(idw). Für ihre Methode, die Hämoglobinmenge und die Sauerstofftransportkapazität im Blut zu bestimmen und damit einen entscheidenden Beitrag zur Bekämpfung des Blutdopings zu leisten ist die Bayreuther Sportwissenschaftlerin Dr. Nicole Prommer mit dem ersten Preis des Young Investigator Awards ausgezeichnet worden. Der mit 3000 Euro dotierte Preis wurde ihr bei dem Kongress des European College of Sport Science, der mit 2000 Teilnehmern der größte seiner Art in Europa ist und gerade in Lausanne (Schweiz) stattfand, verliehen. Dr. Prommer, die in der Abteilung Sportmedizin / Sportphysiologie des Instituts für Sportwissenschaft der Universität Bayreuth forscht, setzte sich mit ihrem Beitrag - "Total haemoglobin mass - a promising parameter to detect blood manipulation" - gegen 140 internationale Mitbewerberinnen und Mitbewerber durch. In Ihrer Präsentation beschreibt Frau Dr. Prommer eine in Bayreuth entwickelte Methode, mit der die Hämoglobinmenge und die Sauerstofftransportkapazität im Blut bestimmt werden können, welche als die wichtigsten Leistungsbegrenzenden Faktoren im Ausdauersport gelten. Durch Maßnahmen, wie Training, Höhenaufenthalt und Blutdoping wird versucht, diese beiden Parameter zu optimieren. In ihrem Beitrag zeigt Frau Dr. Prommer auf, dass die Bayreuther Methode einen entscheidenden Beitrag zur Bekämpfung des Blutdopings leisten kann. Die Methode wird bereits in 10 Ländern der Welt eingesetzt.