sehr guter artikel. im folgenden satz dürfte sich aber ein fehler eingeschlichen haben ('geringer')
Sehr vereinfacht ausgedrückt macht man sich den Zusammenhang zu Nutze, das Fett eine geringere Dichte hat als Muskelmasse und der Auftrieb eines adipösen Menschen bei gleichem Körpergewicht geringer ist als bei einem Athleten.
witzigerweise konnte mir ein kollege waehrend der maturareise einreden, dass die faehigkeit im wasser zu sitzen ohne dabei unterzugehen, eine frage der technik sei. habe damals nicht beruecksichtigt, dass auch ein optisch 'schlank' wirkender junger mann einen relativ hohen fettanteil besitzen kann.
jetzt wird mir klar, warum meine haxen immer untergehen, wenn ich "toter mann" spielen möchte - zuwenig subcutis, muss mehr futtern...
:-))
Hannes schrieb:
> Hallo Thomas,
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> das ist ja schnell gegangen.
>
> witzigerweise konnte mir ein kollege waehrend der maturareise einreden, dass die faehigkeit im wasser zu sitzen ohne dabei unterzugehen, eine frage der technik sei. habe damals nicht beruecksichtigt, dass auch ein optisch 'schlank' wirkender junger mann einen relativ hohen fettanteil besitzen kann.
da haben sich die Kollegen von der AOK den denkbar ungünstigsten Zeitpunkt zur Messung ausgesucht. Die Geräte basieren auf BIA, d.h. der Widerstand Deiner Körpermasse wird gemessen und davon auf die Zusammensetzung geschlossen. Nach 42 km per pedes im Laufschritt ist die Messung völlig ohne Aussagekraft.
Solche Geräte dienen lediglich dazu, einen Trend zu erfassen. Dazu musst Du mehrmals unter gleichen Bedingungen messen, z.B. morgens nach dem Gang zur Toilette und vor dem Frühstück.
Gruß,
Thomas
...und für den Trend sind die Geräte aber recht gut, sofern man auch hochwertige Geräte hat.
Bei uns im Studio mess ich jede woche zweimal meinen Fettgehalt. und die Streuung bewegt sich maximal bei 2%. zwischen 6-8% KF halt! und ich denk, das ist vertretbar!!
BTW Waage der Firma Tanita( ca. 1500€)
hallo gilb,
glaub mir, die tanita-waagen sind (wie alle anderen "fettwaagen") zu vergessen (ich hab einige erfahrung mit dieser materie). abgesehen davon ist eine zweimalige messung pro woche alles andere als sinnvoll, sondern kommt einer zwangsstörung gleich.
gruß, kurt
Bitte lass doch nicht immer gleich den Psychologen raushängen, nur weil einer auf Waagen steigt. Ich kneif mich halt nicht gern
Und glaub mir, ich hab eh derzeit genug Streß mit meinem Diplom, so das ich gar keine Zeit für körperdysmorphe Anwandlungen hab.
Aber als Techniker will man doch lieber den Zahlen glauben
alles rein berufsbedingt
dann frage ich mich aber, wozu diese engmaschige kontrolle - zumal dein KF-anteil ohnehin kostant ist! wenn du 1x im monat misst, um eine verlaufskontrolle zu haben, ist es o.k. - aber dazu genügt auch der blick in den spiegel, der allemal genauer ist als so eine BMI-waage.
also doch ein bisschen körperdysmorphe anwandlungen? (das ist übrigens primär eine psychiatrische angelegenheit, keine psychologische, da sie eine zwangsneurose darstellt.)
gruß, kurt
ist es nicht, eine zwangserkrankung ist etwas anderes.
dein nicht-verstehen und deine uneinsicht demgegenüber, was ich dir vermitteln wollte, ist aber ganz typisch. hast du eigentlich das buch "der adonis-komplex" schon gelesen? wenn nicht, dann bitte schleunigst nachholen.
gruß, kurt
... immer ganz locker bleiben! Mir dünkt, ich hätte an jedem Post einen gewissen, lachenden oder zwinkernden Mond angebracht. Dies sollte im allgemeinen dem durchschnittlich gebildeten Mitteleuropäer implizieren, das es sich um lustiges, oder im derben Fall, etwas sarkastisch-ironisches Gedankenspiel handeln
nicht gleich böse sein!
und ich will dich auch keinesfalls von vornherein und ungerechtfertigt als zwangskrank bezeichnen. aber ein körnchen wahrheit ist schon dran... (wenn man sich 2x/woche seinen körperfettanteil misst). auch du weißt, dass nicht selten ein zwinkernder smiley den wahren hintergrund nicht zu verharmlosen vermag...
lies das buch. du wirst in einen spiegel sehen, das kann ich dir jetzt schon sagen (sofern du ehrlich bist). der übergang zwischen einer "gesunden eitelkeit" und einer zwangsstörung im sinne der körperdysmorhie ist nicht so groß, wie man glauben mag... versuch mal, auf deine (ohnehin fragwürdige) körperfettmessung 2 monate zu verzichten und berichte mir, wie es dir dabei geht.
ich weiß, man lächelt über so etwas, aber in wirklichkeit ist es gar nicht zum lachen... auch das tägliche wiegen, das so viele praktizieren, ist eine zwangsstörung. man muss die dinge beim namen nennen, auch wenn sie nicht gern gehört werden. zwangserkrankungen (aller art) sind in unserer gesellschaft sehr weit verbreitet.
gruß, kurt