Wie sieht effektiver Sportunterricht aus?
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(idw). Prof. Dr. Markus Raab vom Institut für Bewegungswissenschaften und Sport (IBUS) der Uni Flensburg untersucht, wie Lehrer im Sportunterricht zwischen verschiedenen Vermittlungsmodellen wählen. "Wir überprüfen weltweit eingesetzte Vermittlungsmodelle im Sport und helfen Lehrern das richtige auszuwählen", sagt Raab, Junior-Professor am IBUS. In einer im Februar 2007 publizierten Veröffentlichung in der "Europäischen Zeitschrift für Sportunterricht" vergleicht er vier weltweit eingesetzte Vermittlungsmodelle für die großen Spiele wie Fußball, Handball, Volleyball und Basketball und zeigt auf der Grundlage eigener Forschungen, bei welchen Sportarten und Altersklassen sowie Lernzielen welches Konzept am erfolgreichsten ist. Das Ziel dieser Einblicke, die der 38-jährige Wissenschaftler im Rahmen des Forschungsprojektes "Think SMART, not hard!" gemeinsam mit sechs Doktoranden vornimmt: "Wir möchten Sportlehrern Entscheidungshilfen geben, wenn Sie zwischen verschiedenen Vermittlungsmodellen aussuchen, um den Kindern und Jugendlichen möglichst früh positive und erfolgreiche Erfahrungen im Erlernen von Bewegungen zu ermöglichen". SMART steht als Akronym für ein Modell um Lernbedingungen abhängig von der Komplexität der zu erlernenden Bewegungen und Sportarten sowie der Vorerfahrungen der Kinder und Jugendlichen auszuwählen. In weit über zehn Experimenten wurde dieses Modell im Bereich des Neulernens von Bewegungen überprüft. Frühe persönliche Erfolge im Erlernen von Bewegungen führen dabei, so die Überzeugung der Sportwissenschaftler, dazu langfristig Kinder und Jugendliche an den Sport zu binden und in Freizeit- oder Leistungssport eine gesunde Entwicklung zu erleben.
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