(idw). Die Heidelberger Blutspendezentrale weist dringend auf den akuten großen Mangel an Blutspenden hin. "So viel Spannung und Freude die Fußball-WM bringt, so sehr senkt sie auch die Bereitschaft, Blut zu spenden", erklärt Dr. Albrecht Leo, der Leiter der Zentrale. Zurzeit spenden 25 Prozent weniger Spender als sonst üblich. "Aktuell verfügt das Universitätsklinikum Heidelberg nur noch über 30 bis 40 Prozent der üblichen Blutvorräte", sagt Professor Dr. Stefan Meuer, Ärztlicher Direktor der Abteilung Immunologie am Universitätsklinikum Heidelberg, das gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz die Blutspendezentrale betreibt. Es können nur noch lebensnotwendige Operationen durchgeführt werden, andere Eingriffe müssen zurückgestellt werden. Gerade nach dem Ende des Ärztestreiks a Universitätskliniken steht jedoch eine große Zahl an Operationen an. Der akute Blutmangel betrifft nicht nur das Klinikum Heidelberg, sondern ist ein bundesweites Problem. Helfen können hier nur Blutspenden aus der Bevölkerung. Deshalb appellieren der Vorstand des Universitätsklinikums Heidelberg und die verantwortlichen Ärzte dringend an alle Personen zwischen 18 und 60 Jahren, die gesund sind und keine Medikamente einnehmen: Gehen Sie Blut spenden!