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  1. milchallergie ?? #1
    micke

    milchallergie ??

    Hallo !
    Ich würde gerne wissen, in wie fern sich eine milchallergie auf den körper negativ auswirkt ! Ich bin jetzt 16, aber noch relativ klein für mein alter (1,61m) und habe die Allergie schon als Kind gehabt ! Kann das an der Milchallergie liegen ? schließlich ist sie doch nicht schlecht für den knochenaufbau, oder ? Was für Nachteile hat man noch, wenn man keine Milch zu sich nimmt ? überall hört man, dass da auch eiweiß, etc. drinne ist und sie sehr gesund wäre ! Und vor allem würde mich auch interessieren, mit was man diese Mängel gut ausgleichen kann ?
    Danke für die Antworten schon mal im Voraus !


  2. milchallergie ?? #2
    ojo

    Re: milchallergie ??

    Hi!

    Wenn du _nur_ eine Milchallergie hast, besteht eigentlich kein Grund zur Sorge. Kuh-Milch ist zwar ein gutes Lebensmittel (für die meisten Menschen) aber sicher nicht lebensnotwendig. Dass es auch ohne geht, zeigen z.B. Asiaten und andere Kulturkreise. Es gibt auch andere hochwertige Eiweiss-Quellen (Eier, Soja, Getreideprodukte, Huelsenfruechte). Ebenso kann man Mineralien aus anderen Quellen aufnehmen.

    Du solltest natürlich ganz besonders auf eine ausgewogene Ernährung achten.

    Aber das kann der Arzt deines Vertrauens vor Ort sicher wesentlich besser abklären. Auch was deine Größe angeht.

    Gruß,
    Oliver



  3. milchallergie ?? #3
    xanthippe

    CALCIUM!


    Milch ist so ziemlich das einzige Lebensmittel, in dem wirklich ausreichend Calcium für den Knochenaufbau enthalten ist - das Eiweiss ist das kleinere Übel, das ist ausreichend in anderen Quellen vorhanden!

    Meni


  4. milchallergie ?? #4
    xanthippe

    Re: milchallergie ??

    eine richtige Milchallergie oder eine Unverträglichkeit?
    1,61 - damit kann man schon ganz munter leben, glaub mir ,
    Ich krieg auf normale Kuhmilch Magenschmerzen, aber versuch es einmal mit Buttermilch - begründen kann ich es nicht, aber die vertrag ich besser - wenn auch nicht jeden Tag (in meinem Alter muss Frau auch wieder verstärkt auf die Knochen achten ).
    Auf jeden Fall ist Milch der wichtigste Lieferant für Calcium, Du bist noch in der Wachstumsphase, es kann nicht schaden, wenn Du Dir verstärkt Milchprodukte auf den Speiseplan gibst (Joghurt, Käse......) oder sogar Calciumtabletten nimmst - ich bin eigentlich kein Freund von Supplementen, red diesbezüglich mit Deinem Arzt, ob das notwendig ist.
    Das Eiweiß ist das geringere Übel, mit einer ausgewogenen Ernährung, machst Du das wieder wett.

    Ausserdem bist Du noch nicht ausgewachsen, da kommen schon noch 1-2 cm dazu!

    LG
    Meni


  5. milchallergie ?? #5
    Samantha

    Re: milchallergie ??

    Hast Du eine Milchallergie oder "nur" eine Laktoseintoleranz (Milchzucker)? Da gäbe es nämlich laktosefreie Milch / Joghurts, die man dann meistens problemlos verträgt (Calcium!)
    Gruss
    Samantha


  6. milchallergie ?? #6
    uschi

    KÄSE! oT.




  7. milchallergie ?? #7
    ojo

    Re: CALCIUM!

    Hi!

    Das ist so nicht richtig. Schau mal z.B. hier:
    http://www.donna.ch/intranet/de/prae...ungsmittel.htm

    Ein wenig grünes Gemüse, ein wenig Getreideprodukte, dazu noch ein bis zwei Liter eines guten Mineralwassers. Schon hat man seinen Ca-Bedarf gedeckt (der so im Bereich von 1 g/d liegen sollte).

    Gruß,
    Oliver



  8. milchallergie ?? #8
    ojo

    Käse?

    Hi!

    Oftmals vertragen Leute, die gegen Milch allergisch sind auch keinen Käse oder andere Milchprodukte. Nach Erfahrungen aus meinen Bekanntenkreis ist das aber individuell verschieden und muss ausprobiert werden.

    Gruß,
    Oliver



  9. milchallergie ?? #9
    Rainer

    Ich vertrage Käse am allerbesten

    lieber ojo,

    immer mit einem Gläschen Rotwein!!
    Oder auch zweien!!

    Gruß Rainer


  10. milchallergie ?? #10
    Marion

    aber ab dem vierten Gläschen..

    ...kriege ich schon mal so ein Schwindelgefühl,. bin ich allergisch gegen Käse mit Rotwein?
    (Sorry, mußte sein)


    http://www.fuchsschaf.de/marion291202.JPG

  11. milchallergie ?? #11
    Rainer

    Vielleicht solltest Du

    liebe Marion,

    nach dem dritten Glas die Käsesorte wechseln??
    Ich habe mal gehört, Schafskäse hätte eine antiallergische Komponente!!
    Wie groß sind deine Gläser???

    Gruß Rainer, der gerade vom Treffen mit Kurt, Thomas, und ChristianeL zurück ist.


  12. milchallergie ?? #12
    uschi

    Re: Käse?

    hallo oliver!
    "milchallergie" ist eigentlich eine lactoseintoleranz. die kannst du mit einem H2-atemtest genau diagnostizieren. dabei kann es bei milchgenuss zu blähungen bis zu massiven durchfällen kommen. milchprodukte (buttermilch,topfen, käse, etc....) werden in der regel besser vertragen, da bereits fermentiert.
    die toleranz der menge ist natürlich individuell verschieden und muss wie du richtig schreibst ausprobiert werden.besonders hartkäse enthält sogar mehr calcium als vollmilch. z.B. parmesan, emmentaler
    seas, uschi


  13. milchallergie ?? #13
    xanthippe

    Donna kenn ich nicht,

    dafür netdoktor, medinet etc - und auf der Suche nach Alternativen für Milch zur Osteoporoseprophylaxe (auch wenn keine Gefahr in Verzug ist) - nichts kann ihr wirklich das "Wasser reichen" - natürlich ist auch in Mineralwasser Calcium enthalten, auch in vielen anderen Nahrungsmitteln, aber im Wachstum, Schwangerschaft, Menopause - pfft, nicht so einfach, den wesentlich höheren Bedarf zu decken!
    Gilt auch für starke Raucher und Bewegungsmuffel!

    LG
    Meni


  14. milchallergie ?? #14
    uschi

    Re: Donna kenn ich nicht,

    schau dir´s mal an. käse hat mehr calcium als milch!
    bussi!


  15. milchallergie ?? #15
    ojo

    Doch, doch, doch!

    Hi!

    Wenn Du mir nicht glaubst, vielleicht glaubst Du folgenden Leuten (Punkt 2. bezieht sich auf meine Behauptung, dass Mineralwasser ein Calcium-Lieferant ist, der Milch in nichts nachsteht; 1. ist IMHO für Osteoporose-Betroffene sehr interessant).

    Damit ich hier nicht falsch verstanden werde: wer Milchprodukte zu sich nehmen kann, der sollte das auch tun.

    Und zu den Rauchern und Bewegungsmuffeln: die sollen in erster Linie aufhören zu rauchen und anfangen sich zu bewegen. Ansonsten können sie ein Desaster wie mit Vitamin A erleben.

    Gruß,
    Oliver

    1: Am J Clin Nutr. 2003 Feb;77(2):504-11.

    Calcium, vitamin D, milk consumption, and hip fractures: a prospective study
    among postmenopausal women.

    Feskanich D, Willett WC, Colditz GA.

    Channing Laboratory, Department of Medicine, Brigham and Women's Hospital and
    Harvard Medical School, Boston, MA 02115, USA.
    diane.feskanich@channing.harvard.edu

    BACKGROUND: Short trials of calcium supplementation show that it reduces loss of
    bone density in postmenopausal women; longer observational studies do not
    generally find a lower risk of hip fracture with higher-calcium diets. Fewer
    studies have focused on vitamin D in preventing postmenopausal osteoporosis or
    fractures. OBJECTIVE: We assessed relations between postmenopausal hip fracture
    risk and calcium, vitamin D, and milk consumption. DESIGN: In an 18-y
    prospective analysis in 72 337 postmenopausal women, dietary intake and
    nutritional supplement use were assessed at baseline in 1980 and updated several
    times during follow-up. We identified 603 incident hip fractures resulting from
    low or moderate trauma. Relative risks (RRs) from proportional hazards models
    were controlled for other dietary and nondietary factors. RESULTS: Women
    consuming > or = 12.5 microg vitamin D/d from food plus supplements had a 37%
    lower risk of hip fracture (RR = 0.63; 95% CI: 0.42, 0.94) than did women
    consuming < 3.5 microg/d. Total calcium intake was not associated with hip
    fracture risk (RR = 0.96; 95% CI: 0.68, 1.34 for > or = 1200 compared with < 600
    mg/d). Milk consumption was also not associated with a lower risk of hip
    fracture (P for trend = 0.21). CONCLUSIONS: An adequate vitamin D intake is
    associated with a lower risk of osteoporotic hip fractures in postmenopausal
    women. Neither milk nor a high-calcium diet appears to reduce risk. Because
    women commonly consume less than the recommended intake of vitamin D, supplement
    use or dark fish consumption may be prudent.

    2: Am J Prev Med. 1991 Nov-Dec;7(6):379-83.

    Comparative uptake of calcium from milk and a calcium-rich mineral water in
    lactose intolerant adults: implications for treatment of osteoporosis.

    Halpern GM, Van de Water J, Delabroise AM, Keen CL, Gershwin ME.

    Department of Internal Medicine, School of Medicine, University of California,
    Davis.

    Despite the links between low calcium (Ca) intake and age-related bone loss,
    hypertension, and colon cancer, the majority of Western populations have average
    daily Ca intakes substantially below recommended daily allowances. Although
    dietary products are widely known as a rich and valuable source of Ca in the
    diet, consumption of diary products is low and has been decreasing because of
    perceptions of excess calories and fat in the diet, as well as taste aversions.
    During the last decade, a marked increase in the consumption of bottled waters
    has occurred. Since some of these waters are characterized by high
    concentrations of Ca, we have studied Ca bioavailability from a Ca-rich water,
    using 15 lactose intolerant male individuals as subjects, and compared such
    bioavailability to that from milk. We report herein that the bioavailability of
    Ca from the water was generally as good as or better than that from milk, a food
    product well known for its very high Ca bioavailability. Indeed, in eight of 15
    subjects, there was a higher level of Ca absorption from mineral water than from
    milk; bioavailability was equal in five of 15 subjects; in contrast, in two of
    15 subjects, the bioavailability of Ca absorption from milk was greater than
    that from the mineral water. The potential implications of this observation for
    the prevention and management of age-related bone loss are important for
    preventive medicine and indicate a new, important source of dietary Ca for
    lactose intolerant individuals.



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