Hallo Leudde....ich hätte mal ne frage....und zwar spiele ich Handball und möchte gerne meine Wurfkraft und Sprungkraft verbessern....Könnt ihr mir Tipps geben wie ich die regelmäßig zuhause trainieren kann????(Ich habe auch Hanteln)
mann wieso schreibt ihr hier nichts dazu??? ihr guckt es euch nur an aber antworten könnt ihr net odda???? und ich dachte das wäre hier n halbwegs vernünftiges und qualifiziertes forum
Hallo Leudde....ich hätte mal ne frage....und zwar spiele ich Handball und möchte gerne meine Wurfkraft und Sprungkraft verbessern....Könnt ihr mir Tipps geben wie ich die regelmäßig zuhause trainieren kann????(Ich habe auch Hanteln)
ich währe sehr dankbar für eine bladig e Antwort
mfg Amir
Naja, deine Hantelchen (ich nehme mal an es sind Kurzhanteln), kannst Du zur Seite legen. Ich würde es mal mit Krafttraining (z.B. Kniebeugen) versuchen und zwar möglichst explosiv ausgeführt.
Es hat sich gezeigt, daß man sich am schnellsten in einer Disziplin verbessert, wenn man genau diese trainiert, d.h. wenn Du besser springen willst, dann solltest Du möglichst oft springen. Durch die Bewegungsroutine wird diese effizienter und Du kannst mehr erreichen.
Natürlich kann begleitendes Krafttraining nicht schaden, ich würde Dir aber - um die Verletzungsanfälligkeit zu senken - Koordinationstraining, z.B. auf einem MFT, empfehlen.
Hallo Leudde....ich hätte mal ne frage....und zwar spiele ich Handball und möchte gerne meine Wurfkraft und Sprungkraft verbessern....Könnt ihr mir Tipps geben wie ich die regelmäßig zuhause trainieren kann????(Ich habe auch Hanteln)
ich währe sehr dankbar für eine bladig e Antwort
mfg Amir
siehe Juro, viele Sprünge (auf Weite und Höhe)
eventuell noch Würfe mit schwerern Bällen (Med-bällen) wobei das mit Vorsicht zu genießen ist...
Wobei meiner Meinung nach hat man entweder eine "schnelle Hand oder nicht.
ISt genauso wie beim Speerwerfen..
der Rest ist Technik und dazu brauchst du wohl den Trainer beim Handball.
Krafttraining kann nicht schaden, aber deine Wurfkraft wird sich dadurch nicht sehr verbesseren, denn der Handball ist relativ leicht..
Wr jedenfalls bei mir so, da lag es an der fehlenden Technik.
Als Verletzungsprävention aber sicher gut geeignet und für die Sprungkraft können Kniebeugen sicher nicht schaden..
Und a bissl mehr Masse kann auch in der Defense Wunder wirken, da zerpflückst du die Burschen in der Luft (einmal kurz in dir Arme genommen und den Oberkörper leicht zusammengedrückt, dann braucht er ein wenig Zeit bis er wieder zu Atem kommt )
und die wollen dann nicht mehr an dir vorbei
so erstmal danke für die antworten...doch REDFOX du meintest ja das man mit krafttraining nicht wesentlich seine wurfkraft verbessern kann...da wollte ich nur mal fragen was denn die profi spieler machen?? klar kommt es auch auf die technik mit an das is ja nicht anzuzweifeln doch wird diese den wurf zb. nicht 10 Kmh schneller machen....demnach müssten die profis nach deiner aussage schon im jugendbereich einen annähernden wurf haben wie jetzt....doch das kann ich mir leider beim besten willen nicht vorstellen...also muss doch schon krafttraining was bringen oder nicht???....es kann natürlich auch sein das ich mich irre...deswegen wäre ich dankbar über noch mehr beiträge
Zwar haben "Profisportler" in Jugendjahren nicht den gleichen Wurf wie in ihrer aktiven Zeit, dennoch besitzen sie auch schon im Grundschulalter die Veranlagung. In ihrer weiteren sportlichen Entwicklung kann diese Veranlagung gefördert werden oder einfach brach liegen, so sieht man immer wieder Menschen, die überhaupt nicht sportlich sind, aber zum Teil ähnlich gute Leistungen (wenn auch nicht so konstant) wie Profisportler bringen können.
Durch ausgefeilte Technik- und Kraftschulung (nicht nur brachial, sondern auch Stützkraft, Gleichgewicht usw) kann man den Wurf zwar verbessern und die Verletzungsanfälligkeit vermindern und vielleicht sogar eine ähnliche Leistung erbringen, ein Sportler mit der nötigen Veranlagung tut sich aber hier schon bedeutend leichter.
Gerade die Wurftechnik ist eine sehr komplexe Bewegungsabfolge, die man nur durch das Tun verfeinern kann (es gibt zwar den Ansatz eine komplexe Folge in ihre Einzelteile zubrechen und diese dann zusammen zu fügen, aber hier hat sich gezeigt, daß das Zusammenfügen länger dauert als das Erlernen der ganzen Folge). Hier kann aber durch ein gezieltes Rotatorentraining und einer wiederkehrenden Überprüfung eine eklatante Verletzungprophylaxe erfolgen. Ist diese Basis erst einmal gegeben, kann mehr Zeit in die komplexe Bewegungsschule investiert werden, z.B. werfen mit dem "linken" Arm, werfen mit verschiedenen Bällen und natürlich der sportspezifische Wurf, wobei viele Bewegungen in verschiedensten Sportarten einer Wurftechnik gleichkommen (Schmettern/Servieren beim Volleyball, Service beim Tennis, usw).
Zu letzt darf man natürlich nicht vergessen, daß durch ein wiederholtes Wurftraining, der Körper (hier vor Allem die Nerven natürlich) diese Bewegung verinnerlicht und somit die Abfolge effizienter gestaltet werden kann. Dies hat den Vorteil, daß man mit gleicher absoluter Kraft eine bessere Leistung erbracht werden kann. Diese "Bewegungserfahrung" besitzen jugendliche Sportler (im Vergleich zu ihren älteren Egos) nicht. Schon alleine dieser Umstand begründet die bessere Leistung. Du darfst aber auch nicht vergessen, daß eine Vergrößerung des Muskels das zu bewegende Teil schwerer macht und daher die Bewegung selber langsamer werden kann.
Zwar haben "Profisportler" in Jugendjahren nicht den gleichen Wurf wie in ihrer aktiven Zeit, dennoch besitzen sie auch schon im Grundschulalter die Veranlagung. In ihrer weiteren sportlichen Entwicklung kann diese Veranlagung gefördert werden oder einfach brach liegen, so sieht man immer wieder Menschen, die überhaupt nicht sportlich sind, aber zum Teil ähnlich gute Leistungen (wenn auch nicht so konstant) wie Profisportler bringen können.
Durch ausgefeilte Technik- und Kraftschulung (nicht nur brachial, sondern auch Stützkraft, Gleichgewicht usw) kann man den Wurf zwar verbessern und die Verletzungsanfälligkeit vermindern und vielleicht sogar eine ähnliche Leistung erbringen, ein Sportler mit der nötigen Veranlagung tut sich aber hier schon bedeutend leichter.
Gerade die Wurftechnik ist eine sehr komplexe Bewegungsabfolge, die man nur durch das Tun verfeinern kann (es gibt zwar den Ansatz eine komplexe Folge in ihre Einzelteile zubrechen und diese dann zusammen zu fügen, aber hier hat sich gezeigt, daß das Zusammenfügen länger dauert als das Erlernen der ganzen Folge). Hier kann aber durch ein gezieltes Rotatorentraining und einer wiederkehrenden Überprüfung eine eklatante Verletzungprophylaxe erfolgen. Ist diese Basis erst einmal gegeben, kann mehr Zeit in die komplexe Bewegungsschule investiert werden, z.B. werfen mit dem "linken" Arm, werfen mit verschiedenen Bällen und natürlich der sportspezifische Wurf, wobei viele Bewegungen in verschiedensten Sportarten einer Wurftechnik gleichkommen (Schmettern/Servieren beim Volleyball, Service beim Tennis, usw).
Zu letzt darf man natürlich nicht vergessen, daß durch ein wiederholtes Wurftraining, der Körper (hier vor Allem die Nerven natürlich) diese Bewegung verinnerlicht und somit die Abfolge effizienter gestaltet werden kann. Dies hat den Vorteil, daß man mit gleicher absoluter Kraft eine bessere Leistung erbracht werden kann. Diese "Bewegungserfahrung" besitzen jugendliche Sportler (im Vergleich zu ihren älteren Egos) nicht. Schon alleine dieser Umstand begründet die bessere Leistung. Du darfst aber auch nicht vergessen, daß eine Vergrößerung des Muskels das zu bewegende Teil schwerer macht und daher die Bewegung selber langsamer werden kann.
Hi Amir
also grundsätzlich stimmt natürlich alles , was die anderen gesagt haben. Medizinbälle vor der Brust oder über dem Kopf möglichst expolosiv wegstoßen bringt defintiv was. Auch die 800 Gramm Bälle sind sehr geeignet, am besten mit einem Partner sich hin und her passen, dabei natürlich möglichst hart
um die eigentliche Explosivkraft der Muskeln zu verbessern ist aber ein Kraftraining ebenfalls sehr wichtig. Gerade der Brustmuskel spielt beim Wurf eine wichtige Rolle. Durch Bankdrücken mit möglichst hohem Gewicht und aber wenigen Wiederholungen, dabei aber vor allem die Hantel so schnell wie möglich in der konzentrischen Phase nach oben drücken! So mit kannst du effizient deine Explosivkraft steigern.
Dass gleiche kannst du für die Sprungkraft mit Kniebeugen machen. Dazu gibts dann natürlich noch Sprungskrafttraining, Stichwort Reaktivtraining, Plyometrie.
Hallo Leudde....ich hätte mal ne frage....und zwar spiele ich Handball und möchte gerne meine Wurfkraft und Sprungkraft verbessern....Könnt ihr mir Tipps geben wie ich die regelmäßig zuhause trainieren kann????(Ich habe auch Hanteln)
Gerade der Brustmuskel spielt beim Wurf eine wichtige Rolle.
Nicht mehr und nicht weniger als z.B. der Bizeps. Ein guter Wurf kommt aus dem kompletten Körper und daher sind sehr viele Muskeln beteiligt. Ein (noch dazu dominanten) rauszunehmen kann zu Verletzungen führen.
Du hast natürlich Recht, dass man so eine komplexe Bewegungsabfolge nicht allein auf einen Muskel reduzieren darf. Ein guter Wurf kommt ja nicht nur "aus dem Arm", sondern z.b auch durch die schnelle Drehung durch den Oberkörper.
Dennoch bin ich mir sicher dass ein schnellkräfiger Pec eine wichtigere Rolle beim Wurf spielt, als der Bizeps. Auch Kurt hat dies einmal gesagt.
Gruss Alex
Dennoch bin ich mir sicher dass ein schnellkräfiger Pec eine wichtigere Rolle beim Wurf spielt, als der Bizeps.
Die Frage ist, was "wichtig" heisst. Wenn wichtig die Wurfweite oder -Härte ist, dann sicher. Wenn es um eine Minimierung der Verletzungsanfälligkeit des Körpers (als Gesamtes) geht, glaube ich nicht, daß man einen Muskel aus der Bewegungskette herauslösen kann (obwohl natürlich der Bizeps eine sehr marginale Rolle darstellt).
Trainiert man einen Muskel, z.B. Schnell-/Maximalkraft für den Brustmuskel isoliert, so dominiert dieser Muskel (vor Allem, wenn es sich um einen so "starken" wie die Brust handelt) die Bewegungsausführung in einem Maß, welches 1. die Bewegungsausführung abändert, 2. eine Dysbalanz hervorruft und somit den Wurf im Extremfall verschlechtern (das sind natürlich extreme Auswirkungen, die in diesem singulären Ausmaß sicher nicht vorkommen, dienen aber als anschauliches Beispiel).
Wenn man weit/hart werfen will, muss man viel werfen. Als zusätzliches Krafttraining ist Ausgleichstraining der Antagonisten zu emfehlen, da die Hauptakteure sowieso beim Wurftraining konditioniert werden.