Doping und die DDR
Diskutiere Doping und die DDR im Archiv Forum im Bereich Fitness Allgemein; HI,
hab einen interessanten Artikel über die Dopingforschund und Methoden in der ehemaligen DDR gefunden...
http://www.clinchem.org/cgi/content/full/43/7/1262
Viel Spass beim lesen
CU
Daniel (der keine Lust hatte sich einzuloggen:-))
-
09.10.2002, 16:48
Doping und die DDR
#1
Doping und die DDR
HI,
hab einen interessanten Artikel über die Dopingforschund und Methoden in der ehemaligen DDR gefunden...
http://www.clinchem.org/cgi/content/full/43/7/1262
Viel Spass beim lesen
CU
Daniel (der keine Lust hatte sich einzuloggen:-))
-
09.10.2002, 21:32
Doping und die DDR
#2
"alter Hut"...
hallo daniel,
das buch "doping-dokumente" von brigitte berendonk wurde 1991 herausgegeben (springer verlag), angeblich ist es mittlerweile vergriffen. da ist alles noch ausführlicher beschrieben.
auch wenn in der ehemaligen "Deutschen Doping Republik" doping ein staatsprogramm war, das bis hinunter zum kleinen trainer perfekt durchorganisiert war, darf nicht vergessen werden, dass es auch im westen immer doping gegeben hat - nur halt "hinter den kulissen" als tabuthema. und das ist es bis heute... auch bei uns werden anabole steroide heranwachsenden jugendlichen verabreicht, oft - wie damals in der DDR - ohne deren wissen...
übrigens: für die damals in der DDR verabreichten dosen haben heute gewisse sportler nur ein schmunzeln übrig.
gruß, kurt
-
10.10.2002, 09:44
Doping und die DDR
#3
Re: Doping und die DDR - deshalb sind
wir Ossis die Besten, weil wir "staatlich verordnet"
gedopt haben. Alle haben Pillen eingeworfen um
Höchstleistungen zu vollbringen. Mir tun die ganzen
DHFK- Fraeks so leid, haben alle nix gewußt, wie die
drei Affen.
Was zählt ist Leistung, Leistung, Leistung, die einen dopen,
die anderen saufen, die nächsten kiffen und alles nur damit
sie dem Leistungsdruck der verpissten Gesellschaft stand halten
können.
Im übrigen waren bisher nur 30% aller Westbürger im Osten,
also warum gibt es dann so ein großes Interesse am DDR Doping,
wenn der Osten als solches nur einen geringen Teil der Wessis
überhaupt interessiert.*abkotz*
Im übrigen jeder der Wettkämpfe verfolgt hat und gerade Interviews
mit DDR-Leistungssportlerinnen gehört hat, braucht jetzt nicht aus
allen Wolken zu fallen, dass die männliche Hormone bekommen haben
hat man ja wohl gehört!
Also was soll diese Studie, nichts als dreckige Wäsche waschen, auf
Kosten anderer. Die ganzen Fitnessclubs haben genug Anabolika im Umlauf
und das für Jedermann, dass ist viel schlimmer.
lg Angi
-
10.10.2002, 10:42
Doping und die DDR
#4
Hier wird keine Schmutzwäsche gewaschen!
sondern informiert.
es ist ein wissenschaftliches paper, liebe angi, kein bericht in der BILD. "clinical chemistry" hat kein interesse an "dreckiger wäsche". ich wundere mich jedesmal, wenn ehemalige ostdeutsche staatsbürger sich bemüßigt fühlen, ihr ehemaligen staat verteidigen zu müssen (das taten auch einige ehemalige leistungssportler, siehe katharina witt usw.). ich habe diese erfahrung schon einige male in diesem forum gemacht, zuletzt mit frank.
jedes mittel ist recht, das thema "doping" zur sprache zu bringen und die öffentlichkeit über das dopingproblem aufzuklären! eine möglichst breite aufklärung ist nämlich der einzige weg, dieses problem in den griff zu bekommen oder zumindest einzudämmen.
dass dieses problem nicht nur die DDR betroffen hat, wissen wir, angi. das "besondere" damals war, dass doping ein durchorganisiertes staatsprogramm war (lies das buch "doping-dokumente").
lg, kurt
-
11.10.2002, 08:45
Doping und die DDR
#5
Lieber Kurt
Du darfst ganz sicher sein, dass ich mehr über die
ehemalige DDR weiß und das im praktisch gelebten
Sinn.
Und eigenartig ist immer wieder, dass Leute glauben
alles unter dem Deckmantel der Wissenschaft, in Bücher
bringen zu dürfen und der Rest der Welt dies als Warheit
hinzunehmen hat.
Und kein Ossi(außer die Stasilutscher) verteidigt die ehm. DDR.
Wir sind es nur Leid, dass Außenstehende meinen mehr über
diesen Staat zu wissen, als Leute die in ihm aufgewachsen
sind.
Doping im Leistungssport wird es immer geben, so lange
gute Leistungen in Millionen Gehältern abgerechnet werden.
Und das Doping in der DDR war ein Scheißdreck, denn es
haben nur Leistungssportler gedopt und es wurde keiner
gezwungen, die die es nicht wollten sind auf Grund zu schlechter
Leistungen wieder von der DHFK abgegangen und nicht anders.
Es war ja auch nicht "Jeder" automatisch in der Stasi,
wir konnten schon entscheiden, wo wir hingehören wollten.
Auf der Staatstreuen Seite, war das Leben natürlich sehr
viel angenehmer, aber das ist jetzt nicht anders.
Doping Aufklärung ist völlig in Ordnung, aber da gibt es
sehr viel bessere und härtere Beispiele.
Und wer das Zeug nimmt, den überzeugen eh keine
Auswirkungen, getreu der Einbildung, "mir wird schon
nichts passieren".
Im übrigen Kurt, wissenschaftliches paper hin oder
her, es bleibt wieder mal ein reiner Aufzeig,
praktisch können nur betroffene Ossis den genauen
Sachverhalt darlegen und das ist dann wieder eine
reine subjektive Auslegung, jeder betroffene Sportler
sieht es mit seinen Augen. Und Du glaubst doch wohl nicht
im Ernst, dass ein Mensch etwas negatives über sich selbst
sagen würde. Gerade die Witt als vorzeige Ossi, die hatte
doch alle Vergünstigungen die es gab.
Und jetzt wieder Schluß, ich hab eh keine Zeit und Doping
ist für mich ne Droge und Drogen gibt es und es wird sie
immer geben, keiner muß sie nehmen.
Im übrigen halte ich nach wie vor nichts von dem Leitsatz,
"wenn ich alles über eine Sache weiß, dann kann ich besser
mit ihr umgehen". Irgendwann muß man ja mal die Theorie
in die Praxis umsetzen und das hat in solchen Fällen
verherende Folgen.
lg Angi
-
11.10.2002, 11:24
Doping und die DDR
#6
Liebe Angi
du hast (wieder so oft) keine ahnung.
brigitte berendonk kommt aus der DDR, sie war eine sehr gute leichtathletin. du kannst also davon ausgehen, dass sie den nötigen einblick hat (im gegensatz zu dir) und weiß, was sie schreibt.
dass keine(r) zum doping gezwungen wurde, ist der witz dar woche.
lies bitte das buch, bevor du unqualifizierte äußerungen tätigst.
lg, kurt
-
12.10.2002, 09:43
Doping und die DDR
#7
Wie schreiben du deutsch heute
einen Scheiß erzählt die Berendonk, was hatte Sie für
einen Einblick, ihren eigenen doch wohl. Warum hat sie
den Scheiß mitgemacht? Weil sie es richtig fand und weil
sie die sportliche Anerkennung wollte u.s.w.
Du hast wohl die Ahnung schlecht hin, denkst wohl denen
wurde alles gegen ihren Willen verabreicht! Nein die waren
überzeugt von der Sache nur deshalb durften sie an die
Sporthochschulen. Wenn jemand aus der Reihe getanzt hat,
der war eins zwei fix wieder weg. Also was wollen die ehemaligen
staatsgetreuen Leistungssportler heute der Welt sagen und was sagen
sie wenns wieder anders kommen sollte, dass Gegenteil von dem,
was sie heute kund tun. *igit* Das Buch interesiert mich erst recht nicht,
oder meinst Du ich würde für die Memoiren einer DDR Sportlerin noch
Geld bezahlen.
Da kauf ich mir lieber "dem Dieter" seine, da
kann ich wenigstens drüber lachen.
Deine Äußerungen sind im Fall ehm. DDR unqualifiziert, was die ehm.
DDR Günstlinge alles für nen Mist in Bücher verfassen, dass stinkt zum
Himmel. Hast Du schon mal ein Buch von einem Bautzen-Häftling gelesen?
Ich möchte mit Dir nicht über die ehm. DDR diskutieren, denn hierbei
bist Du der blanke Theoretiker!°°° Und verstehen kannst Du es
ebenso wenig, weil Du es nicht erlebt hast.
lg Angi
-
14.10.2002, 13:43
Doping und die DDR
#8
wieder einmal...
...bewahrheitet sich, dass du nicht gerade zu den intelligenzbestien auf diesem planeten zählst. du glaubst, du hättest einblick? einen schmarrn hast du!
gruß, kurt
-
15.10.2002, 09:54
Doping und die DDR
#9
Nein war es nicht - denn Jeder hatte die Wahl!
Kinder die Leistungsmäßig stark waren, wurden
in der Schule gefördert. Immer wurde dann mit
den Eltern gemeinsam besprochen, ob DHFK oder
nicht.
Und nicht gezwungener Maßen, es mußte keiner auf
eine Sportschule, dass war der freie Wille eines Jeden.
Um Profi zu werden, haben sich die Leute an den Staat
verkauft! Auch heute ist das nicht anders, wer etwas
besonderes sein möchte, hat das zu tun, was andere
von ihm möchten. Wer nicht mitzieht fällt raus und das ist
in jedem Bereich so.
Ihr habt wenig Ahnung von der ehm. DDR und deshalb glaubt
ihr, das was zu eurer Überzeugung passt. Ich hab z.B. die
Spielregel nicht eingehalten, deshalb hatte ich es nicht leicht,
ich halte heute die auferlegten Spielregeln(schleim,schleim -
immer schön dem Leithammel nach) ebenfalls nicht ein und
deshalb habe ich es wieder schwerer als die "Mitläufer" und
"Fahnen in den Wind Dreher". Aber ich habe immer
die Wahl, ich muß die Scheiße nicht mitmachen, die mir andere
aufzwingen möchten, ich entscheide über mein Tun und
niemand sonst.
So bin ich und so bleib ich
glg Angi
-
15.10.2002, 10:40
Doping und die DDR
#10
halt mal den Ball flach-Doc Allwissend
oder möchtest Du gern Össterreichs Märchenerzähler Nr.1
werden?
Ich bin ja auch ein Außerirdischer, der Deine Heimsuchung ist.
Kannst Du eigentlich nur so dumme, überhebliche Antworten
geben? Du als Intelligenzbolzen schlecht hin, solltest doch
endlich mal lernen Dich anständig zu äußern, auch wenn Du
emotional erregt bist, wenn Du meine Äußerungen liest.
Du mußt sogar gegenhalten, wenn ich als Ossi mehr von der
Materie verstehe, als Du es jemals kannst, denn ich bin der
Ossi, Du der Össi, nicht verwechseln.
lg Angi
-
15.10.2002, 12:54
Doping und die DDR
#11
du bist keine Außerirdische
sondern nur eine quasseltante, die leider viel nonsens von sich gibt, wenn sie den mund aufmacht - und dabei glaubt, kompetent zu sein...
wenn du wirklich der meinung bist, dass du mehr einblick in die materie hast wie brigitte berendonk, dann musst du dir gefallen lassen, als dumm bezeichnet zu werden. hast du nicht einmal die noch nicht lang zurückliegenden gerichtsverhandlungen verfolgt?
gruß, kurt (der sich noch nie als intelligenzbolzen bezeichnet hat. das machst immer nur du)
p.s.: es gibt auch vertreter einer generation in deutschland und österreich, die heute behaupten, von den greueltaten der nazis nichts mitbekommen zu haben...
-
15.10.2002, 17:42
Doping und die DDR
#12
Sehr schön, Du quatschst vielleicht einen Müll
Wenn Leute nicht mehr weiter wissen, werden
die alten Nazis rausgeholt. Ich lieb diese Scheiße*igitt*
Was soll das? Kannst wohl doch eher nicht normal.
Und quatsch mich bitte in diese Richtung nie wieder schräg an,
dass geht entschieden zu weit!
Du verstehst nichts von dem was ich gesagt habe und
ich habe es nicht nötig mich von Dir so anmachen zu lassen.
Die Berendonk, hatte wie jeder DDR Bürger die Wahl -mit dem
Staat oder gegen ihn. Sie hatte die Wahl und die Gerichtsverhandlung,
drauf gesch....... Die westdeutschen Gesetze von 1800 sonstwann, da
kann man nur mehr drüber lachen. Die ganzen Stasideppen sitzen eh noch
überall, was soll also eine Gerichtsverhandlung, die eigentlich nur als
Vorzeigefall hergenommen wird. Mich als ehemaligen Ossi kratzt das nicht,
wer verhandelt die ganzen echten Tragödien, niemand denn die sind
nicht so vermarktbar wie die Berendonk.
Du bist nur nicht in der Lage, mich zu verstehen, weil Du
es nicht willst!
Und Du mußt nicht nochmal das Gleiche schreiben, es wissen
bereits alle, dass ich dumm und ungebildet bin, aber eine Meinung
erlaube ich mir trotzdem, auch wenn sie dem lieben Kurt nicht
gefällt.
gruß Angi
-
16.10.2002, 11:54
Doping und die DDR
#13
Re: "alter Hut"...
Ich habe den Eindruck,hier wird der Ost-West-Konflickt ausgetragen.
Da ich auch ein betroffener bin,möchte ich mich zu dieser unschönen verbalen Schlacht,auch einmal äussern.
Mein Gefühl sagt mir,dass Ihr beide nur einen sehr begrenzten Einblick in die Ost-Deutsche-Dopinglandschaft habt und ich würde mir wünschen,dass wir etwas seichter über diese Thema mit einander umgehen sollten.
Wie über gibt es solche und solche Menschen.So auch in der DDR.Es wurden Kinder gedopt und die dei dafür verantwortlich sind,gehören hinter Schloss und Riegel und zwar für immer.Dann gab es dei anderen.Die die alle darüber Besheid wussten und das war die Mehrzahl.Der freiwillige Aspekt stand im Vordergrund.Dies hat vielen Sportlern ermöglicht auch einmal aus den Ostblock-Staaten heraus zu kommen.Bei ERfolgen gab es sicher auch mehr Geld und einige Vergünstigungen.Aber so Toll waren diese auch nicht und es betraf eh nur wenige Sportler.
Hierbei komme ich nun dazu,zur heuterigen Gesellschaft einige Gemeibsamkeiten zu finden.Wenn ich heute nach oben kommen will,so ist deis,leider,meistens auch nur über unlauteren Wettbewerb möglich.Auch dies sollte sich jeder vor Augen halten.
Kurzer Nachsatz;
Ich finde es unglaublich,dass Menschen,welche mit Ihrem Sport Geld verdienen,wegen Dobingvergehen praktisch berufsverbot bekommen.Das entbehrt jeder Grundlage.
Wenn sich Politiker oder Künstler aufputschen,dürfen sie anschliesend dennoch ihren Beruf weiter ausüben.Denn ich bin der Meinung,dass jeder,ab dem 18 Lebensjahr,selbst dafür verantwortlich ist.
Schöne Grüsse von einem der es als Sportler und als Trainer mit gemacht hat.
-
16.10.2002, 12:56
Doping und die DDR
#14
Du kapierst nicht!
erstens hatte in diesem system nicht jeder "die wahl" (das zu behaupten, ist nicht nur unwahr, sondern auch dumm).
zweitens ist es wohl legitim, als ehemalige ostdeutsche dieses system im nachhinein zu kritisieren und dessen dunkle machenschaften aufzuzeigen.
du tust ja so, als ob du dich davon angegriffen fühlst! bitte akzeptiere, dass du zuwenig einblick in diese materie hast, um mitreden zu können. deine hier präsentierte meinung löst bei den forumels allenfalls kopfschütteln aus.
gruß, kurt
-
16.10.2002, 15:45
Doping und die DDR
#15
Re: "alter Hut"...
hallo anonym (schade, dass du dich nicht mit namen outest),
deinen letzten absatz kann ich nur doppelt unterstreichen (über dieses thema haben wir schon mehrmals hier diskutiert, siehe archiv, und ich habe nie ein hehl aus meiner meinung gemacht. das thema doping ist nichts als eine farce, die von heuchelei geprägt ist. ich habe auch nie behauptet, dass der westen diesbezüglich "besser" sei).
im übrigen habe ich nie behauptet, einen einblick in das systematische doping in der DDR zu haben, sondern auf berendonks buch verwiesen, das ich gelesen habe. dass sie keinen schmarren erzählt, braucht nicht angezweifelt zu werden (nur deshalb habe ich mir mit angi eine "schlacht" geliefert - war's denn wirklich so schlimm?
)
gruß, kurt (der z.b. bernd pansold, einen der gerichtlich verurteilten sportmediziner, seit 17 jahren persönlich kennt)
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