
D-Lieferanten. Die tägliche Zufuhrempfehlung beläuft sich auf 5-10
µg. Vitamin E (Tocopherol)
Ebenso wie das Spurenelement Selen
schützt Vitamin E als Antioxidant das Immunsystem vor freien Radikalen.
Tocopherol trägt zur Prävention von Herzgefäßerkrankungen
bei und verbessert den Blutkreislauf. Nach neuesten nicht bewiesenen Theorien
soll es zu einem langsameren Altern und einer gesteigerten
Zeugungsfähigkeit führen. Da es sehr lange dauert bis die
gespeicherten Vitamin E-Reserven erschöpft sind, kommt es normalerweise zu
keinen Mangelerscheinungen.Mindestens 12 mg Tocopherol sollten täglich durch Pflanzliche Öle und Fette oder Getreidekeime und Gemüse aufgenommen werden. Vitamin K (Phyllochinon) Vitamin K ist ein wesentlicher Faktor im Blutgerinnungssystem, das mit seinen Funktionen bei Verletzungen (Schnittverletzungen und anderen offenen Wunden) sowie bei inneren Blutungen vor dem Verbluten schützt. Es regt die Leber zur Bildung von Prothrombin an, einem Plasmaprotein, das in Thrombin umgewandelt wird und so den Blutfaserstoff Fibrin bilden kann, der den Gefäßdefekt verschließt. Ein Phyllochinonmangel wirkt sich durch eine verzögerte Blutgerinnung negativ aus. Eine tägliche Zufuhr von 1 mg/kg Körpergewicht erscheint durchaus sinnvoll. Reich an Vitamin K sind grünes Gemüse, Leber, Milch und Tomaten. |
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