Herzrhythmusstörungen: harmlos oder gefährlich?
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(idw). Fast jeder Mensch hat irgendwann in seinem Leben Unregelmäßigkeiten des Herzschlages - häufig ohne es zu merken. Herzrhythmusstörungen können etwas völlig Normales sein, der Übergang zwischen normal und krankhaft ist fließend. Und: krankhaft bedeutet nicht immer gefährlich. Deshalb hat die Deutsche Herzstiftung eine neue Broschüre herausgebracht, in der hervorragende Rhythmusspezialisten ausführlich darlegen, wie die heutige Medizin mit Herzrhythmusstörungen umgeht. Prof. Dr. med. Thomas Meinertz vom Universitären Herzzentrum Hamburg und Vorstandsmitglied der Deutschen Herzstiftung: "Zu unterscheiden ist zwischen harmlosen Herzrhythmusstörungen, die als Fehlzündungen eines normalen Herzens angesehen werden können, und Herzrhythmusstörungen, die durch eine Erkrankung der elektrischen Impulsgeber hervorgerufen werden. Am häufigsten und am bedeutsamsten sind Herzrhythmusstörungen, die Folge einer bestehenden Herzkrankheit oder auf andere Einflüsse wie Rauchen, Alkohol, Koffein, Schlafmangel, Kalium- oder Magnesiummangel, die das Herz aus dem Takt bringen können, zurückzuführen sind. Selten sind Herzrhythmusstörungen Vorläufer und Warnzeichen eines drohenden plötzlichen Herztodes." Von Vorhofflimmern sind in Europa 4,5 Millionen Menschen betroffen. In Deutschland leiden rund 800.000 Personen daran. Die Behandlungsmöglichkeiten haben sich in den vergangenen Jahren erheblich verbessert. Prof. Meinertz spricht von spektakulären Fortschritten besonders bei dem Verfahren der Katheterablation. Ausführliche Informationen zur gesamten Bandbreite der Behandlungsmöglichkeiten von Herzrhythmusstörungen unter Berücksichtigung der neuen Leitlinien 2006 gibt die Broschüre "Herzrhythmusstörungen heute". Sie ist gegen Einsendung von drei Euro in Briefmarken erhältlich bei: Deutsche Herzstiftung, Vogtstr. 50, 60322 Frankfurt. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.herzstiftung.de
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