Mediterranes Paradox- Was ist
das?
Immer
wieder hört oder liest man, dass unsere Nachbarn in Italien, Frankreich
oder Griechenland weniger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie dem Herzinfarkt
sterben. Häufig wird dieser schützende Einfluss dem
mäßigen, aber regelmäßigen Weinkonsum in der mediterranen
Ernährung zugeschrieben. Diese Phänomen wird als French oder
Mediterranes Paradox bezeichnet.
Das stimmt nur zum Teil. Verantwortlich hierfür sind
sekundäre Pflanzenstoffe, genauer gesagt Phenolsäuren und
Flavonoide im Rotwein. Flavonoide sind Farbstoffe, die aus den
Traubenschalen in den Wein übergehen. Allerdings kommen diese ebenso in
vielen anderen Obst und Gemüsesorten vor. Hiervon wird in der mediterranen
Ernährung viel mehr konsumiert als bei uns. Auch Faktoren wie die
geringere Aufnahme von tierischen Fetten und die höhere Aufnahme von
Olivenöl,
dürfen nicht außer Acht gelassen
werden. Es muss auch betont werden, dass in den vielzitierten Studien zum
mediterranen Paradox die Menge von nur 1-2 Gläsern Wein zu den
Mahlzeiten zugrundegelegt wurde.
Diese positiven Langzeitwirkungen des Alkohols werden noch
immer heftig diskutiert. Denn bestehen andere Risikofaktoren für die ein
Alkoholkonsum möglicherweise eine Verschlechterung bedeuten würde,
wie z.B. Lebererkrankungen, Diabetes, Gicht, Krebs etc., kann auch ein Glas am
Tag schädlich sein. Größere Mengen Alkohol, auch Rotwein,
erhöhen immer das Krebsrisiko.
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Ernährungstipp gemeinsam mit Esslust.com, der online
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