"Macht laufen schlau?" - neue Studie
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(idw). Erfolg und Ergebnisse im Vorjahr haben die Initiatoren ermutigt: Die Studie der Akademie für Medizinische Berufe am Ulmer Universitätsklinikum über Effekte von Ausdauer-Lauftraining auf die Konzentrations- und Merkfähigkeit wird jetzt fortgesetzt. Neu dabei: Weitaus mehr Probanden, eine längere Laufzeit und zusätzliche wissenschaftliche Inhalte. Der erste Gruppenlauf wird am Mittwoch, 17. Mai, im Wiblinger Klosterhof gestartet (17.30 Uhr). "Die Pilotstudie im vergangenen Jahr hat verschiedene Effekte klar belegt", sagt Studienleiter Dr. Ralf Reinhardt, Dozent an der Akademie. "Mit der Fortsetzung wollen wir die wissenschaftlichen Fragestellungen deutlich ausweiten", so Reinhardt weiter. Wohl wissend übrigens, dass andernorts zwischenzeitlich mehrere ähnliche Projekte begonnen und zum Teil schon abgeschlossen worden sind. "Aber unsere Studie ist einzigartig", betont der Akademie-Dozent und ergänzt: "Wir sind früher als andere damit gestartet und arbeiten interdisziplinär zusammen." In der Tat konnte die Akademie zur Neuauflage nicht nur deutlich mehr Probanden aktivieren, sondern auch zusätzliche wissenschaftliche Partner. Die Molekularbiologie und die Genetik Ulmer Uni etwa sowie Professor Klaus Bös vom renommierten Institut für Sportwissenschaft der Universität Karlsruhe. Dessen Beitrag sind die ergometrischen Untersuchungen zum Beginn und am Ende der Studie einschließlich Laktatbestimmungen samt Vorgaben für den jeweils optimalen Trainingspuls der 150 Probanden. Diverse Laboruntersuchungen sollen klären, welche Bereiche des Gehirns durch das Laufen aktiviert werden oder wie sich die Aktivitäten auf das einzelne Neuron auswirken. Zudem sollen Dr. Reinhardt zufolge die psychologischen Tests erweitert und präzisiert werden. Weitere Informationen im Internet unter www.laufen-macht-schlau.de
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