Zuviel Sport
Diskutiere Zuviel Sport im Ernährung / Abnehmen Forum im Bereich Fitness Allgemein; Hallo Zusammen
Ich brauche mal dringend Euren Rat..
bin 24/177/ ca 70 kg und trainiere wie folgt
MO 1h Ergometer (zu hause) + 1 H Crosstrainer (abends im
-
17.04.2006, 15:49
Zuviel Sport
#31

Zitat von
Shakyra
"Zuviel Sport?"
Ehe hier jemand im Forum "zuviel Sport" treibt, werde ich wahrscheinlich vorher einen neuen Weltrekord über 100m aufstellen (mit meinen 57 Jahren)!
Ein(e) junge(s) Mädchen (Frau), welche(s) in der Woche weniger als 10 Stunden extensiven Sport treibt, kann nun beim besten Willen nicht im entferntesten an einem "Übertraining-Syndrom" leiden.
Der Mensch ist genetisch auf Leistungen programmiert, die heute nur noch von den Allerwenigsten erbracht werden!
Das ist das Problem unserer Zeit - zuwenig und nicht "zuviel" Sport!
Wolfgang
-
17.04.2006, 19:07
Zuviel Sport
#32
gäääähn.....
bezogen auf eine Sportart kann einem auch mal bei 5-6 Stunden die Woche eine gewisse Ermüdungserscheinung auftreten, da braucht es keine 10 Stunden Sport.
Zuviel Sport muss ja nicht zwangsläufig bedeuten, dass es in Summe zu viel ist.
Wenn ich 10 Stunden die Woche nur die Gewichte stemmen würde, könnte ich mir vorstellen, dass mir auch so ein Satz raus rutscht!
Wenn ich 3 oder 4 Wochen lang 6-7 Stunden cycle setzt bei mir auch ein gewissen Sättigungsgefühl ein. Wenn man das nicht durch andere Sportarten kompensiert stellt sich ein Effekt wie bei Übertraining ein, man wird lustlos gereizt, kann nicht entspannen....
Ja ja die heutige Jugend, alles nur österliche Weicheier gell Wolfgang?
Andreas
-
17.04.2006, 19:29
Zuviel Sport
#33

Zitat von
Spin_me
bezogen auf eine Sportart kann einem auch mal bei 5-6 Stunden die Woche eine gewisse Ermüdungserscheinung auftreten, da braucht es keine 10 Stunden Sport.
Zuviel Sport muss ja nicht zwangsläufig bedeuten, dass es in Summe zu viel ist.
Wenn ich 10 Stunden die Woche nur die Gewichte stemmen würde, könnte ich mir vorstellen, dass mir auch so ein Satz raus rutscht!
Wenn ich 3 oder 4 Wochen lang 6-7 Stunden cycle setzt bei mir auch ein gewissen Sättigungsgefühl ein. Wenn man das nicht durch andere Sportarten kompensiert stellt sich ein Effekt wie bei Übertraining ein, man wird lustlos gereizt, kann nicht entspannen....
Ja ja die heutige Jugend, alles nur österliche Weicheier gell Wolfgang?
Andreas
Wenn du mein Posting in diesem Thread direkt davor gelesen hättest, wäre dir klar gewesen, dass ich die Eintönigkeit des Trainings bereits als Hauptübeltäter des fehlenden Erfolgs entlarvt hatte. Aber selbst das beschriebene ineffektive (ewig nur extensive) Training kann keinesfalls in ein "Übertrainingssyndrom" münden. Dass es einem irgendwann keinen Spaß mehr bringt, ohne Erfolg weiterzutrainieren und man psychisch an Grenzen stößt, ist ein ganz anderes Thema.
Wolfgang
Geändert von wutesch (17.04.2006 um 19:35 Uhr)
-
17.04.2006, 20:24
Zuviel Sport
#34
Sehe es anders!
Hallo Wolfgang habe ich!
(Ausdauer-)Training muss abwechslungsreich (über alle Herzfrequenzbereiche) gestaltet werden, wenn es effektiv sein soll!
Ich würde effektiv durch Spass machen ersetzen!
120-130 Puls ist wahrscheinlich bei dir im REKOM-Bereich (Regeneration/Kompensation=Wellness) - das ist sowie ein Bereich, wo keinerlei Trainingseffekte (außer Erholung) erzielt werden.
Erholung ist also kein Trainingseffekt? Damit wäre dies vertane Zeit für dich! Das sehe ich dann doch etwas anders.
Effektives Trauining bedeutet gleichzeitig auch immer optimale Gewichtsregulierung.
Trugschluss? Da kommt halt der Faktor Zeit wieder mal ins Spiel, wenn ich meine Trainingszeit effektiv nutze, mir die restliche Zeit mit Wanst vollschlagen vertreibe, kann man nicht von optimaler Gewichtsregulierung reden. Du siehst alles immer aus deinem Blickwinkel und verallgemeinerst auf den Rest der Anwesenden.
Mein Posting bezog sich auch nicht auf einen Lösungsansatz, sondern war eigentlich nur eine Reaktion auf die falsche Aussage <10 Stunden Sport kein Übertrainingseffekt möglich.
Ein(e) junge(s) Mädchen (Frau), welche(s) in der Woche weniger als 10 Stunden extensiven Sport treibt, kann nun beim besten Willen nicht im entferntesten an einem "Übertraining-Syndrom" leiden.
Die Aussage ist definitiv falsch!
Ich halte mich für halbwegs gut trainiert, wenn ich jedoch über Wochen 10 Stunden in der Woche nur mit Cycling verbringen würde, wahrscheinlich noch in einem erhöhten Pulsbereich ohne Recovery Einheiten, ich hätte ein Übertrainingssyndrom.
Ebenso wenn ich 10 Stunden nur Bankdrücken machen würde.
Die Vielfalt bezogen auf die Sportart, das Training, die Trainingsreize, aber auch so banale Sachen wie wechselnde Gesichter im Fitness Studio bewahren mich persönlich vor dem Übertraining, aber auch das ist bei jeder Person völlig anders!!!!
Ich nehme es ja mit manchen meiner Aussagen nun auch nicht immer ganz genau und bin froh wenn mir das der Eine oder die Andere schonend bei bringt. Bei dir Wolfgang scheint es eine echte Manie zu sein, schwammige und halbrichtige Thesen aufzustellen!!!
Übrings abgesehen von der physischen Überlastung... ich fand diesen Satz sehr bemerkenswert.....
Häufig sind zusätzliche, bei der Trainings- und Wettkampfplanung unberücksichtigte, Stressfaktoren von wesentlicher Bedeutung. Hierzu gehören Prüfungssituationen, Beziehungsprobleme,
ständige Engpässe im täglichen Zeitmanagement, zu schnelle Wiederaufnahme des gewohnten Trainings nach Infekten, ....
Oder aber.....
Übertraining:
(komplexe Form)
Bei dieser Form handelt es sich um eine schwere Funktionsstörung des vegetativen Nervensystems.
Hierbei unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Typen des Übertrainings, dem sympathischen und parasympathischen Übertraining, welche beide verschiedene Symptome aufweisen:
Das sympathische Übertraining ist das konventionelle Bild des Übertrainings. Es ist oftmals in schnelligkeitsorientierten Sportarten und Kraftsportarten anzufinden, (Sportarten mit einer eher kurzen, aber intensiven Belastung)
Das parasympathische Übertraining wird oftmals nicht gleich als Übertrainingszustand erkannt, da die Symptome eher normal erscheinen. Diese Form findet man des Öfteren in Ausdauersportarten (längere Belastung mit niedrigerer Intensität) an.
Sympathikus und Parasympathikus sind beides Bestandteile des vegetativen Nervensystems, welches für ein gleich bleibendes Milieu im Körper sorgt.
(= Homöostase).
Man möge mir verzeihen, wenn es nicht der Wahrheit entspricht, ich bin kein Arzt, aber Übertrainingssyndrom immer mit einer körperlichen Überlastung gleichzusetzen scheint mir nun auch nur die halbe Wahrheit zu sein!!!
Andreas
-
17.04.2006, 20:47
Zuviel Sport
#35

Zitat von
Spin_me
Man möge mir verzeihen, wenn es nicht der Wahrheit entspricht, ich bin kein Arzt, aber Übertrainingssyndrom immer mit einer körperlichen Überlastung gleichzusetzen scheint mir nun auch nur die halbe Wahrheit zu sein!!!
Das Nervensystem im von dir erwähnten Text ist Teil der Körperlichkeit (vegetatives Nervensystem) und nicht der Psyche. Natürlich sind aber grundsätzlich gegenseitige Beeinflussungen immer möglich.
Es ehrt mich aber, dass du dir soviel Mühe mit mir gibst. Ich bleibe trotzdem dabei: Ein einstündiges extensives tägliches Training kann normalerweise in kein Übertrainingssyndrom münden. Aber es ist ineffektiv und macht überhaupt keinen Spaß!
Wolfgang
-
18.04.2006, 00:44
Zuviel Sport
#36
Gegenseitige Beeinflussungen sind nicht nur möglich, sie finden statt lieber Wolfgang.
Es ehrt mich aber, dass du dir soviel Mühe mit mir gibst.
Du irrst, ich habe Mühen wegen dir, was mir aber nichts ausmacht. Ich habe mit so vielen Leute zu tun gehabt, die immer alles besser wussten und konnten. Oft sind sie den Beweis schuldig geblieben, manchmal konnte man noch was lernen!
Man muss es immer wieder neu herausfinden.
Erinnere dich an den Satz mit dem Ermüden und dem Glauben, ich hoffe es klingelt! Irgendwann läuft es sich tot und man wird nicht mehr wahr genommen.
Keine neuen Argumente? Damit ist der Thread für mich hier abgeklärt und zumindest für mich beendet.
Andreas
-
18.04.2006, 08:28
Zuviel Sport
#37
Hey¨
erstmals herzlichen Dank für die Interessanten Beiträge!!!
..vielleicht sehe ich das Ganze auch einfach "zu streng" ? Ich komm schon aus der Puste beim trainieren...aber manchmal habe ich einfach kaum Antrieb..liegt warscheinlich auch daran,dass ich keine KH konsumiere. Also keine KH ..damit meine ich aus Brot, Nudeln,Reis..etc. Gemüse und Hülsenfrüchte haben ja auch KH...aber vielleicht sehe ich das einfach zu verbissen?
Man hört und liest so viel....anscheinend baut ja der Körper bei Ausdauertraining zuerst die KH ab...danach greift er erst zu Fett & Co (richtig?!) daher habe ich mir die rechnung gemacht, dass wenn ich kaum KH esse ich
1. volumenmässig mehr essen kann um gleichviele Kalorien zu haben
2. der körper dann beim sport mehr bzw. sofort an die Masse geht
sind diese vorstellungen falsch?
mag ja sein....und wie ist das eigentlich mit Fett & KH ? diese sollte man doch möglichst nicht zusammen konsumieren..a.ber wie sieht das z.B. bei Haferflocken aus? die haben ja viele KH und gleichzeitig auch Fett .... ?
ich bin da etwas verwirrt....aber bin mir sicher,dass Ihr mir da helfen könnt...
)
danke & gruss
-
18.04.2006, 09:22
Zuviel Sport
#38
Ich kann Dir die Zusammenhänge nicht erklären, aber soweit ich weiss, muss es welche geben. Es gibt da so einen alten Spruch, "Fett verbrennt im Feuer der Kohlehydrate". Dunkel habe ich in Erinnerung, dass das Angebot an KH ein Enzymangebot reguliert, welches wiederum zum Fettabbau benötigt wird.
Aber Genaueres kann Dir sicher jemand anderes sagen.
-
18.04.2006, 13:47
Zuviel Sport
#39
Ganz sicher
kann er das, hat sogar unheimlich viel wissenschaflich medizinisches Fachwissen publiziert. Zum Beispiel hier:
http://gin.uibk.ac.at/thema/sportund...rbrennung.html
Gruß Rainer
-
18.04.2006, 14:12
Zuviel Sport
#40
seehr interessant!! danke!
-
18.04.2006, 15:46
Zuviel Sport
#41

Zitat von
Shakyra
vielleicht sehe ich das Ganze auch einfach "zu streng" ? Ich komm schon aus der Puste beim trainieren...aber manchmal habe ich einfach kaum Antrieb..liegt warscheinlich auch daran,dass ich keine KH konsumiere. Also keine KH ..damit meine ich aus Brot, Nudeln,Reis..etc. Gemüse und Hülsenfrüchte haben ja auch KH...aber vielleicht sehe ich das einfach zu verbissen?
Man hört und liest so viel....anscheinend baut ja der Körper bei Ausdauertraining zuerst die KH ab...danach greift er erst zu Fett & Co (richtig?!) daher habe ich mir die rechnung gemacht, dass wenn ich kaum KH esse ich
1. volumenmässig mehr essen kann um gleichviele Kalorien zu haben
2. der körper dann beim sport mehr bzw. sofort an die Masse geht
sind diese vorstellungen falsch?
mag ja sein....und wie ist das eigentlich mit Fett & KH ? diese sollte man doch möglichst nicht zusammen konsumieren..a.ber wie sieht das z.B. bei Haferflocken aus? die haben ja viele KH und gleichzeitig auch Fett .... ?
ich bin da etwas verwirrt....aber bin mir sicher,dass Ihr mir da helfen könnt...
Jetzt wird auch klar, warum du diese Probleme hast. Ausdauersport bei gleichzeitiger Fett/Eiweiß-Diät ist eine besonders belastende Form des Trainings, welche gezielt vor Marathons eingesetzt wird, um mit direkt nachfolgender besonders kohlehydratreicher Diät die Kohlehydratspeicher des Körpers vor dem Wettkampf noch optimaler füllen zu können (sowieso nicht ganz unproblematisch).
Wenn du dies jetzt permanent machst, treibst du mit dem andauerden Handycap ungenügend gefüllter Kohlehydratspreicher Ausdauersport. Dies schlaucht natürlich auf Dauer den Körper dermaßen, dass sich daraus sogar wirklich ein Übertrainingssyndrom entwickeln kann.
Beim normalen Ausdauersporttraining ist grundsätzlich eine kohlehydratreiche Ernährung (vorwiegend komplexe Kohlehydrate wie Kartoffeln, Nudeln und Reis) mit moderaten Eiweiß und Fettanteilen anzuraten.
Die Atkins-Diät ist wissenschaftlich schon lange wiederlegt und passt sowieso überhaupt nicht zu deinem Trainingsprogramm. Ernähre dich vernünftig und deine Probleme beim Sport werden sofort der Vergangenheit angehören. Wenn du dann noch abwechslungsreich trainierst, wirst du auch sehr schnell Erfolge in Leistung und Gewichtsregulierung verzeichnen können!
Wolfgang
-
18.04.2006, 16:05
Zuviel Sport
#42
werd ich tun!
herzlichen Dank!
ich dacht mir ja schon, dass da was nicht normal ist..gut was ist denn schon normal?!
MERCIII!!
-
23.04.2006, 01:01
Zuviel Sport
#43

Zitat von
Shakyra
Hallo Zusammen
Ich brauche mal dringend Euren Rat..
[...]
Hm, wie wäre es hiermit: http://de.fitness.com/exercise/artic...mmleichter.php ? 
Einen Ratschlag kann und will ich nicht erteilen. Da Ausgangspunkt einer Fettreduktion, die wenig gemein hat mit einer Gewichtsreduktion, alleine die neg. Energiebilanz ist, muß wohl diesbezüglich bei Dir etwas im argen liegen. Demnach ist Dein Leistungsumsatz zu gering, Deine Energiezufuhr zu hoch - oder beides.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß ich nach einer intensiven KT durchaus zu Freßattacken neige. Das hat gewiß auch was für sich, wenn man allerdings ernsthaft über eine Körperfettreduktion nachdenkt, ist ein solcher "Anfall" eher kontraproduktiv.
Grüße,
René
-
24.04.2006, 11:30
Zuviel Sport
#44
Hallo Zeus
Vielen Dank auch für Deinen Hinweis! ich bin einfach wohl etwas vom richtigen Weg abgekommen ....
Ist leider tatsächlich so, dass es Ab und an so "Rückfälle"gibt. jedoch ist dies ja auch meist eine Definittionsfrage. ....meine Kollegin empfindet es als riesen-sünde, wenn sie 200g studentenfutter zu sich nimmt (ok,hat gut 800kal) ...aber ich finde dies eher schon etwas krank. man sollte doch einfach diese kalorienmenge in rechnung tragen.
Schlimm finde ich die Aussage (von dem Link den DU mir angegeben hast) dass man mit einer "Schlemmerei" den Sport einer ganzen woche zunichte machen kann....
huiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii
grüessli
-
24.04.2006, 14:57
Zuviel Sport
#45

Zitat von
Zeus
Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß ich nach einer intensiven KT durchaus zu Freßattacken neige. Das hat gewiß auch was für sich, wenn man allerdings ernsthaft über eine Körperfettreduktion nachdenkt, ist ein solcher "Anfall" eher kontraproduktiv.
so geht es mir auch:
nach dem KT: gut kohldampf
nach dem laufen: bringe ich ueberhaupt nichts runter und will gar nicht ans essen denken.
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