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Ich bin erst 18 Jahre alt, habe aber schon 100 Kg auf 1.85m gesammelt. Das dass viel zu viel ist wusste ich, wurde aber auch durch meinen Arzt nochmal nett hervorgehoben. Das hieß ich musste was tun, und ich entschied mich für ein Training im Fitnessstudio.
Also diesen Montag erstmals dagewesen und folgendes gemacht:
1: 10 Minuten Fahrrad fahren bei geringer Intesität
2: 2000m rudern, bei ca. 31 Schlägen/ Minute
3: 30 Minuten Crosstrainer bei einem Belastungspuls von 140 - 144
Diesen Mittwoch war ich den erneut mit folgendem:
1: 10 Minuten Fahrrad fahren zu warm werden
2: 2500m rudern, bei ca. 34 Schläge pro Minute
3: 1 Stunde Crosstrainer mit Belastungspuls von 144
Donnerstag wieder hin, langsam werde ich richtig süchtig!
Ich hoffe ich bekomme von euch Feedback darüber ob ich es richtig angehe oder ob ich was ändern muss. Würde mich desweitern auch über andere Tipps zum Thema Fettverbrennung/Trainingspläne freuen.
Zwei Fragen:
1. Wie hast du den Belastungspuls festgelegt?
2. Gedenkst du ein Krafttraining aufzunehmen? Das wäre langfristig für dein Abnehmziel effizienter, bei richtiger Gestaltung (worüber du hier im Forum genug Informationen finden wirst) sogar kurzfristig.
Liebe Grüße,
Timm
P.S. Meinen Neid für das Ruderergometer. Habe ich in meinem Studio leider nicht zur Verfügung.
Also den Belastungspuls habe ich mir eher selbst festgelegt. Man sollte ja eher so trainieren, dass man dabei noch reden kann und eine eher geringe Intesität hat, aber eine lange dauer. Und so bin ich bei 140-144 gelandet. Kannst mich gerne korriegieren...!
Und zum Thema Krafttraining: Ja habe ich vor, ich bin mir nur noch nicht schlüssig was ich wie ich das aufbauen werde und wie man richtig trainiert. Aber ich werde mich da informieren, wenn du noch nen Tipp hast immer her damit ...
Vielen Dank, Felix
PS: Ja mein Fitnessstudio ist auf jeden Fall schon extrem gut augestattet.
Na das mit dem Belastungspuls hast du auf jeden Fall schonmal richtig gemacht. Es gibt da nur leider sehr viele falsche Empfehlungen, und von daher wollte ich nachfragen ohne gleich mit der Standarderklärung herzukommen. Gut so!
Richtig trainieren ist nicht so schwer. Trainingspläne findest du in diesem Forum massenweise, musst nur mal im Krafttrainingsbereich schauen.
Stichworte dabei sind "Ganzkörpertraining" und "komplexe Hauptübungen". Die Auffassungen in Bezug auf Trainingsfrequenz (Termine pro Woche), Periodisierung (Variation der Trainingsmethode von Monat zu Monat) und Wiederholungsbereich gehen teilweise sehr auseinander. Als Anfänger kannst du mit 2-3 mal die Woche Ganzkörpertraining im Wiederholungsbereich 8-10 bei drei Sätzen pro Muskelgruppe nicht viel falsch machen, aber informiere dich ruhig selbst.
Also den Belastungspuls habe ich mir eher selbst festgelegt. Man sollte ja eher so trainieren, dass man dabei noch reden kann und eine eher geringe Intesität hat, aber eine lange dauer. Und so bin ich bei 140-144 gelandet.
Servus Felix!
Ich hab vor ein paar Monaten aus gesundheitlichen Gründen mit Sport angefangen und geh Kraft trainieren und laufen. Ich hab mich zu Beginn selber als eher mittelfit eingestuft und hab mich gewundert, warum ich mich bei einer HF von unter 150 beim Laufen eher gelangweilt hab. Natürlich konnte ich bei HF 135 sprechen und ewig weiter laufen. Bei Puls 150 war nach 30-45 Minuten Schluss. Weil ich es schade finde, wenn ich meine Zeit verplempere, und mein Training möglichst effizient gestalten wollte, hab ich vor ein paar Tagen bei Kurt Moosburger eine Ergometrie absolviert, und siehe da: ich gehör zu den Hochpulsern; Kurt meinte, unter HF 150 sei ein Training bei mir nicht sinnvoll.
Das Honorar für so eine Ergometrie ist m.E. also vor allem für Leute, die mit dem Training ein Ziel verfolgen (abnehmen, fitter werden, Wettkämpfe, was auch immer), sehr gut investiert.
Es ist halt so, dass es sehr leicht passiert, dass man sich unterfordert; vor allem auch deshalb, weil einem so viele "Fachleute"http://de.fitness.com/forum/images/smilies/tongue.gif raten, ja nicht zu schnell zu laufen, sich nicht zu überanstrengen,... Dann läufst du monatelang, ohne dass sich irgendwas ändert (du nimmst nicht ab, wirst nicht schneller, nicht stärker,...). Schließlich ist die Motivation dahin.
Ich hab auch ca. 10 kg Speck zu viel auf den Rippen. Ich hab seit Juli 3 kg abgenommen; und zwar praktisch ausschließlich durch den Sport und durch eine moderate Ernährungsumstellung (mengenmäßig hab ich mich nicht eingeschränkt, weil ich Mini-Portionen nicht leiden kann). Außerdem hat sich meine Figur zum Besseren verändert
Smile - was nicht nur ich feststelle (das wäre mir als Argument zu schwach). Außerdem ist es so, dass ich nach einem wirklich anstrengenden Sportprogramm kaum Hunger habe, höchstens auf einen Salat, den ich mir dann mit viel Vergnügen zubereite. Zum Thema "Hunger" gibts im Forum einige interessante Postings.
Aus der gesundheitlichen Motivation ist inzwischen einfach Freude an der Bewegung und Anstrengung geworden und ich freu mich jeden Tag auf mein Sportprogramm. Aus meiner Erfahrung würde ich sagen, dass es nach ca. 2 Monaten echten Spaß zu machen beginnt. Da kennt man den eigenen Körper und der Leistungslevel ist konstanter.
Mein Fazit: klar, man muss erstmal ein bisschen herumprobieren und "Feuer fangen". Es zahlt sich aber sehr aus, wenn man nach dieser Einstiegsphase seine Leistungsfähigkeit überprüft und etwas Systematik in die Unternehmung bringt.
Ich wünsch dir viel Spaß mit deinem Sportprogramm und viel Erfolg! Lass uns wissen, obs was nützt!
Hab hier im Forum echt gute Hilfestellung gefunden und meine Fragen sind eigentlich alle beantwortet, nur eine ist geblieben.
Ist es besser nach Muskelgruppen oder nach Bewegungsart zu trainieren?
Und wenn man nach Muskelgruppen trainiert, welche sollte man denn zusammen trainieren und welche nicht?
Kleine Hilfestellung wäre super...
PS: War gestern wieder im Studio mit dem gleichen Programm wie am Vortag, war aber deutlich anstrengender
Verstehe ich nicht ganz. Du trainierst immer Bewegungen, aber du wählst die Bewegungen so aus das du damit bestimmte Muskelgruppen erreichst.
Meiner Auffassung nach trainiert man am besten alle Muskelgruppen an einem Tag, und das ganze dann zweimal die Woche. Feiner unterteilte Trainingspläne bringen meiner Meinung nach erst etwas wenn man kein Anfänger mehr ist. Zuviel Theorie ist irgendwann auch nervig.
Meine Frage zielte darauf ab, ob ich z.B. nur Bauch und Arme an einem Tag trainieren sollte oder ob ich es mixen kann wie ich will.
Möchte Morgen Bauch und Rücken trainieren, und dazu noch Schultern und Brust.
Werd mich da ein bischen durchwurschteln
Babara,
danke für deinen Tipp, aber ich wurde diesbezüglich auch schon mal untersucht und ich bin jemand der sich eher in den unteren Pulsregionen aufhalten muss. Bis 150 kann ich gut trainieren, aber drunter ist wesentlich effiezienter bei mir...
Meine Ernährung stelle ich gerade komplett um, und mein Körper fängt an sich daran zu gewöhnen. Ich hoffe es geht so positiv weiter...
Hmm. Du musst garnicht aufteilen, du kannst alles an einem Tag machen. Das ist eine Frage der Zeiteinteilung (du brauchst pro Muskelgruppe nur 2-5 Sätze machen, sprich eine Übung mit 3 Sätzen genügt. Es gibt auch Trainingspläne mit deutlich höherem Volumen, und da wird dann aus Zeitgründen gesplittet). Für gute Split-Pläne musst du jemand anderen fragen als mich, das ist nicht meins.
Einmal die Woche ein Ganzkörpertraining ist eine gute Basis. Bei gewissen Grundübungen im Studio einen Trainer ersuchen, die korrekte Technik zu zeigen bzw zu beobachten.
Je nach Zeit/Lust würde ich 2x Ganzkörpertraining und 3x Ausdauertraining vorschlagen, wobei Ausdauer auf öfter geht. Wie gesagt, alles eine Frage von Zeit und Lust
Mfg Markus
__________________ Man weiß erst was man kann, wenn man es versucht hat