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  1. Fettreduktion=Kcal-Defizit? #16
    FelixTheLucky
    Zitat Zitat von Rainer
    Hier kann dem glücklichen Glücklichen (FelixTheLucky) geholfen werden.
    http://www.learn-line.nrw.de/angebot...on/kalorie.htm

    Gruß Rainer
    leider ist er immernoch unglücklich und unwissend, denn das wusste ich alles schon.
    Mir geht es darum, wie man diese Kalorie genau für den Körper definieren kann. Weil "irgendwas" muss es ja sein, ansonsten würde man ja darauf nicht achten. Oder ist das nur ein Wert der sich zusammenaddiert aus der Zusammensetzung des Lebensmittels?, z.b. Kartoffel (100g => 19g KH * 4,1 = 77,9kcal) und dazu Magerquark (100g => 4g KH * 4,1 = 16,4kcal). Dies zusammen ergibt dann eine Mengenzufuhr an Kalorien von 94,3kcal.
    Wenn das so stimmt, dann ist also jede Kalorienangabe auf der Verpackung (die sich ja meistens auf 100g bezieht) nur eine Addition aller ergebenden (z.b. bei 100g Nutella => 30g Fett * 9,3 = 279kcal + die kcal von KH und Eiweiß) Werte und somit eine Einstufung ob "gut" oder "schlecht". Für eine bewusste Ernährung ist dann aber nicht nur diese Addition, gesamt, wichtig, sondern aus welchem Verhältnis sich diese Zusammensetzung ergibt (xg KH, xg Eiweiß, xg Fett). Ergo ist, sowie ich vorher fälschlicherweise angenohmen habe, eine Kalorie nicht ein "eigener" Bestandteil der "Nährstoffe" sondern nur eine "Zusammenfassung" aller enthaltener Nährstoffe (KH, Fett, Eiweiß).

    Zitat Zitat von uschi
    wo hast du den das her?
    wie sollte der körper fett speichern können wenn er keinen überschuss hat?

    seas, uschi
    Wenn sich meine Annahme so bestätigt, hat sich diese Frage natürlich von selbst beantwortet

    Sorry das ich so ewige Texte schreib, aber ich muss sowas immer ganz genau wissen

    Mit freundlichen Grüßen
    Geändert von FelixTheLucky (25.04.2006 um 20:23 Uhr)

  2. Fettreduktion=Kcal-Defizit? #17
    uschi
    kcal ist nichts anderes als die masseinheit des brennwerts eines lebensmittels. klar stehen auf der verpackung die summe / 100 g (oder wieviel auch immer) drauf. schliesslich wirst du dein nutella auch nicht wieder in alle bestandteile zerlegen, oder
    über die angebliche qualität eines lebensmittels sagt es überhaupt nichts aus. du weisst dann aber auf jeden fall, ob du davon mehr oder weniger essen kannst, bis du eine gewisse summe erreicht hast

    seas, uschi

    nachtrag:

    oder meintest du das?
    1 g EW = 4 kal
    1 g KH = 4 kal
    1 g F = 7kal
    1 g alkohol = 8 kal
    Geändert von uschi (25.04.2006 um 20:31 Uhr)

  3. Fettreduktion=Kcal-Defizit? #18
    wutesch
    Zitat Zitat von FelixTheLucky
    Ergo ist, sowie ich vorher fälschlicherweise angenohmen habe, eine Kalorie nicht ein "eigener" Bestandteil der "Nährstoffe" sondern nur eine "Zusammenfassung" aller enthaltener Nährstoffe (KH, Fett, Eiweiß).
    Du gehst wahrscheinlich fälschlicherweise davon aus, dass die zugeführte Energie (egal, ob Fette, Kohlehydrate oder Eiweiße) der Körper in genau diesen von dir angenommenen Eigenschaften auch aufnimmt. Das ist aber grundfalsch. Der Körper wandelt alle aufgenommenen Nährstoffe in die von ihm am jeweils dringendsten benötigten um. Das ist je nach zugeführtem Mix mal etwas aufwendiger oder weniger aufwendig. Beispiel: Der Körper benötigt dringend Kohlehydrate (zum Auffüllen der KH-Speicher). Nun wird ihm aber aktuell nur Fett und Eiweiß zugeführt. Hierfür ist ein aufwendigerer Prozess erforderlich. Insofern wäre es in diesem Fall günstiger gewesen, direkt KH zuzuführen, um schneller hierauf zugreifen zu können. Aber grundsätzlich werden die KH-Speicher auch fast wieder genauso aufgebaut (in längerer Zeit). Genauso verhält es sich mit Fett. Auch wenn du fast überhaupt kein Fett zu dir nehmen würdest, bekämst du trotzdem einen richtig fetten "Rettungsring" um den Bauch, wenn die zugeführten Kalorien (hier also fast nur KH und Eiweiß) deinen Verbrauch dauernd übersteigen. Ausnahmen bilden nur die sogenannten essentiellen Fett- und Aminosäuren, sowie bestimmte Spurenelemente und Vitamine. Diese müssen direkt über die Nahrung zugeführt werden (lebensnotwendig).
    Unabhängig davon hat sich für sportliche Menschen eine KH-reiche Ernährung (ca. 55-60% der kcal) mit moderaten Fett- (ca. 25%) und Eiweißanteilen (ca.15-20%) bewährt, um den Körper bei einer bedarfsgerechten Versorgung optimal zu unterstützen.

    Wolfgang
    Geändert von wutesch (25.04.2006 um 21:04 Uhr)

  4. Fettreduktion=Kcal-Defizit? #19
    moul

    Hast du dich da vertippt?

    1 g EW = 4 kal
    1 g KH = 4 kal
    1 g F = 7kal
    1 g alkohol = 8 kal
    war bis jetzt der Meinung daß 1g Alk ca. 7 und 1g F ca. 9kcal beinhaltet.

  5. Fettreduktion=Kcal-Defizit? #20
    Rainer

    Dann hier

    lieber moul,

    etwas genauer:

    Energiegehalt
    in Lebensmitteln


    kcal kJ
    1 g Kohlenhydrate 4,1 17,2
    1 g Eiweiß 4,1 17,2
    1 g Fett 9,3 38,9
    1 g Alkohol 7,1 29,7
    1g Zucker 4,0 16,7

    Gruß Rainer

  6. Fettreduktion=Kcal-Defizit? #21
    Rainer
    Zitat Zitat von FelixTheLucky
    leider ist er immernoch unglücklich und unwissend, denn das wusste ich alles schon.
    Mir geht es darum, wie man diese Kalorie genau für den Körper definieren kann. Weil "irgendwas" muss es ja sein, ansonsten würde man ja darauf nicht achten.
    Mit freundlichen Grüßen
    Hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Kalorie findest Du mehr Infos!

    Gruß Rainer

  7. Fettreduktion=Kcal-Defizit? #22
    FelixTheLucky
    Zitat Zitat von Rainer
    Hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Kalorie findest Du mehr Infos!

    Gruß Rainer
    hi,

    erstmal Danke für alle anderen User die mir eine umfassende Antwort gegeben haben; habs endlich verstanden
    @Rainer: Wäre auch nicht genau die Antwort auf meine Frage gewesen; habe aber vor meiner Fragestellung, hier im Forum, solche Quellen (I-Net,...) schon durchgeforstet. Trotzdem danke!

    Mit freundlichen Grüßen

  8. Fettreduktion=Kcal-Defizit? #23
    Princess_hh
    Der körper stellt auf "Krieg" um...so wurde mir das erklärt...wandelt alles sofort in fett um...ist bei bulimierinnen häufig der fall

  9. Fettreduktion=Kcal-Defizit? #24
    Maligree
    Ich hätte da auch nochmal eine Frage dazu, ich bin gerade dabei etwas abzuspecken. Also versuche ich so 500 kcal unter meinem angeblichem Tagesverbrauch zu sein, nun ist dies allerdings nur ein Schätzwert.
    Ich las hier einmal das dieser meist auch zu hoch eingeschätzt wird, solche Verbrauchsrechner wie man sie im Internet findet geben mir meist um die 2000kcal ich hab halt mal 1800 angesetzte Also bin ich jetzt bei 1300kcal.

    Das Problem ist nun, wenn ich zuwenig kcal zu mir nehmen soll sich ja hauptsächlich die Muskelmasse abbauen. Wie ist es nun wenn ich jetzt anfangen würde Muskeltraining zu machen.
    Ist das eher positiv und wirkt das einem Muskelabbau etwas entgegen, oder könnte sich dadurch (durch erschwerte Einschätzung des Verbrauches) ein Zustand einstellen in dem ich zuwenige kcal zu mir nehme und dadruch quasi der Muskelabbau beschleunigt wird.

    Wie soll man denn den Kalorienverbrauch schätzen

    Danke im Vorraus,
    Bill

  10. Fettreduktion=Kcal-Defizit? #25
    kaiser
    Also,
    Muskelaufbau ist absolut effektiv für das "Abspecken".
    Denn je mehr Muskeln du hast, umso höher ist dein Grundumsatz (GU).
    Jede Bewegung verbrennt zusätzlich auch viel mehr Energie.
    Ausserdem kann du mit einem intensiven Workout sehr viele Kalorien verbrauchen, was dann wiederum ein Kaloriendefizit erleichtert.

    Also nur Vorteile!


    "Wie soll man denn den Kalorienverbrauch schätzen"

    Lesen und berechnen:

    Der Energieumsatz, Energieverbrauch - Energiebedarf

  11. Fettreduktion=Kcal-Defizit? #26
    Maligree
    Zitat Zitat von kaiser Beitrag anzeigen
    Also,
    Muskelaufbau ist absolut effektiv für das "Abspecken".
    Ja, aber ich glaube meine Frage ist nicht ganz rüber gekommen. Es geht mir darum, dass hier im Strang darauf hingewiesen wurde, dass sich Muskeln abbauen wenn man zu wenige kcal zu sich nimmt.
    Nun stellt sich natürlich die Frage was ist zu wenig, dann las ich hier so 300-500 kcal weniger sind in Ordnung.
    Wenn ich nun aber Muskeltraining mache, und einen starken kcal-Verbrauch anrege, dann könnte ich doch in die Situation kommen, zu wenige kcal zu mir zu nehmen und somit die Muskeln ab- anstatt aufzubauen, oder nicht?

    Oder kann man sagen, das es nicht in das Gewicht fällt, wenn ich zwei mal die Woche 1000kcal weniger zu mir nehme?
    Generell las ich einmal das man wenn man über 1000kcal pro Tag bleibt, es noch im mehr oder weniger grünen Bereich ist?

    Nun denn, ich hoffe mir kann geholfen werden

    Vielen Dank trotzdem,
    Bill

  12. Fettreduktion=Kcal-Defizit? #27
    StefanB
    durch intensives krafttraining kann der katabole effekt verringert oder ganz verhindert werden.
    aber übertreibs nicht!

  13. Fettreduktion=Kcal-Defizit? #28
    Maligree
    Zitat Zitat von StefanB Beitrag anzeigen
    durch intensives krafttraining kann der katabole effekt verringert oder ganz verhindert werden.
    aber übertreibs nicht!
    Mit dem Essen oder dem Training, hehe.

    Vielen dank für die Antwort.

  14. Fettreduktion=Kcal-Defizit? #29
    Timm
    Es kommt wesentlich nicht auf die Größe des Defizits an, sondern vielmehr auf das was überbleibt. Der Körper benötigt eine bestimmte Menge Eiweiß (Depot ist beschränkt und nicht groß genug um lange Defizite im Abnehmprozeß abzufangen) und Kohlenhydrate (durchlaufender Posten gerade bei sportlich aktiven Menschen). Bei Unterschreitung der täglichen Mindestbedarfe geht es an die Substanz sobald die Depots alle sind.

    Die Empfehlung von 300-500 kcal als Defizit beruht auf der Grundidee einer Ernährungsumstellung, da man hinterher recht leicht zu einem normalen Essverhalten findet. Es ist im Einzelfall erheblich mehr möglich, aber das ist kurzfristig gedacht.

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