So, da dir hier noch kein Anderer geantwortet hat, mach ich das einfach mal. Du wolltest ja noch Tipps zu deinem
Training haben. Was mir gleich aufgefallen ist: Das Kraftraining liegt bei dir zeitlich NACH dem Laufen. Empfehlenswerter ist es, die Reihenfolge genau umzudrehen. Beim Krafttraining kannst du dich schnell mal verletzen, wenn du die Übungen nicht korrekt ausführst. Wenn du vorher angestrengt gelaufen bist lässt natürlich die Konzentration nach und möglicherweise besitzen deine Muskeln auch nicht mehr die gleiche Kraftfähigkeit, wie als wenn du vor dem Krafttraining noch nicht gelaufen wärst.
Eine zweite Sache ist: du konntest deine Übungen mit den Kurzhanteln nicht beschreiben und hast dich (schließe ich mal daraus) noch nicht allzu intensiv mit theoretischen Grundlagen der einzelnen Übungen beschäftigt. das ist allerdings enorm wichtig. Es erhöht zwar immer noch deinen Kalorienverbrauch, selbst wenn du mit den Hanteln, polemisch gesprochen, nur unkontrolliert "rumwurstelst". Hast du allerdings Ahnung, 1. die richtigen Übungen, 2. auf die korrekte Weise auszuführen, macht das dein
Training effizienter und (wichtiger) du minimierst dein Verletzungsrisiko. Gerade solche Sachen wie Situps bergen teilweise ein Langzeit-Risiko in der Hinsicht.
Du wolltest noch wissen, ob das Aufwärmen 30 min vor dem Laufen in Form von 15 min Gehen Sinn hat. Für meine Begriffe hätte es mehr Sinn, das Aufwärmen unmittelbar vor das Laufen zu legen. Wenn es dir zusagt, schiebe noch eine LEICHTE
Dehnung mit ein, nicht zu doll, wenn du noch nicht wirklich warm bist, kannst du dich schnell verletzen. Das Abwärmen, um den Puls zu senken ist eigentlich nicht verkehrt. Hier bietet es sich wieder an, eine Dehnungseinheit einzubauen, sie kann ruhig ein wenig intensiver sein, als zu Anfang, da das Verletzungspotenzial nicht mehr so stark gegeben ist. Insgesamt bist du dann ja damit eine gute Stunde aktiv.
Um das
Training effektiver zu gestalten ist es ratsam, wenn du deine Trainingseinheiten aufzeichnest - einfach zur Kontrolle deines Trainingszustandes und (im Idealfall) zur Motivation. Bist du allerdings eher ein "Statistik-Muffel", führt so ein Trainingstagebuch eher zu Demotivation.
Ich weiß nicht, inwieweit es um deine Ernährung bestellt ist. Als Leitlinie nur soviel: Nicht zuviel (klar) aber auch unbedingt nicht zuwenig! Es muss immer sichergestellt sein, dass der Körper mit allen wichtigen Nährstoffen (Eiweiß, Mineralstoffe, Spuenelemente, Vitamine,
Fett, Kohlenhydrate und Ballaststoffe seien mal als die wichtigsten genannt - gute Angaben findest du auf
NÄHRWERTRECHNER.DE - die interaktive Nährwerttabelle) versorgt ist. Wenn nicht ärztlich angeordnet, dann solltest du auch die Finger von irgendwelchen heilversprechenden Pillen und Pulvern lassen!
Ok, ich glaube, ich hab das Gros deiner Fragen beantwortet. Wenn nicht, sag einfach Bescheid und ich hol das nach.
Bis dann MfG
Marcus