Suche:
  
Studioname:     Ort:     PLZ:     Angebot:     
 
spacer

Wie gefährlich ist der Boxsport für das Gehirn?

Newstelegramm vom 11.04.08
 Vor


(idw). Boxen ist möglicherweise weniger gefährlich für das Gehirn als bislang befürchtet - zumindest für Amateure. Abschließende Aussagen zur Gefährdung sind derzeit jedoch noch nicht möglich. Ob Profi-Boxer wie Muhammad Ali sich ihre spätere Gehirnerkrankung - in diesem Fall die Parkinson-Krankheit im Alter von 40 Jahren - mit hoher Wahrscheinlichkeit beim Sport zugezogen haben, bleibt alos offen. Eine Entwarnung kann erst gegeben, wenn umfangreichere Studien, an denen sowohl Amateur- als auch Profiboxer teilnehmen, die Risiken des Boxsports für das Gehirn geklärt haben. Zu diesem Schluss kommt die "Heidelberger Boxerstudie", die mit Hilfe hochauflösender Kernspintomographie (MRT) nach winzigen Hirnveränderungen im Gehirn von Amateurboxern und einer nicht boxenden Vergleichsgruppe gefahndet hat. Diese sind vermutlich Vorläufer späterer schwerer Hirnschäden wie Morbus Parkinson oder Demenz. Die Studie der Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg ist jetzt im "American Journal of Neuroradiology" veröffentlicht worden. Bei drei der 42 Boxer waren winzige Punktblutungen gefunden worden, während in der Vergleichgruppe von 37 Nicht-Boxern keine derartigen Veränderungen vorlagen; der Unterschied war jedoch statistisch nicht signifikant. Beim Boxen wird der Kopf mit hoher Geschwindigkeit und großer Wucht getroffen. Dabei können Scherbewegungen zwischen den Hirngeweben auftreten, die in winzigen Blutungen resultieren. Wie häufig die Mikro-Blutungen bei Boxern auftreten, ist nicht bekannt. Letztlich könnten sie zum Untergang von Gehirnzellen und Funktionsausfällen wie Demenz oder Morbus Parkinson führen. Diese Hypothese wird von einigen Arbeitsgruppen vertreten. Die drei Boxer, die Veränderungen aufwiesen, zeigten diese typischerweise im vorderen Großhirn, wo die Scherkräfte durch Boxschläge ihre Hauptwirkung haben. Ein Nachteil der "Heidelberger Boxerstudie" war die große Spannbreite der Boxdauer und -intensität bei der Ausübung des Amateursports: Die Dauer variierte von 1 bis 25 Jahren und die Intensität von einem bis zu 375 Kämpfen mit 0 bis12 Knockouts. Eine Folgestudie sollte Boxer einschließen, die den Sport professionell betreiben, um auch eine intensive Belastung des Gehirns beurteilen zu können. Die Heidelberger suchen derzeit nach einer Möglichkeit für die Finanzierung der Studie.
 Vor


Telegramm versenden Send to friend

Wie definierst Du am ehesten den Begriff FITNESS?

  • Im Fitness-Studio Sport treiben?
  • Anderer Begriff für (jeden) Freizeitsport?
  • Bewertungsaussage, z.B: Wie ist Deine Fitness?

Stimme abgeben



 Newsletter

Tragen Sie sich in den Fitness.com Newsletterein...

Email:   
Vorname:   
Nachname:   







Fitnessstudio Hamburg Meridian Spa Fitnessstudio Berlin Meridian Spa Fitnessstudio Aachen Team WOF Fitnessstudio Bremen ULC Sportwelt Fitnessstudio Mannheim Fitness Park Pfitzenmeier