Muskelglykogen
. . |
. . | Abspaltung von
. . V
1 Molekül Glukose-6-Phosphat (6 C-Atome)
. . |
. . | - ein ATP abgebaut zu ADP
. . V
2 Moleküle Triose-Phosphat (3 C-Atome)
. . |
. . | - je 2 ADP aufgebaut zu ATP
. . V
2 Moleküle Brenztraubensäure (3 C-Atome)
Diese Vorgänge finden im Zellplasma sehr schnell statt, Nettoausbeute: 3 ATP
Wird sehr viel ATP pro Zeiteinheit benötigt, wird die Brenztraubensäure zu Laktat umgebaut und abtransportiert.
Bei geringerem ATP-Bedarf wird die Brenztraubensäure enzymatisch zu Pyruvat umgewandelt und in die Mitochondrien transportiert - dies dauert länger, deshalb steht die volle aerobe Kapzität erst nach 40-90 Sekunden zur Verfügung! So entsteht die sog. "Sauerstoffschuld" in Form eines über den Ruhewert erhöhten Laktatspiegels, die nach Belastungsende durch aeroben Laktatabbau "zurückgezahlt" wird.
Im Mitochondrium werden die beiden Pyruvatmoleküle über die Zwischenstufe Acetyl-Coenzym A ("aktivierte Essigsäure") in den Citratzyklus eingebracht. Über diesen Zyklus (früher auch "Krebs-Zyklus" genannt) und die Atmungskette (hier wird der Sauerstoff gebraucht) wird aus jedem Molekül 18 ATP gewonnen, also insgesamt 36 (!!!) - das zwölffache des anaeroben Glukoseabbaus!
dieser artikel auf auf meiner homepage (der dir, glaube ich, nicht unbekant ist, nicht wahr ekkehard?) bescheibt das ganze einfacher, sodass es auch ein biochemisch "unbedarfter" versteht.
bis jetzt kein großer respons auf deinen artikel, was? hier sind offensichtlich eher "mucki"-orientierte forumels vertreten und keine ausdauer-freaks. naja, was nicht ist, kann noch werden. dein artikel ist jedenfalls gut, keine frage.
gruß, kurt
... im März die ganzen Schönwetter-Läufer aus ihren Löchern kriechen und im April die Cooper-Tests anstehen .
Gerade der zweite Teil ist dann sehr gut für FAQ-Steller geeignet - der Artikel (und das Ergänzungsposting) ist sozusagen Prophylaxe ... ;-))) Und mit Verweisen in anderen Foren auf gute Ausdauer-Artikel auf dieser HP kommen dann auch mehr Läufer ins Forum .
Intervalle: mindestens 10min langsam warmlaufen (höchstens 75-80% der HFmax), dann die Strecke mit 88-93% der HFmax laufen; traben, bis HF wieder 120-140, Strecke laufen etc.; Auslaufen mind. 5 min mit höchstens 75% der HFmax
langsamer Dauerlauf: bei 70-80% der HFmax
sehr langsamer Dauerlauf: höchstens 70% der HFmax - beim Laufen noch ohne Anstrengung reden (oder singen) können
schneller Dauerlauf: bei 83-88% der HFmax
---------------------------------------------------
Wenn man mal einen Tag ausfallen lassen muss - keine grauen Haare wachsen lassen! Beim Nachholen in den ersten Wochen eher auf den schnellen Dauerlauf verzichten, in den letzten Wochen eher auf den langsamen, aber KEINESFALLS auf die "Ruhetage" Montag/Donnerstag! Auch die deutliche Reduzierung der Belastung in den Wochen 4, 8 und 11(2.Hälfte) ist sehr wichtig; gerade in diesen Phasen erholt sich der Körper und baut Form auf - man ist nach solchen Entlastungswochen besser, als hätte man hart durchtrainiert! Wichtig ist auch, dass man merkt, wie gut die Tagesform ist - ruhig mal eine Wiederholung beim Intervalltraining weglassen (oder eine dranhängen, wenn es gut läuft).
ist das der "Ersatz" für den angekündigten Artikel "Cooper II"?
Ich will zwar keinen regulären Cooper-Test machen, sondern am 1. Mai an einem 3.000m Lauf teilnehmen. Da mir eine Zeit von 12min vorschwebt, wäre das für mich eine Art inverser Cooper-Test. Daher mein Interesse fürs Thema.
...und hab 2 km geschafft...als untrainierter wohl nicht sooo schlecht *g* bin so ziemlich aufn letzten luftloch durch die 2-km-marke gerannt bei ca. 12 min... danach noch ne halbe stunde gelaufen (sagen wir besser gejoggelt), also wäre vielleicht noch der eine oder andere hunderter drinn gewesen
im bezug auf den ausdauerartikel, ist es da eigentlich für mich als eher untranierter eigentlich notwendig meine 3 läufe in der woche nach ga1, entwicklung und ausdauer zu unterteilen, oder kann ich immer an meine "psychologische" leistungsgrenze gehen... es wird ja allgemein immer von einer anpassungsphase von 2-3 monaten gesprochen bevor der körper überhaupt vernünftig auf ein "gestalltetes" training reagiert... es sind ja auch viele umbauvorgänge im körper in der zeit notwendig, die noch garnicht soviel mit ausdauer zu tun haben (stabilisierung von muskeln und sehnen, der ein oder andere muskelaufbau an bisher unterforderten regionen, mitochondrien etc.)
Ja, er ist für Jugendliche geeignet und über Google findet man auch ertungstabelen für den Schulsport. Kegeln ist kein Ausdauersport, insofern ist ein Test der Ausdauerleistung nicht notwendig.
... auch wenn am Anfang jede Belastung "maximal" erscheint, sollte man zwischendurch auch mal langsamer machen - Radfahren ist z.B. eine gute Trainingseinheit , um zu regenerieren, denn als "Normalo" kann man sich da kaum ausbelasten.
Überdie Leistung von 2km als junger Mann breiten wir den Mantel des Vergessens ... ;-))))
in einem monat gibts den nächsten test, mal sehn was dann die leistung sagt
was würdest du denn so empfehlen, ich mach ja noch körperwiderstandstraining:
montag :krafttraining
dienstag :sehr "schnelles" laufen (im intervall ca. 45 min.), weil
mittwoch :ruhetag
donnerstag:krafttraining
freitag :sehr "schnelles" laufen (im intervall ca. 45 min.), weil
samstag : ruhetag
sonntag :langer dauerlauf ca. 1 std und mehr
ich sag mal so, wähle ich die für meine verhältnisse richtige intensität (ca. 8 km/h) kann ich so gut wie "ewig" laufen, aber nur ein paar km/h mehr... 10 km/h z.b. und mir hängt die lunge am boden... was ich will ist vor allem schneller zu werden!
fragt sich nur noch, was nun bei mir langsam bzw. schnell ist? da ich nicht unbedingt der typ bin, der sich so ohne weiteres schindet, laufe ich vielleicht "zu" langsam (physiologisch würde ich vielleicht mehr schaffen ohne zu schnell zu sein)... aber ich denke, ich bin wirklich zu untrainiert... ich werd mir also erstmal ne 2 monatige grundlage erlaufen
also 2 langsame einheiten und einmal intervall für die nächste zeit