Zitat:
Zitat von Felix QB
Also den Belastungspuls habe ich mir eher selbst festgelegt. Man sollte ja eher so trainieren, dass man dabei noch reden kann und eine eher geringe Intesität hat, aber eine lange dauer. Und so bin ich bei 140-144 gelandet. |
Servus Felix!
Ich hab vor ein paar Monaten aus gesundheitlichen Gründen mit Sport angefangen und geh
Kraft trainieren und laufen. Ich hab mich zu Beginn selber als eher mittelfit eingestuft und hab mich gewundert, warum ich mich bei einer HF von unter 150 beim Laufen eher gelangweilt hab. Natürlich konnte ich bei HF 135 sprechen und ewig weiter laufen. Bei Puls 150 war nach 30-45 Minuten Schluss. Weil ich es schade finde, wenn ich meine Zeit verplempere, und mein
Training möglichst effizient gestalten wollte, hab ich vor ein paar Tagen bei Kurt Moosburger eine Ergometrie absolviert, und siehe da: ich gehör zu den Hochpulsern; Kurt meinte, unter HF 150 sei ein
Training bei mir nicht sinnvoll.
Das Honorar für so eine Ergometrie ist m.E. also vor allem für Leute, die mit dem
Training ein Ziel verfolgen (abnehmen, fitter werden, Wettkämpfe, was auch immer), sehr gut investiert.
Es ist halt so, dass es sehr leicht passiert, dass man sich unterfordert; vor allem auch deshalb, weil einem so viele "Fachleute"http://de.
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raten, ja nicht zu schnell zu laufen, sich nicht zu überanstrengen,... Dann läufst du monatelang, ohne dass sich irgendwas ändert (du nimmst nicht ab, wirst nicht schneller, nicht stärker,...). Schließlich ist die Motivation dahin.
Ich hab auch ca. 10 kg Speck zu viel auf den Rippen. Ich hab seit Juli 3 kg abgenommen; und zwar praktisch ausschließlich durch den Sport und durch eine moderate Ernährungsumstellung (mengenmäßig hab ich mich nicht eingeschränkt, weil ich Mini-Portionen nicht leiden kann). Außerdem hat sich meine Figur zum Besseren verändert
Smile - was nicht nur ich feststelle (das wäre mir als Argument zu schwach). Außerdem ist es so, dass ich nach einem wirklich anstrengenden Sportprogramm kaum Hunger habe, höchstens auf einen Salat, den ich mir dann mit viel Vergnügen zubereite. Zum Thema "Hunger" gibts im Forum einige interessante Postings.
Aus der gesundheitlichen Motivation ist inzwischen einfach Freude an der Bewegung und Anstrengung geworden und ich freu mich jeden Tag auf mein Sportprogramm. Aus meiner Erfahrung würde ich sagen, dass es nach ca. 2 Monaten echten Spaß zu machen beginnt. Da kennt man den eigenen Körper und der Leistungslevel ist konstanter.
Mein Fazit: klar, man muss erstmal ein bisschen herumprobieren und "Feuer fangen". Es zahlt sich aber sehr aus, wenn man nach dieser Einstiegsphase seine Leistungsfähigkeit überprüft und etwas Systematik in die Unternehmung bringt.
Ich wünsch dir viel Spaß mit deinem Sportprogramm und viel Erfolg! Lass uns wissen, obs was nützt!
lg aus dem nebelfeuchten Wien
Barbara