diese empfehlung wird leider immer noch von manchen meiner kollegen gegeben. es ist aber so, dass die marcoumardosis sich immer nach den individuellen ernährungsgewohnheiten zu richten hat und nicht umgekehrt. wenn also ein patient gewohnt ist, viel kohlgemüse zu essen, ist das überhaupt kein problem - dann erhält er halt eine höhere marcoumardosis, falls nötig. entscheidend ist hier nur der INR-befund.
es wäre ein fehler, jemandem unter marcoumartherapie eine diätvorschreibung zu machen. das einzige, worauf man hinweisen muss, ist, die gemüsezufuhr gleichmäßig zu gestalten, sprich täglich in etwa die gleiche "ration" zuzuführen.
gruß, kurt