wer hat schon Erfolg verbuchen können, indem er/sie sich nach der negativen Energiebilanz gerichtet hat? Wer hat wieviel in welcher Zeit abnehmen können?
überleg mal BILANZ ist MATHEMATIK ..MATHEMATIK ist GEISTESWISSENSCHAFT - WISNNESCHAFT ist sowieso BELIEBIG , wen man es mal erstanhaft versucht hat ..un der GEIST ist auch nur bestimmt von dem , was wir uns GRAD so BEIK AUFWACHEN inden KOPF setzten ..ALLES EGAL..wie wär'smit er "ALLES EGAL"- diät
Geändert von SumoSchlumpf (14.06.2008 um 11:47 Uhr)
wer hat schon Erfolg verbuchen können, indem er/sie sich nach der negativen Energiebilanz gerichtet hat? Wer hat wieviel in welcher Zeit abnehmen können?
Was ist denn nun der Sinn deiner Frage, zweifelst du an dem Grundprinzip?
Versuche Deinen Grundumsatz zu ermitteln. Sollte so um die 2000 kcal liegen. Je nachdem was man macht (Büroarbeit, oder Schwerstarbeiter) kommt dann noch einiges an kcal hinzu. Wenn Du weniger zu Dir nimmst, kannst Du pro 7000 kcal, die Du weniger isst ca. 1kg abnehmen. Pro Woche sind ca. 1 kg sinnvoll erreichbar. Da der Körper dann an seine Reserven geht, werden auch Muskeln abgebaut. Daher sollte man zusätzlich z.B. etwas Kraftsport machen, um dem Muskelabbau entgegen zu wirken. Muskeln verbrauchen auch im Ruhezustand Energie, somit sind etwas mehr Muskeln auch vorteilhaft, wenn man abnehmen möchte.
Ich habe so in 3 Monaten ca. 18 kg abgenommen und bin noch dabei, da noch 10-15 kg runter sollen.
Um Mangelerscheinungen zu vermeiden, habe ich mir alle Dinge die ich esse in eine Excel Tabelle eingetragen und kontrolliere den Gehalt von Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten. Ich achte dabei darauf, das täglich möglichst 100 gr Eiweiß zusammenkommen und auch der Rest nicht zu unausgewogen ist. Da ich hauptsächlich Salat, Obst, entrahmte Milch, Quark, Geflügel und Fisch zu mir nehme, ist eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Eiweiß gewährleistet.
Nach den ersten 10kg hat mich mein Hausarzt gründlich auf den Kopf gestellt und auch ein etwas ausführlicheres Blutbild erstellen lassen und kam zu dem Schluß, dass alle Werte im grünen Bereich liegen. Wesentlich mehr als ein kg Gewichtsabnahme pro Woche sollte man allerdings nicht anstreben, dann wird es ungesund, wenn man es über einen längeren Zeitraum versucht.
Vielen Dank für die zahlreichen und teilweise brauchbaren Antworten.
Meinen Grundumsatz und den zusätzlichen Verbrauch bei den täglichen Arbeiten habe ich schon ermittelt, ich habe auch schon nach gerechnet wie viele Kalorien ich pro Tag zu mir nehme. Meine Kalorienaufnahme liegt bei 1700 kcal / Tag, da in einigen Berichten zu lesen war, dass man 500 kcal durch Sport verbrauchen soll, habe ich auch mein tägliches Pensum an Sport erhöht. Das mache ich auch erst seit 2 Tagen.
Natürlich hat es mich auch interessiert, ob man wirklich auf diese Art und Weise abehmen kann, denn zum Thema Abnehmen werden jedes Jahr viele neue Weisheiten verbreitet und die muß man nicht unbedingt auch glauben.
Da ich Vegetarierin und Allergikerin (Lebensmittel u. Pollen) bin, achte ich schon sehr auf meine Ernährung, besonders was Fett, Zucker und Ausgewogenheit angeht, Fertiggerichte und Fastfood kommen bei mir überhaupt nicht auf den Tisch (siehe Allergien).
In manchen Foren muss man schon ein dickes Fell haben.
@Seerose: Grundsätzlich habe ich das Prinzip der negativen Energiebilanz am eigenen Leib als sehr brauchbare Richtlinie erfahren. Ich habe sehr viel abgenommen.
Dabei sollte klar sein, dass für das Ergebnis einer Körperfettreduktion nicht allein das Ausmaß des geschaffenen Minus eine Rolle spielt, sondern auch, wie es sich zusammensetzt. Setzt man dabei nur auf Sport, beschäftigt man sich nur mit einer Hälfte des Problems, dem Energieverbrauch. Macht man nur Diät, erklärt man die Energiezufuhr zum Sündenbock. Nicht jeder übergewichtige Mensch ist übergewichtig, weil er sich nur zu wenig bewegt oder nur falsch isst. Meist kommt beides zusammen und in welchen Anteilen beides zum Übergewicht beiträgt, variiert von Mensch zu Mensch. Während man an dem einen Rädchen nun vielleicht schon mühevoll dreht und vergeblich versucht dort noch geglaubte Reserven zu nutzen, muss man das andere Rädchen vielleicht nur sanft berühren und kann so das Gleiche bewirken. Jemand in meiner Verwandtschaft hat sich beispielsweise kürzlich beklagt, dass er zunehme, obwohl er seine sportlichen Aktivitäten schrittweise auf bis zu vier Sporteinheiten pro Woche gesteigert habe. Dann war ich bei ihm am Mittagstisch gesessen. Als ich gebratene, mit Speck ummantelte Wiener mit und als Beilage Pommes mit Ketchup erblickte, hatte ich eine vage Vermutung, warum all der Sport nicht fruchtet. Deshalb sollte man sich vor der Schaffung einer negativen Energiebilanz imo erst überlegen, wie weit man bei beiden Bereichen Sport und Ernährung schon auf dem richtigen Weg ist, den vernachlässigten Bereich angleichen und dann gleichmäßig Sport und Ernährung anpassen, bis man das erwünschte Defizit erreicht hat.
Das ist natürlich kein ehernes Gesetz, sondern eine Persönlichkeitsfrage. Wenn es meinem Verwandten etwa leichter fällt noch einen fünften Tag pro Woche Sport zu treiben, als statt Pommes Natur-Reis oder Pellkartoffeln zu essen, dann soll er das so machen. Andererseits lassen sich bei ihm mit Leichtigkeit täglich 300 kcal einsparen, die er nicht spüren würde, allenfalls als verringertes Völlegefühl nach den Mahlzeiten.
Eine negative Energiebilanz zu erlangen und durchzuhalten ist deshalb für die meisten Abnehmewilligen etwas problematisch, weil die Nahrungsmenge schlicht und einfach sinnvoll reduziert werden muss.
Und da der Vielfraß nicht geboren sondern erzogen wird, hängt Abnehmen hauptsächlich vom Willen und der Selbstbeherrschung ab.
Jeder, der über einige Wochen mal die kcal der "kleinen so mal Zwischendurchhäppchen" zusammenzählt, wird merken, wo der Hammer hängt.