Wie gesund und fit sind deutsche Kinder und Jugendliche?
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(idw). Wie viele Kinder leiden unter allergischen Erkrankungen? Wie viele Kinder schaffen eine ordentliche Rumpfbeuge? Sind arme Kinder dicker? Bei wie vielen Kindern treten Essstörungen auf? KiGGS, die Kinder- und Jugendgesundheitsstudie des Robert Koch-Instituts, liefert erstmals ein umfassendes Bild von der Gesundheit der Heranwachsenden in Deutschland, das alle Alterstufen umfasst und auch Laborbefunde einschließt. Nach dreijähriger Untersuchungszeit endete die bundesweit repräsentative Datenerhebung im Mai 2006. Erste Ergebnisse werden nun vorgestellt. Die Kinder- und Jugendgesundheitsstudie hat das Robert Koch-Institut im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit sowie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durchgeführt. Insgesamt haben 17.641 Kinder und Jugendliche aus 167 für die Bundesrepublik repräsentativen Städten und Gemeinden teilgenommen, vom Säugling bis zum Siebzehnjährigen. Die Kinder wurden medizinisch untersucht, zum Beispiel hinsichtlich Sehvermögen, Blutdruck, Schilddrüsenvolumen, Ausdauer und Koordinationsvermögen. In einem Fragebogen wurden Eltern und ab elf Jahre auch die Kinder selbst unter anderem zu Unfällen, Krankheiten, Schmerzen und zum Gesundheitsverhalten befragt. Bislang fehlten in Deutschland insbesondere verknüpfbare Daten aus den verschiedenen Ebenen des gesundheitlichen Geschehens - etwa wie viele dicke Kinder es gibt, welche Ursachen in Frage kommen und wie die Folgen für die Gesundheit sind. Informationen zur Studie, besonders aufbereitet für Kinder und Eltern finden Sie im Internet unter http://www.kiggs.de
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