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(idw). Das Biomagnetische Zentrum am Universitätsklinikum Jena (UKJ) hat am 29. April einen neu installierten Magnetenzephalographen (MEG) der nächsten Generation offiziell in Betrieb genommen. Mit Hilfe des MEG erhalten die Forscher berührungslos Einblicke in die magnetischen Hirnströme in einer neuen, innovativen Qualität. Das 1,5 Millionen Euro teure "Elekta Neuromag MEG" wird künftig vor allem in der neurowissenschaftlichen Forschung und neurologischen Diagnostik eingesetzt. "Dadurch lassen sich umfassend, schnell und völlig ohne Belastungen für die Probanden komplexe Informationsverarbeitungsprozesse abbilden, wovon wir uns wichtige Aussagen über den Signaltransfer zwischen den Hirnbereichen erhoffen", so Prof. Dr. Jens Haueisen, Leiter des Biomagentischen Zentrums am UKJ. Mit der Inbetriebnahme des modernen MEG verbessern sich die Forschungsmöglichkeiten in diesem Bereich am Jenaer Zentrum, das zu den größten und leistungsfähigsten Biomagnetischen Zentren Deutschlands gehört.
