Fitness.com The Global Fitness Community
Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
  1. Udo Pollmer: "Wer Angst vorm Essen hat, wird fetter" #1
    SumoSchlumpf

    Udo Pollmer: "Wer Angst vorm Essen hat, wird fetter"

    3sat.online
    EU.L.E.n-Spiegel mit Udo Pollmer als wissenschaftlichem Leiter

    "Vor 50 Jahren hat man die Bohnenstange gehänselt und 'Hundehütte' genannt"

    Diäten sind sinnlos und machen die meisten Menschen dicker, sagt der Ernährungsexperte Udo Pollmer. Warum dennoch immer wieder neue Wunderdiäten angeboten werden und Millionen Menschen - den seit langem bekannten Jo-Jo-Effekt ignorierend - jedes Mal von neuem darauf anspringen, erklärt er in seinem neuesten Buch. "Esst endlich normal! Wie die Schlankheitsdiktatur die Dünnen dick und die Dicken krank macht", lautet der Titel, erschienen im Piper-Verlag.


    Man hört immer öfter, es gebe immer mehr dicke Menschen. Stimmt das?
    Pollmer: Das ist eine Frage der Definition. Menschen gibt es in allen möglichen Formen und Größen: Solche mit bulligem Nacken, mit Brauereipferdhintern oder mit Kugelbauch auf zwei dünnen Beinen, dann die so genannten Couchpotatoes, deren Unterschenkel so dick sind, wie bei anderen die Bäuche. Es gibt die cortisonabhängige Fettsucht am Rumpf, und es gibt die üppigen Formen Rubens'scher Gemälde. Das ist jedes Mal etwas völlig anderes.




    Genügt der Body-Mass-Index nicht zur Beurteilung von Übergewicht?
    Pollmer: Beim Body-Mass-Index (BMI) wird das Gewicht mit der Größe ins Verhältnis gesetzt. Wenn ein Mitarbeiter eines Schlachthofes auf die Idee käme, den Fettgehalt eines Schweins per BMI zu bestimmen, dann würde er wegen klinischer Dummheit gefeuert. Tun Sie das mit Patienten, dann sind Sie Ernährungsexperte oder Arzt, der sich im Fernsehen wichtig machen darf.




    Wie weit lässt sich das Gewicht durch Essen beeinflussen?
    Pollmer: Menschen essen gewöhnlich so lange, bis sie satt sind. Das macht der Dünne nicht anders als der Dicke. Der eine kann futtern wie ein Scheunendrescher, ohne Fett anzusetzen, der andere spart sich das Essen vom Munde ab und geht trotzdem in die Breite. Man hat Versuchspersonen besonders viel essen lassen, damit sie dick werden. Fehlanzeige - lausige fünf Kilo kamen drauf und ein paar Wochen später waren sie wieder runter. Was für ein Menschenbild haben wir, wenn wir ernsthaft glauben, es gäbe Menschen, die äßen aus purem Mutwillen so viel, dass sie nachher so aussehen wie ein Couchpotatoe? Da wird Ihnen schon beim ersten Überfressversuch speiübel.




    Und was bedeutet das?
    Pollmer: Das bedeutet, dass der Körper kein Fass ist, in das man etwas reinfüllt oder durch Bewegung etwas entnimmt. Er hat für alles eine innere Regulation, hier den "Ponderostat", der das Gewicht regelt. Genau so wie bei einem Haus der Thermostat für eine konstante Temperatur sorgt. Wenn er auf 28 Grad steht, nutzt es nichts, den Heizöltank nur halb voll zu machen oder zur kalorischen Verdünnung Steine reinzuwerfen. Es hilft auf Dauer auch nichts, die Fenster aufzureißen - dadurch steigt nur die Heizölrechnung. Genau so wird das Körpergewicht nicht über den Kühlschrank geregelt, sondern über hormonelle Systeme, die nach biologischen Gesetzen arbeiten - auch dann, wenn sie Ihr Arzt noch nicht kennt.




    War das Ideal schon immer das Dünne?
    Pollmer: Nein, vor 50 Jahren hat man noch die Bohnenstange gehänselt oder als "Hundehütte - an jeder Ecke ein Knochen" verspottet. Kinder wurden zum Mästen aufs Land geschickt, Schlanksein war eine Schande. Doch die Mastkuren waren damals genauso wirkungslos wie heute die Diäten. Am Rande vermerkt: Nach dem Krieg ließ man Kriegsgefangene, bei denen das Essen nicht anschlagen wollte, Diäten machen - in der Hoffnung, dass dadurch das System wieder anspringt und der Körper anfängt, Fett anzusetzen. Diese Methode wird heute für das genaue Gegenteil angewandt, fürs Abnehmen - diesmal erfolglos.




    Heißt das, dass Diäten generell sinnlos sind?
    Pollmer: Ja, sie machen die meisten Menschen dicker, auch wenn es gelegentlich Ausnahmen gibt.




    Aber es gibt doch auch andere Gründe, warum Menschen dick werden?
    Pollmer: Ja, aber sie haben nichts mit Essen zu tun. Man denke nur an die Konstitution. Oder: Welcher Therapeut kennt die Namen der Viren, die Fettsucht auslösen? Oder: Verheiratete sind dicker als Singles -einfach weil eine feste Partnerschaft die hormonelle Regulation ändert. Wenn der Testosteronspiegel sinkt, dann kriegen die Herren ihr Bäuchlein. Oder der Kummerspeck: Wenn Sie sich in einer ausweglosen Situation befinden, dann produziert der Körper Cortisol - und dann werden Sie meistens dick. Das kommt nicht von Schokolade, sondern von der Bitterkeit.




    Kann es sein, dass auch die Angst vor ungesunder Ernährung dick macht?
    Pollmer: Exakt! Wer Angst vorm Essen hat, wird fetter. Immer mehr Menschen, gerade Frauen, hassen ihren Körper und versagen sich vieles, was sie eigentlich gerne essen würden. Wenn sie denen helfen, endlich zu genießen, dann lässt ihr Körper los und sie verlieren einige Kilo. Das mag komisch klingen. Aber wenn man bedenkt, dass bis heute alle Abspeckmaßnahmen, die auf weniger Essen oder mehr Bewegung abzielten, gescheitert sind, dann könnte es sein, dass nicht die Menschen falsch sind, sondern die Theorien.




    Wenn man Ernährungstipps liest, bekommt man den Eindruck, es gebe "gutes" und "böses" Essen. Stimmt das denn so?
    Pollmer: Viele "ExpertInnen" haben ein höchst problematisches Verhältnis zum Essen. Wer heute eine Gesundheitssendung moderieren will, sollte magersüchtig sein. Wenn Sie bedenken, dass das Fernsehen die Personen dicker erscheinen lässt, als sie wirklich sind, bekommen Sie eine Vorstellung, was sich da in unserer Gesellschaft abspielt. Um das Gewicht zu kontrollieren, um den Fernsehvorbildern zu genügen, zeigt in den Großstädten inzwischen bald ein Drittel der pubertierenden Mädchen Anzeichen von Essstörungen: Sie diäten, erbrechen und nehmen Abführmittel. Das ist wirklich bedrohlich.




    Sind Dürre etwa magersüchtig?
    Pollmer: Um Himmels willen. Inzwischen ernten nicht nur die Dicken die vorwurfsvollen Blicke der Schlanken, die Dürren müssen sich jetzt gegen den Vorwurf der Dicken verteidigen, magersüchtig zu sein. Es ist einfach nur noch pervers. Und das alles nur, weil wir unsere Ängste ins Essen hineinprojizieren. Denken Sie daran: Essen macht nicht jung, gesund oder schön, Essen macht satt, egal welchen Körper Sie haben oder Sie sich wünschen.
    Geändert von SumoSchlumpf (25.01.2007 um 23:11 Uhr)

  2. Udo Pollmer: "Wer Angst vorm Essen hat, wird fetter" #2
    SebastianD
    Herr Pollmer hat selber ein kleines Gewichtsproblem. Seine Thesen sind für mich sehr abenteuerlich.
    Und was bedeutet das?
    Pollmer: Das bedeutet, dass der Körper kein Fass ist, in das man etwas reinfüllt oder durch Bewegung etwas entnimmt. Er hat für alles eine innere Regulation, hier den "Ponderostat", der das Gewicht regelt. Genau so wie bei einem Haus der Thermostat für eine konstante Temperatur sorgt. Wenn er auf 28 Grad steht, nutzt es nichts, den Heizöltank nur halb voll zu machen oder zur kalorischen Verdünnung Steine reinzuwerfen. Es hilft auf Dauer auch nichts, die Fenster aufzureißen - dadurch steigt nur die Heizölrechnung. Genau so wird das Körpergewicht nicht über den Kühlschrank geregelt, sondern über hormonelle Systeme, die nach biologischen Gesetzen arbeiten - auch dann, wenn sie Ihr Arzt noch nicht kennt.
    Laut Herrn Pollmer sind wir alle der Natur ausgeliefert wie wir sind. Am Besten essen wir so viel wir wollen und treiben keinen Sport, weil es ja eh nichts bringt.
    Schließlich hat unser Körper ja seine eigenen Mechanismen!

    Lachhaft!

    Meiner Meinung nach sollte man dem Herrn Pollmer ein 3000 € Nettogehalt zahlen und ihn in den Ruhestand schicken! Hauptsache er schreibt keine Bücher mehr!

  3. Udo Pollmer: "Wer Angst vorm Essen hat, wird fetter" #3
    SumoSchlumpf

    Du tust mir echt leid , junge !

    wenn du es endlich begreifen würdest , daß man niemandem gerecht werden muß außer sich selbst und seiner überzeugung ,kann mann nur zu dem schluß kommen ( den Pollmer auch selbst zieht..und den du wohl noch nicht schznallen kannst ) , daß 1. es kein zu verurteilenden körperlichen Zustand wie z.B . Gewichts-"PROBLEME" gibt ..und 2. jeder der anders denkt , letztenendes FEINDBILDER spinnt ..und somit entweder BLIND oder sogar noch schlimmer aus VOLLER ÜBERZEUGUNG einem neuen , also NEO- NAZI - TUM folgt .... so wie du hab ich auch mal gedacht ..aber (selbst-)erkenntnis ist der erste schritt ...ob zur Besserung , sei sogar noch hingestellt ..aber es ist schonmal 'ne richtung ..besser als so ein gehirn-gelähmter scheißdreck !
    Ich meine es nicht bös' ...letztenendes überlass ich es dir , ob du jetzt wie ein wilder Büffel aus der Herde , oder erstmal überlegend handelst !
    Gruß
    Jörg

  4. Udo Pollmer: "Wer Angst vorm Essen hat, wird fetter" #4
    SebastianD
    Deine Kritik kann ich ledier nicht nachvollziehen. Da dies ein Forum ist, darf jeder seine eigene Meinung zum Thema kundgeben.
    Ich bin dabei nicht so ausfallend geworden wie du!

    Übrigens gibt es sehr wohl Gewichtsprobleme! Es ist nur die Frage, wie man ein Gewichtsproblem definiert.
    Und Feindbilder sind mir ehrlich gesagt relativ fremd.

    Gruß

    Sebastian

  5. Udo Pollmer: "Wer Angst vorm Essen hat, wird fetter" #5
    stateoflove
    Pollmers Thesen sind wirklich mit Vorsicht zu genießen.

    Bleibt zu erwähnen, daß Herr Pollmer Lebensmittelchemiker und kein Ernährungsexperte, Arzt für innere Medizin oder Lipidologe ist.
    Er war lediglich Lehrbeauftragter für Haushalts- und Ernährungswissenschaften,
    tritt im Fernsehen aber mal gerne als Ernährungsexperte auf.
    Geändert von stateoflove (16.02.2007 um 22:10 Uhr)

  6. Udo Pollmer: "Wer Angst vorm Essen hat, wird fetter" #6
    stateoflove
    Menschen essen gewöhnlich so lange, bis sie satt sind. Das macht der Dünne nicht anders als der Dicke. Der eine kann futtern wie ein Scheunendrescher, ohne Fett anzusetzen, der andere spart sich das Essen vom Munde ab und geht trotzdem in die Breite. Man hat Versuchspersonen besonders viel essen lassen, damit sie dick werden. Fehlanzeige - lausige fünf Kilo kamen drauf und ein paar Wochen später waren sie wieder runter. Was für ein Menschenbild haben wir, wenn wir ernsthaft glauben, es gäbe Menschen, die äßen aus purem Mutwillen so viel, dass sie nachher so aussehen wie ein Couchpotatoe? Da wird Ihnen schon beim ersten Überfressversuch speiübel.
    Das hilft Menschen mit Übergewicht überhaupt nicht. Pollmer hat unrecht. Oder wie haben zigtausend Menschen Körperfett verloren und ihr Gewicht dauerhaft gehalten?
    Bei mir hats geklappt, seit 15 Jahren Idealgewicht !

    Pollmer: Das bedeutet, dass der Körper kein Fass ist, in das man etwas reinfüllt oder durch Bewegung etwas entnimmt. Er hat für alles eine innere Regulation, hier den "Ponderostat", der das Gewicht regelt. Genau so wie bei einem Haus der Thermostat für eine konstante Temperatur sorgt. Wenn er auf 28 Grad steht, nutzt es nichts, den Heizöltank nur halb voll zu machen oder zur kalorischen Verdünnung Steine reinzuwerfen. Es hilft auf Dauer auch nichts, die Fenster aufzureißen - dadurch steigt nur die Heizölrechnung. Genau so wird das Körpergewicht nicht über den Kühlschrank geregelt, sondern über hormonelle Systeme, die nach biologischen Gesetzen arbeiten - auch dann, wenn sie Ihr Arzt noch nicht kennt.
    Hier zeigt sich, daß Herr Pollmer Nachholbedarf in Sachen Biochemie und Physiologie hat.

    Man muß sich die Frage stellen wie jemand mit Magersucht bis auf die Knochen abmagern kann, wenn das "Ponderostat" das Gewicht regelt.
    Ich habe in 6 Monaten 10 Kilogramm Körperfett verloren und halte mein Idealgewicht seit 15 Jahren.


    Pollmer: Ja, aber sie haben nichts mit Essen zu tun. Man denke nur an die Konstitution. Oder: Welcher Therapeut kennt die Namen der Viren, die Fettsucht auslösen? Oder: Verheiratete sind dicker als Singles -einfach weil eine feste Partnerschaft die hormonelle Regulation ändert. Wenn der Testosteronspiegel sinkt, dann kriegen die Herren ihr Bäuchlein. Oder der Kummerspeck: Wenn Sie sich in einer ausweglosen Situation befinden, dann produziert der Körper Cortisol - und dann werden Sie meistens dick. Das kommt nicht von Schokolade, sondern von der Bitterkeit.
    Nicht Viren oder Hormone sind schuld, sondern zuviel Kalorien und zuwenig Bewegung.
    Geändert von stateoflove (16.02.2007 um 22:15 Uhr)

  7. Udo Pollmer: "Wer Angst vorm Essen hat, wird fetter" #7
    SebastianD
    Sehe ich auch so! Deshalb finde ich es auch gefährlich solche Thesen in die Welt zu setzen. Somit fühlen sich die übergewichtigen Menschen wahrscheinlich nur noch mehr frustriert.

  8. Udo Pollmer: "Wer Angst vorm Essen hat, wird fetter" #8
    Zeus
    Beinahe hätte ich geschrieben, daß Pollmer sich wichtig macht.

    Strenggenommen versucht er fragmentierte Erkenntnisse zur Energiebilanz in ein neues Kleid zu packen. Ob er damit seinen Bücher-Absatz meint steigern zu können?

    Populäre Abnehmtrends besitzen beinahe religiöse Züge und bauen weniger auf rationale Erkenntnisse.

    Grüße,

    René

  9. Udo Pollmer: "Wer Angst vorm Essen hat, wird fetter" #9
    frank_cycle
    Zitat Zitat von SumoSchlumpf Beitrag anzeigen
    Heißt das, dass Diäten generell sinnlos sind?
    Pollmer: Ja, sie machen die meisten Menschen dicker, auch wenn es gelegentlich Ausnahmen gibt.
    Dann laßt uns alle die "Ausnahmen" sein, damit Pollmers beleibtes Weltbild nicht durcheinandergerät.

  10. Udo Pollmer: "Wer Angst vorm Essen hat, wird fetter" #10
    stateoflove
    Es ist nur schade, daß ein Herr Pollmer solch eine Medienpräsenz genießt.
    Ich wünschte mir solch eine Echo von Herren (oder auch gerne Damen) mit richtiger Kompetenz.
    Mir fallen da spontan Namen wie Moosburger, Hauner und Elmadfa ein.

  11. Udo Pollmer: "Wer Angst vorm Essen hat, wird fetter" #11
    SumoSchlumpf
    @stateo... : schade , dass DU so eine Medienpresenz besitzt ....mach dich erst mal mit der Materie "vertraut" und schimpfe dann besser IMMERNOCH NICHT !

  12. Udo Pollmer: "Wer Angst vorm Essen hat, wird fetter" #12
    stateoflove
    Udo Pollmer hat als Lebensmittelchemiker (ganz offensichtlich) keinen Background in Sachen Biochemie (restriktive Metabolismus) und ist schon lange kein Ernährungsexperte.

    Somit ist das Thema auch für mich beendet.
    Geändert von stateoflove (23.06.2007 um 18:00 Uhr)

  13. Udo Pollmer: "Wer Angst vorm Essen hat, wird fetter" #13
    Das Experiment
    Lange nicht eine derartige Utopie gehört.

    Ich glaube daran, dass für jeden Menschen ein Außerirdischer mit langen zotteligen Haaren im Weltall sitzt und höchstpersönlich die Gesetze der Biologie außer Kraft setzt. Meiner ist mir gut gesonnen und beschert mir 80 Kilo auf 1,83m. Dafür bringe ich ihm auch regelmäßige Opfer ...

  14. Udo Pollmer: "Wer Angst vorm Essen hat, wird fetter" #14
    SumoSchlumpf
    Eure Ignoranz fängt an mich zu langsweilen ...aber SCHÖn das sie Euch glücklich macht *brech*
    Und weil die "biologischen Gesetzte" ja auch "für uns alle im gleichen Maße gelten" haben wie ja auch alle die gleiche Schuhgröße , das gleiche Hobby , die gleichen Augen , den gleichen IQ , das gleiche Auto und FORALLEM KLAR : den gleichen Energiestoffwechsel !!!
    KLASSE , JUNGS !
    Redet euch eueren schon LÄNGST FALSIFIZIERTEN ERNÄHRUNGS-PAPST - UNSINN weiter ein !!
    Wo der Pollmer seine Häufchen gemacht hat , müßt iht erst mal riechen !
    Angenehmes Leben noch !

  15. Udo Pollmer: "Wer Angst vorm Essen hat, wird fetter" #15
    Mone
    Achtung: Das war ich jetzt schreibe, ist meine persönliche Meinung zu dem Thema und soll nicht das Maß aller Dinge sein oder irgendwie Anspruch auf vollständige Richtigkeit haben!!!

    Ich glaube, all diese genannten Einflüsse spielen sich lediglich im Bereich von 5 bis max. 10 kg ab! Es ist schon wahr, dass es genetische Unterschiede gibt, ob jemand dicker oder dünner ist. Nehmen wir als Beispiel drei exakt gleich große (170 cm) und gleich alte (30 Jahre) Frauen her, die exakt das Gleiche Ess- und Bewegungsverhalten haben. Eine hat 66 Kilo und einen KFA von 21 %, die Zweite hat 57 Kilo und einen KFA von 18% und die Dritte hat 62 Kilo und einen KFA von 25 %. Alle sind in einem Bereich, der normalgewichtig ist, dennoch ist die Frau mit 62 kg vielleicht optisch "Dicker" als die mit 66 kg, weil sie mehr Körperfett hat bzw. die mit 57 Kilo erscheint vielleicht als sehr dünn, obwohl die dasselbe isst wie die mit 66 kg. Solche Unterschiede sind vielleicht genetisch veranlagt. Aber nehmen wir jetzt eine vierte Frau mit 170 Größe her, die 114 kg wiegt und einen Körperfettanteil von 41 % hat. Diese ist dann mit Sicherheit übergewichtig und hat bestimmt nicht dasselbe Ess- und Bewegungsverhalten wie die drei anderen! Das ist dann NICHT mehr im Bereich genetischer Unterschiede!! Diese kann jedoch, wenn sie eben dieses Verhalten ändert (keine Diät - sondern gesunde Ernährung und moderate, aber regelmäßige Bewegung) und geduldig ist ihr Gewicht auf unter 70 kg und ihren KFA auf unter 30 % senken. Wie viel sie mit gesunder Ernährung und Bewegung tatsächlich abnehmen kann, kommt auch wieder auf ihre genetischen Anlagen an - ob sie jetzt theoretisch zur 57 kg Frau mit 18 % KFA wird oder zur 66 kg Frau mit 21 oder auch 25 % KFA.
    (Das Gleiche gilt übrigens genauso für eine 170 cm Frau, die 43 kg auf die Waage bringt und einen KFA von 6 % hat - auch diese wird mit ziemlicher Sicherheit nicht dasselbe Bewegungs- und Essverhalten haben, wird aber mit "normaler" Ernährung nicht dick werden, sondern lediglich wieder normalgewichtig).
    Ganz zu schweigen davon, dass Magersucht, genauso wie Fettsucht oder andere Essstörungen Krankheiten sind und behandelt gehören! Bei Magersucht kapiert das mittlerweile jeder, aber bei fettsüchtigen Personen glauben immer noch sehr viele, dass diese einfach nur Faul sind. Auch diese Personen leiden darunter - und auch das gehört professionell behandelt!!

    Was die anderen Faktoren betrifft, wird es ähnlich sein: Klar, ein Mann, der weniger Testosteron hat (wie zB bei langer Partnerschaft bzw. durch höheres Alter) wird leicher Fett ansetzen und schwerer Muskeln aufbauen als ein junger Macho. Aber auch er kann sein Gewicht und seine Figur sehr gut beeinflussen.
    Dass ein Körper bei höherer Cortisolproduktion leichter Fett ansetzt ist auch klar, aber auch Frustessen macht dick, weil dabei schlicht und einfach zu viel gegessen wird und das Essen dabei nicht zur Sättigung, sondern zur Deckung anderer Bedürfnisse gebraucht wird! Und weil bei Frust vielleicht auch sehr viele Menschen einfach keinen Bock auf Bewegung haben, sondern einfach in Ruhe gelassen werden wollen...!

    Dass einseitig Diäten kein Dauerzustand sind, und bei normalem Weiteressen zu einem JO-JO-Effekt führen, weiß hier auch jeder. Aber davon spricht auch niemand, der sich mit Ernährung auch nur ein bisschen auskennt! Und dass Ernährungsumstellung (die ersten Wochen) sehr sehr schwer ist, aber langfristig tatsächlich Erfolg bringt, weiß jeder, der das durchgemacht hat!

    So, jetzt mag ich nicht mehr...

    lg Mone

Ähnliche Themen zu Udo Pollmer: "Wer Angst vorm Essen hat, wird fetter"

  1. Essen + Laufen - mein "Spezialfall"
    Essen + Laufen - mein "Spezialfall": hallo zusammen ! endlich ist es soweit:...
    Von Kay-Leen73 im Forum Ausdauertraining
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 17.03.2008, 20:54
  2. "Leichter Leben in Deutschland" - Achtung jetzt kommts "hart"
    "Leichter Leben in Deutschland" - Achtung jetzt kommts "hart": Hi, dieser Text richtet sich vor allen Dingen...
    Von J.C. im Forum Ernährung / Abnehmen
    Antworten: 26
    Letzter Beitrag: 02.03.2006, 14:37
  3. Wer kennt die Bücher: "Absolut fit" und "Body Food"?
    Wer kennt die Bücher: "Absolut fit" und "Body Food"?: Hallo, meine Frau und ich kommen gerade von...
    Von freddie im Forum Ernährung / Abnehmen
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 24.10.2005, 15:58
  4. "Geradeebenmax" oder "Supramax", was bringt mehr?
    "Geradeebenmax" oder "Supramax", was bringt mehr?: Folgende beiden Alternativen: Variante 1: Ich...
    Von frank_cycle im Forum Krafttraining
    Antworten: 22
    Letzter Beitrag: 30.09.2005, 21:38
  5. "Wieder normal essen"
    "Wieder normal essen": Freddy schrieb in einem anderen Thread: "man hört...
    Von frank_cycle im Forum Ernährung / Abnehmen
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 10.09.2005, 14:57

Weitere Themen von SumoSchlumpf

  1. schlank durch schlaf
    Deutschlandradio Kultur - Mahlzeit - Schlank...
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 27.04.2010, 17:04
  2. Darm !
    Durch dick und dünn -Wie der Darm unser Leben...
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 12.03.2008, 12:49
  3. übergewicht <-> Darmflora
    wissenschaft.de - Übergewicht dank übereifriger...
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 08.01.2008, 23:39
  4. wie werden kalorien ermittelt ?!
    Deutschlandradio Kultur - Mahlzeit - Wie werden...
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 19.11.2007, 22:45
  5. mal wieder über die "bösen" dicken - und so
    jetzt.de - Hört das jemals auf?
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 08.10.2007, 14:46

Andere Themen im Forum Ernährung / Abnehmen

  1. Hilfe: Nur noch Sehnen und Knochen
    Hallo zusammen, ich bin noch nicht lange im...
    von Felicitas
    Antworten: 14
    Letzter Beitrag: 01.05.2010, 12:07
  2. Meine Ernährung
    Ich habe meine Ernährung von ...
    von Uchaaa
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 18.12.2007, 22:02
  3. Abnehmen usw...
    Hi :) Vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen....
    von Koo
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 17.03.2007, 13:38
  4. Wassereis!
    Hallo an alle! bin neu hier.. und wollte hier...
    von BlueeyeZ
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 24.05.2006, 13:05
  5. Nächtliche Wadenkrämpfe durch Magnesiummangel?
    Hallo zusammen! Ich bin ganz neu dazugestoßen,...
    von coco
    Antworten: 28
    Letzter Beitrag: 21.12.2005, 07:35
Sie betrachten gerade Udo Pollmer: "Wer Angst vorm Essen hat, wird fetter".