Studienteilnehmer mit Tennis- und Golferellenbogen gesucht
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(idw). Privatdozent Dr. Karsten Knobloch von der Abteilung Plastische, Hand und Wiederherstellungschirurgie an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) führt seine Sehnenforschungen jetzt am Ellenbogen fort. Der Tennis- und der Golferellenbogen sind beides Überlastungsreaktionen der Sehnen der Unterarm- und Handmuskulatur, die am Ellenbogen ansetzen und häufig beispielsweise bei Tennisspielern am äußeren und bei Golfern am inneren Ellenbogen zu finden sind. Am Ort des Geschehens wird der Schmerz durch eine krankhaft gesteigerte Durchblutung ausgelöst, ein Phänomen, das bereits an der Achillessehne nachgewiesen werden konnte. Ziel der neuen Studie ist es, den Effekt eines speziellen exzentrischen Krafttrainings mit dem Thera-Band® Flex-Bar in Kombination mit einer speziellen Ellenbogen- und Handgelenksschiene (Sportlastic® Epi-Hit) auf die Mikrozirkulation des Ellenbogens und die Handkraft der Patienten zu untersuchen. Da sich die Sehnenzellen nur sehr langsam regenerieren, ist die Studiendauer auf zwölf Wochen angesetzt. Die Probanden müssen sich zweimal für rund eine Stunde für Spezialuntersuchungen in der Abteilung Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie in der MHH einfinden. Mit einem speziellen Laser-Doppler-System wird die gesteigerte Durchblutung der Ellenbogenmikrozirkulation erfasst. An beiden Terminen wird außerdem eine exakte Bestimmung der Handkraft vorgenommen. Die Fitnessgeräte und die Schiene werden kostenlos an die Teilnehmer verteilt. Weitere Informationen gibt Ihnen gern Privatdozent Dr. Karsten Knobloch, MHH-Abteilung Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie (karsten.knobloch@yahoo.de, Telefon 0511-532-8864). Im Internet finden Sie unter www.tennisellenbogen.org auch die Trainingsanleitung. Studienteilnehmer können sich auch unter Tel. (05337) 1583 oder 0175-9249039 bzw. studie-mhh.hoffmann@web.de bei Nicola Hoffmann anmelden und Termine vereinbaren.
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