hoffe ihr könnt mir helfen!
Zurzeit befinde ich mich auf der Suche nach einem gutem Speiseöl. Derzeit benutze ich noch reines Rapsöl. Möchte dies aber weiter "optimieren". Welches bevorzugt ihr? bzw. Wie findet ihr das hier? -> Thomy Gold
Freue mich eure Antworten
Mit freundlichen Grüßen
Felix
PS: Gibt es schon Empfehlungen (Studien) für das optimale Verhältnis zwischen den Fettsäuren, bezogen auf die tägliche Nahrstoffzufuhr?
Deutschland, Weinstadt (in der Nähe von Stuttgart)
Beiträge
816
ich nehm meist olivenöl, extra nativ, kaltgepresst. ich bevorzuge das aus kreta. das schmeckt nicht so penetrant nach oliven. ich mag das nicht. raps hab ich noch nicht probiert. schmeckt das neutral oder hat das wie beim olivenöl einen eigengeschmack?
Für Salate ist Olivenöl ganz okay. Zum Bruzzeln nehme ich schon mal Walnuss- oder Erdnussöl. Empfehlen kann ich auch kaltgepresstes Raps-Kernöl von www.teutoburger-oelmuehle.de
Auch Hanf-, Lein-, oder Traubenkernöl hat was!!
Und schon mal was von Leindotteröl gehört??
Was mich noch interessieren würde ist, wie dieses Combi-Öl ist, was Felix im ersten Post verlinkt hat. Ich mein da sind ja dann Omega-3- und Omega-6-Säuren drin und das ist doch optimal. Oder sollte man da wieder vorsichtig sein, weil es halt so eine große Firma ist und man da nie wissen kann?
benutzen alle "Wok-Künstler" kein Oliven- sondern z.B. Erdnussöl!!!!!!!!!!!!
Man kann zwar hochwertige "extra native" Öle - wegen geringer Trans-Fettsäurenbildung und stabilem Fettsäurenmuster - problemlos bis auf 180 °C erhitzen. Sie büßen dabei aber etwas von ihrem Aroma ein, ebenso wie einen Teil der Vitamine und sekundären Inhaltsstoffe. Daher sind erhitzte Öle für die Gesundheit weniger wertvoll, als wenn sie kalt verwendet werden. Eigentlich sind sehr teure extra native Olivenöle auch zum Braten und Schmoren zu kostbar. Schließlich ist es unökonomisch, ein teures Olivenöl von erlesenem Geschmack zu erwerben, das schonend; bei möglichst niedrigen Temperaturen gepresst wurde, um es dann in der Pfanne auf weit über 100 °C zu erhitzen. Wertvolle naturbelassene Olivenöle ( oder gar ein Tröpfchenöl) gibt man daher besser an Salate oder kalte (Vor- )Speisen. Oder man verfeinert damit (wie in anderen Küchen mit Butter) Suppen, Gemüse, Kartoffelbrei etc. erst, nachdem man die Gerichte vom Herd genommen hat.
an die asiatische Fraktion hatte ich gar nicht gedacht. Im Wok nehme ich natürlich auch kein Olivenöl.
Ich selbst stamme aus dem Mittelmeergebiet und bin daher schon "Olivelölgeschädigt"
Das Thema braten mit "gutem" Olivenöl ist so eine Sache. Olivenöl wurde ursprünglich sicher schon immer "klatgepresst" und war "nativ" und wie immer man es heute marketingtechnisch nennt. Leider wurde es dann immer mehr industralisiert und dabei viel unfug betrieben. Da gibt es ja diverse Tests von verschiedenen Organisationen was in sogenannten "nativen" Olivenöl drin ist.
Daher benutze ich auch zum braten aus Prinzip nur "gutes" Olivenöl. Muss aber dazusagen, dass ich beschichtete Pfannen benutze und daher die Menge Öl sich im Rahmen hält.
Und wie Du schon sagtest: es gibt nichts besseres um Salate und andere Speisen zu verfeinern.
Aber eine andere Frage: Hat jemand Erfahrungen mir Traubenkernöl? Da hört man ja nur gutes von.
zu Traubenkernöl einige Bücher. (Wobei ja jeder Bücher über jeden "Blödsinn" schreiben darf!! )
Es soll dabei im wesentlichen um den Wirkstoff OPC (olygomere Procyanidine) gehen, ein Antioxydantium. Im Netz findest Du zig Seiten darüber.
Und es "schmeckt gar nicht mal so unübel Baby", manche schmieren es sich auch auf die Haut oder ins Badewasser.