Mit Gentechnik zu Proteinen
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(idw). Nach der Entschlüsselung des menschlichen Genoms und dem vieler anderer relevanter Organismen gilt es nun, die enorme genetische Information zu nutzen. Eine Möglichkeit ist die gentechnologische Herstellung von Proteinen, sogenannten rekombinanten Proteinen. Über diese Proteine tauschen sich Experten aus aller Welt vom 1. bis 3. März auf einer Konferenz in Halle aus. Die dritte hallesche Konferenz zur Produktion rekombinanter Proteine wird vom Institut für Technische Biochemie e.V. organisiert, Teil der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). "Der Bedarf an rekornbinanten Proteinen ist so groß wie nie zuvor, und er wächst weiter", erklärt Prof. Dr. Rainer Rudolph, Leiter der Abteilung Technische Biochemie des Institutes für Biochemie und Biotechnologie und Vorsitzender des Instituts für Technische Biochemie e.V. "Dabei beschränkt sich das Interesse nicht nur auf akademische Projekte. Die Produktion rekombianter Proteine spielt eine zunehmend wirtschaftliche Rolle. Längst nicht mehr der einzige Anwender, aber immer noch finanzielles Schwergewicht und Vorreiter ist dabei die Pharma-Industrie, die eine wachsende Zahl von Proteinen als Entwicklungswerkzeuge, Teile diagnostischer Methoden und für therapeutische Zwecke einsetzt." Auf der "Halle Conference" werden renommierte Experten aus akademischer Forschung und Industrie, aktuelle Beiträge zur Produktion großer Mengen qualitativ hochwertiger Proteine präsentieren. Dies betrifft die industrielle Produktion, alternative Wirtssysteme für die Produktion rekombinanter Proteine ebenso wie rekombinante Impfstoffe, neue Bindemoleküle oder die Verbesserung therapeutischer Proteine durch chemische Modifizierung.
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