(idw). Warum unser Herz schlägt, hat jetzt ein Wissenschaftlerteam vom Institut für Humangenetik des Universitätsklinikums Heidelberg herausgefunden. Ein Gen, das vor Jahrmillionen in den ersten Wirbeltieren entstanden ist und sich seither kaum verändert hat, sorgt beim Embryo dafür, dass sich der Taktgeber des Herzens - ein spezifischer Bereich mit dem Namen Sinusknoten - in der Wand des rechten Herzvorhofs entwickelt. Die Erkenntnisse aus dem Tiermodell können dazu beitragen, Herzrhythmusstörungen beim Menschen besser zu verstehen und möglicherweise neue Therapien gegen Rhythmusstörungen zu entwickeln. Die Arbeit wurde am 19. März 2007 in Circulation veröffentlicht, einem renommierten amerikanischen Journal im Bereich der Herzforschung.