nachdem ich jetzt schon seit geraumer Zeit unter Motivationsproblemen mein Training betreffend leider, habe ich mir überlegt, mir mal einen Personaltrainer zu leisten, der mir mal so richtig in den Hintern treten kann.
Hab also im Internet was recherchiert und dann jemanden aus meiner Region (Düsseldorf) angerufen. Als ich gefragt hab, wieviel sowas denn etwa kostet, hat der doch glatt 95 Euro (netto!) gesagt.
Da wär ich ja fast hinten über gekippt!! Ist PT denn wirklich soooo teuer? Ich mein klar, Düsseldorf ist eh teuer, aber ist das denn normal?
Habt Ihr vielleicht andere Erfahrungen gemacht? Wieviel ist realistisch? und gibts da Unterschiede zwischen Großstadt und Dorf?
Hallo, wenn er sein Geld versteuern muss, sind 50-100 Euro normal, kommt drauf an, was alles inkludiert ist.
Und dann kommt es drauf an wie gut der Mann/Frau ist, d.h. ob er/sie das Geld wirklich wert ist.
alles unter 50 Euro ist meiner Erfahrung nach "unversteuert"..
hallo,
der preis richtet sich meistens nach inhalt des angebots und gebuchten stundenpaketen. Wobei sich 100 pro Stunde schon ein wenig viel anhört.
Ich biete auch PT im grossraum düsseldorf an und das ab etwa 50,-.
Weitere infos unter Personal Trainer Düsseldorf .Bei interesse bitte mail an info@personalrehafit.de
Eine knie OP oder bremsbeläge wechseln kann man auch selber..... Sofern man die ahnung davon und die motivation hat. Ist aber in den wenigsten fällen so.
Gegenfrage: Warum sollte ein klemptner oder kfz mechaniker einen höheren stundensatz haben, als ein ausgebildeter trainer?
Ist einem die eigene gesundehit so wenig wert? - Bedauerlich...
Grundsätzlich muss man einfach schauen, was bekomme ich für welches Geld.
An und Abfahrt incl. ? Ich bekomme zB. für eine Trainingsstunde bezahlt, meine Abwesenheit von zu Hause sind 3 Stunden. Ebenso muss die Heimarbeit, sprich Vorbereitung auf die nächsten Stunden, ja nun auch mal umgelegt werden. Von daher ist der Preis völlig ok!
die Vorredner haben schon viele gute Gedanken dazu geäußert - muss mir als Privattrainer auch hin und wieder die Frage nach der Höhe des Honorars gefallen lassen. Bei 95,00 EUR/Std. für reines "Hintern treten" (allso 45 min. mit mehr oder minder phantasievollen Sprüchen zum Weiterlaufen zu überreden) hätte ich allerdings auch die Frage nach der Verhältnismäßigkeit. Kommt die Anfrage aus 300 km Entfernung, dann reicht es nicht - dann muss aber eher ein Überredungskünstler aus der Nähe ran...... leider haben Medienberichte solch ein Bild von Privattrainern propagiert - ehrlich gesagt, krieg ich dabei einen dicken Hals......
Freunde zum Training einladen und Verabredungen treffen oder als Gruppe zusammentun und gemeinsam den so ersehnten Trainer oder die Traumtrainerin anheuern, könnten auch Lösungen sein.....
Wenn mein(e) Kunden/Kundinnen im Krafttraining das volle Programm mit Beratung, Analyse, Fremdleistungen für Test, individuelles Programm, Einbuchung in ein Fremdstudio vor Ort für die Unterrichtsphase, meine Anreisen, Info-Unterlagen, Pläne, Erfolgskontrolle, Dokumentation usw usw. über einen bestimmten Zeitraum erwarten, dann wird es dem Ziel und Aufwand entsprechend einen vereinbarten Preis geben. Dividiert man diesen durch die Anzahl der Stunden, die wir in in dieser Zeit tatsächlich gemeinsam verbracht haben, wird der Preis sogar höher liegen, als 95,00 EUR.
Meine Kunden erlernen dabei ein individuell erarbeitetes Trainingskonzept, dass sie anschließend über viele Jahre allein im billigsten Studio um die Ecke oder sogar zu Hause ausführen können, statt große Entfernungen zum "Superstudio" mit hohen Kosten in Kauf zu nehmen. Das das Billigstudio keinen Trainer hat, spielt dann keine Rolle mehr. Die ganze Sache hat sich evtl. nach einem Jahr bereits amortisiert und ist auf Dauer angelegt.
Du siehst, es gibt zum Thema Preis Vieles zu bedenken.
du machst also ziemlich genau das, was ich auch werden will.
Personal Trainer (meine Zielgruppe soll 50+ werden)!
Ich will das vorerst nur nebenberuflich machen. Kannst du mir da Tipps geben, wie ich sowas im sehr ländlichen Raum aufziehe?
Bei uns gibts die übliche Mischung von Fitnessstudios, Sportvereinen, Lauf- und Walkingtreffs. Richtig privaten Trainer hab ich noch keinen gefunden. Ist es sinnvoll mit einem Studio zusammenzuarbeiten? Kurse bei der vhs anzubieten? Eigene Seminare anzubieten? Ich kann mir nicht vorstellen dass bei uns der Andrang sehr groß wäre, wenn ich einfach eine Anzeige in die Zeitung stellen würde, dass ich PersonalTrainer bin und Leute flott mache.
Wie sieht dein Marketing aus?
Da es nur nebenberuflich laufen soll - hältst du es für möglich damit 400 Euro netto im Monat zu machen? Dann könnte ich nämlich meinen anderen Nebenjob aufgeben (was ja auch das Ziel ist), und mich mehr der Fitness widmen.
Ach ich hätte da noch sehr viele Fragen, auch zur Praxis, aber ich bin schon froh, wenn ich auf diese hier eine Antwort bekomme!
Ich habe keine guten Erfahrungen mit Personaltraining gemacht. Sobald Kenntnisse erforderlich sind, die über das Übliche hinausgehen, ist es meistens aus, sprich wirkungsvolle Korrektur von alten Übungsfehlern, dazu muss man auch mal geneigt sein, sich die indiviudellen körperlichen Eigenschaften des Trainierenden anzusehen oder Erstellung eines TP für die Wettkampfvorbereitung, richtige Assistenz geben bei schweren KBs usw.
Zu guter Letzt wollte der Personaltrainer auch noch als Leistungen auflisten, wenn er mir geholfen hat, die Scheiben von der Langhantel beim Kreuzheben zu wechseln, daraufhin habe ich ihm den Laufpass gegeben und war um einige Euro ärmer.
Ich denke, es ist generell Bedarf da, aber nicht das Nullachtfünfzehn Fitness-Gedöns, das in jedem Sutdio bei uns bereits vertreten ist, sondern wirkliche Trainererfahrung ist erforderlich inkl. Interesse an der Förderung des betreuten Sportlers.
Alles Banalitäten, die aber keiner mehr zu kennen scheint, nur eben möglichst schnell viel Kohle absahnen heisst scheinbar die Devise heutzutage.
KDK
Alles Banalitäten, die aber keiner mehr zu kennen scheint, nur eben möglichst schnell viel Kohle absahnen heisst scheinbar die Devise heutzutage.
KDK
Das sind wirklich schlimme erfahrungen, da kann ich die meinung total nachvollziehen. Nichst desto trotz ist gerade im PT sektor der konkurrenzdruck gross geworden, weil sich in der tat jeder "idiot" PT schimpfen kann, ohne überhaupt irgendeine ausbildung / erfahrung zu haben. Das sind genau solche oben genannten fälle.
Die meisten kollegen haben allerdings nicht nur die einschlägigen ausbildungen von SAFS, BSA, DSSV und co, sondern einige davon auch eine grundausbildung zum thema, wie z.B: physiotherapeut oder sportwissenschaftler.
All das ist einer professionellen dienstleistung zuträglich, wie auch die tatsache, dass nicht jeder in den trainernetzwerken gehostet wird, der nicht über grundlegende erfahrung und ausbildung verfügt.
Ich denke, dass oben genannte fälle eher einzelfälle sind...
@Papa
Hoffentlich, ich zumindestens habe keinen kompetenten Personaltrainer in meiner Region gefunden, der was von Powerlifting versteht, geschweige denn Wettkampferfahrung hat bzw. sein Wissen entsprechend rüberbringen konnte. Hier könnte sich wirklich jemand eine goldene Nase verdienen, wenn er bereit wäre, ein grösserers Gebiet abzudecken, denn gute Vereinstrainer sind eine Rarität.
KDK
....bzw. sein Wissen entsprechend rüberbringen konnte....
kann ich nur sagen stimmt.
Es ist nicht nur wichtig entsprechende Fachlehrgänge besucht zu haben, man muß diese verstehen und verinnerlichen und den Sinn entsprechend aufbereitet weiter geben können.
Was nutzt einem Teilnehmer irgendein Fachgeschafel, wenn er den Sinn nicht für sich umsetzen kann, weil er es nicht versteht.
weil sich in der tat jeder "idiot" PT schimpfen kann, ohne überhaupt irgendeine ausbildung / erfahrung zu haben. Das sind genau solche oben genannten fälle.
Die meisten kollegen haben allerdings nicht nur die einschlägigen ausbildungen von SAFS, BSA, DSSV und co, sondern einige davon auch eine grundausbildung zum thema, wie z.B: physiotherapeut oder sportwissenschaftler.
Gerade die die solche Ausbildungen haben,sind meistens die "Idioten"..da ihre Ratschläge voll an der Praxis vorbei gehen
..ausserdem nützt der kompetenteste Ansprechpartner nichts,wenn man selber nicht in der Lage ist ihn als diesen zu erkennen...
..wer stark werden will geht da hin wo starke Leute sind ..Kraftsport findet nicht im Internet oder auf irgendwelchen Unterlagen statt! (Internet und Papierhelden sind in der Regel nicht die,die wirklich was auf dem Kasten habe-viele lassen sich blenden)
Was nutzt einem Teilnehmer irgendein Fachgeschafel, wenn er den Sinn nicht für sich umsetzen kann, weil er es nicht versteht.
Jep,nicht versteht..der Inhalt des Lehrgangs Pseudo-bzw. 0815 Wissen enthält hat und keine Erfahrung vorhanden ist
@spin me
Super Bild auf der Webseite!
In direkter Nähe gibt es bei mir keinen Kraftsportverein, nur Gewichthebervereine - leider. Ich bin natürlich Mitglied in einem Verein, der etwas weiter weg von meinem Wohnort ist, damit ich an WKs teilnehmen kann, aber einen richtigen Trainer gibt es dort auch nicht. Ich kenne zwar einen sehr guten Trainer, aber der lebt in Dänemark. Vielleicht kann ich nächstes Jahr dort wieder Trainingsurlaub machen.
Und diejenigen, die die grössten Gewichte heben, sind nicht unbedingt immer die kompetentesten, dies ist zumindestens meine Erfahrung. Ich habe inzwischen auch den Trainer-C-Schein für Kraftsport und Fitness, den man auch beim Deutschen Sportbund machen kann, würde mich aber niemals als erfahrenen Trainer bezeichnen, sondern, dass man mit diesen Grundkenntnissen viel über seinen eigenen Körper erfahren kann. So habe ich jetzt meine Skoliose "im Griff", aber dann erwischt es einen an einer anderen Stelle (Schulter), der eigene Ehrgeiz ist oft der grösste Gegner ;-).
Ich habe für die Vorbereitung zur DM z. B. viel mit Videoaufnahmen trainiert, das hat einiges gebracht, aber bestimmte technische Grundfehler bekomme ich dennoch bis jetzt nicht heraus.
KDK