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(idw). Das Hormon Erythropoietin (Epo) wirkt sich positiv auf die Regeneration von Hautgewebe aus. Zu dieser Erkenntnis kam der Rostocker Mediziner Dr. med. Heiko Sorg vom Institut für Experimentelle Chirurgie der Medizinischen Fakultät der Universität Rostock, wo das als Doping-Mittel bekannt gewordene Epo systematisch untersucht wird. Tests ergaben, dass hohe Gaben von Epo sich eher negativ auf den Heilungsprozess auswirken, wohingegen niedrige Dosen an Epo positiv auf die Hautregeneration wirken. "Wir konnten nachweisen, dass sich durch die Gabe von Epo die Neubildung von Gefäßen in verletzten Hautarealen gefördert wurde und dass die funktionelle Regeneration auf diese Weise beschleunigt werden konnte", so Dr. Sorg. Der Rostocker Wissenschaftler erhielt für seine Untersuchungen den mit 1500 Euro dotierten Walter-Brendel-Preis der Europäischen Gesellschaft für Chirurgische Forschung.
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