25.04.2007, 23:20Frage zur Ernährung - irgendetwas stimmt da nicht! Beitrag #1
Atilla the Hun
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Frage zur Ernährung - irgendetwas stimmt da nicht!
Empfohlen sind ja ca 1.5-2g pro kg Körpergewicht/Tag, für jene die Krafttraining betreiben. Bei einem Gewicht von 70 Kg entspräche das 100-140g.
In 100 g Fleisch sind ca 20 g Eiweisse. Würde ich nun meinen gesammten Eiweissbedarf mit Fleisch decken (was ich natürlich nicht mache) müsste ich 500g bis 700g Fleisch essen, oder habe ich da etwas falsch verstanden?!
26.04.2007, 10:58Frage zur Ernährung - irgendetwas stimmt da nicht! Beitrag #4
Atilla the Hun
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Ok, bei 1.5g/kg wären das aber immernoch 500g Fleisch! Ich habe aber mal andere Produkte angeschaut: Milch hat ca. 3 g/100ml und Spgatthie so um die 12-13g/100g.
Also ich muss bei einem Gewicht von 70 Kg (1.5g/kg) somit 105g Eiweiss zu mir nehmen.
Sagen wir ich trinke einen Liter Milch pro Tag, entspräche das 30 g Eiweiss, bleiben somir 70.5. Dann esse ich noch 200 g Fleisch, entspricht 40 g Eiweiss, bleiben noch 30.5. Mit etwas weniger als 300 g Spagetthie kann ich somit den Restbedarf decken.
Du sagtest, es reichen 1.5g/kg, kommt es da drauf an, aus welcher Quelle man die Eiweisse bezieht (tierische oder pflanzlich?!). Ich habe auch mal etwas von biologischer Wertigkeit gehört, muss ich das da miteinberechnen?
mfg A.
PS: Danke Experiment^^ (nin aber auch schon in der 5. Oberstufe)
26.04.2007, 13:00Frage zur Ernährung - irgendetwas stimmt da nicht! Beitrag #5
Timm
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So ungefähr kann man das rechnen und dann stellt man auch fest das man sich bei ausgewogener Mischkost keine großen Sorgen bzgl. der Eiweißversorgung machen muss.
Die Quelle des Eiweißes spielt erst dann eine Rolle wenn die Zusammenstellung sehr einseitig ist. Würdest du halt nur Nudeln essen könnte an bestimmten Aminosäuren ein Mangel entstehen, und manche sind essentiell sprich nicht synthetisierbar. Aber solche Überlegungen könntest du anhand der biologischen Wertigkeit auch nicht durchführen da lediglich eine Aussage über die Verschiedenartigkeit, nicht jedoch über die Zusammensetzung getroffen wird.
Ach ja, zum Aspekt von Abnehmen+Muskelaufbau: Hier ist eigentlich interessant wie hoch der relative Anteil der Eiweiße an den Gesamtkalorien ist. Nudeln schneiden da nicht so gut ab wie man denken könnte da sie auch einen sehr hohen Anteil an Kohlenhydraten mitbringen.
26.04.2007, 13:31Frage zur Ernährung - irgendetwas stimmt da nicht! Beitrag #6
ldt
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auch kleinvieh macht mist. es gibt proteine auch in kartoffeln, gemüse, brot usw. bei ausgewogener ernährung bekommt man so auch noch was fürs quantum.
grundsätzlich hast du aber recht. die besten proteinquellen sind eier, fleisch, fisch und milchprodukte. (Rehfleisch bringts glaube ich auf 30%). die biologische wertigkeit spielt auch eine rolle, da würd ich mir aber nicht so viel gedanken machen.
ein tipp: 1 Liter Milch (35g) 500 g Magerquark (60g!) und einen schuss joghurt (10g) zu einem getränk mixen, dazu saft aus 3-5 Apfelsinen. Ergibt einen leckeren und gesunden shake mit über 100g eiweiss. den trinke ich über zwei tage verteilt, bringt ~50g/Tag. Dann brauche ich mir über den rest keine gedanken mehr zu machen, wenn ich normal esse.
26.04.2007, 22:28Frage zur Ernährung - irgendetwas stimmt da nicht! Beitrag #7
Das Experiment
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Also ich mach auch viel über Magerquark. Hol den von Kaufland für einen wirklich kleinen Kurs (paar Cent) und esse jeden Tag 250g pur. Muss dich halt an den sauren Geschmack gewöhnen. Daneben trinke ich früh und abend vor dem Schlafengehen noch einen Eiweißshake (Pulver aus Apotheke, damit JA KEIN kollagenes Eiweiß drin ist), Sind täglich schonmal kanpp 80g Eiweiß drin. Dazu eine Mahlzeit mit Hühner- oder Putenfleisch, da kommen nochmal ca. 40g dazu plus die Sachen drumherum, das oben beschriebene "Kleinvieh" eben. Vor 3 1/2 Jahren habe ich damit angefangen, seit dem Zeitpunkt habe ich nur durch erhöhte Eiweißzufuhr und Training etwa 17 Kilogramm Muskelmasse aufbauen können. Sicherlich war das auch durch normales Wachstum bedingt, aber man sieht es eben ziemlich deutlich.
27.04.2007, 16:46Frage zur Ernährung - irgendetwas stimmt da nicht! Beitrag #9
ldt
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diese "leute" haben allerdings auch ahnung von der materie. was timm angeht, ist das durch etliche forumsbeiträge verifizierbar, im unterschied zu sich selbst betreffenden aussagen von forumsteilnehmern wie "das experiment".
nicht falsch verstehen: ich glaube Euch die Gewichtszunahmen aber ich glaube Euch nicht, dass es sich um reine muskulatur handelt, zumal ihr seriös trainierende kraftsportler und keine durchgeknallten bodybuilder seid.
hier könnte auch eine rolle spielen, das männer mitunter erst mit 21 jahren ausgewachsen sind. gewichtzunahmen bis zu diesem alter können also auch wachstumsbedingt sein.
gruß,
dirk
(der mit 34 leider gefahr läuft, vor allem am bauch zu wachsen )
28.04.2007, 00:28Frage zur Ernährung - irgendetwas stimmt da nicht! Beitrag #11
Das Experiment
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Hm, ist schon klar, dass ich nicht so die Glaubwürdigkeit wie Timm habe, die er wirklich zurecht besitzt. Aber du hättest mich mal vor 3 1/2 Jahren sehen sollen, ich war ein Hungerhaken. Du hast meine Rippen sehen können. Wie gesagt, ich habe auch erwähnt, dass ich nicht ausgewachsen war, damals hatte ich noch etwa 2 Zentimeter weniger Körpergröße, also hat definitiv noch Wachstum stattgefunden.
Allein die Tatsache, 17 Kilogramm Körpergewicht (ich drück es eben jetzt so aus, Fett war´s allerdings wirklich nicht) zugenommen zu haben, sagt lange nicht, dass ich besonders muskulös aussehe. Ich bin vom Hungerhaken zum normalen sportlichen Menschen geworden.
Könnte möglicherweise im Umkehrschluss bedeuten, dass die 1-2 Kilo dann zur Faustformel werden, wenn man schon ausgewachsen ist.
29.04.2007, 03:32Frage zur Ernährung - irgendetwas stimmt da nicht! Beitrag #13
Timm
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Meine "Regel" ist nur gültig für das Wachstum das durch ein KT verursacht wird.
In dem Sinne gelten natürlich zwei Dinge:
1.) Das natürlich stattfindende Wachstum läuft "extra", sprich jeder Mensch legt in seiner Wachstumsphase auch ohne Training an Gewicht zu. Dazu zählt auch die Muskelmasse.
2.) Wer in seiner Wachstumsphase trainiert profitiert von einem hohen Wachstumshormonspiegel und damit von einem stärkerem Traininingseffekt. Davon ist jedoch nur ein geringer Anteil trainingsbedingt. Die einhergehenden Risiken kann ich nicht beurteilen, für mich war es nie relevant und ich bin kein Mediziner. Jugendliche mögen bitte ihren Arzt konsultieren!
P.S. Ich lege keinen gesonderten Wert auf eine prinzipielle Glaubwürdigkeit. Wenn das was ich sage keinen Gehalt hat, bitte ich sogar um Widerlegung. Diskussion lebt von Widerspruch.
29.04.2007, 17:40Frage zur Ernährung - irgendetwas stimmt da nicht! Beitrag #15
Das Experiment
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Falls es dich trotzdem noch interessiert, Attila:
Ich bin jetzt 22 geworden, letzten Monat.
Derzeit bin ich noch 1,82m groß und wiege (heute im Fitnessstudio gemessen 78 Kilogramm mit Kleidung, ohne also ca. 77).
Ich habe vor den besagten 3 Jahren beim Bund meinen Grundwehrdienst angefangen und wog 60 Kilo bei einer Größe von 1,76. In den Jahren darauf habe ich also ca. 6cm Wachstum "gutgemacht", ähnliche Veränderungen habe ich auch in die Breite (Schultern) aufzuweisen, habe dazu jedoch keine Messungen gemacht.
Ich nehme mal an, jetzt langsam doch mal ausgewachsen zu sein ...