(idw). Auf der diesjährigen Hannover-Messe konnten die Besucher auch das Jenaer Fachhochschul-Team um Prof. Dr. Dirk Heinze vom Fachbereich Maschinenbau mit dem neu entwickelten Lendenwirbelsäulen-Trainingsgerät besuchen. Langes Sitzen am Computer zieht nicht selten schmerzhafte Verspannungen nach sich. Hier hilft oftmals nur der Ausgleich durch regelmäßige Bewegung. Wer jedoch seine Jogging-Runden nicht täglich laufen kann, für den ist das Lendenwirbelsäulen-Trainingsgerät eine spannende Alternative. Aber auch für weitaus schwerer wiegende Erkrankungen und Beschwerden ist die Neuentwicklung gedacht. Mit dem Gerät lässt sich die Rückenmuskulatur in drei Bewegungsgraden trainieren: in der Vor- und Rückbeuge, in der Seitenneigung und in Rotation. Diese Bewegungen kann das Trainingsgerät dabei auch gleichzeitig ausführen. Auch die tiefer liegenden Muskeln um die Wirbelsäule (autochthone Muskulatur) werden damit gezielt gestärkt. Im vergangenen Jahr bewies eine Promotion an der Friedrich-Schiller-Universität Jena die erfolgreiche medizinische Wirkung des Trainingsgerätes an 30 Probanden. Der Betrieb des Lendenwirbelsäulen-Trainingsgerätes ist für Therapeuten ebenso wie für Fitness-Studios optimal. Jedoch wäre auch die Nutzung für Bürogemeinschaften eine ganz neue und überlegenswerte Alternative: "Das Gerät hat einen sehr spielerischen Zugang", erläutert Ingenieur Stefan von Dosky, "durch verschiedene Spielmöglichkeiten, die sich auf dem Monitor verfolgen lassen und bei denen der Körper faktisch als Joystick fungiert."