lieber wutesch, ist mir bekannt. aber dort sind keine literaturangaben und keine interpretationsverfahren diverser kurvenmodelle. oder was meintest du damit?
ich suche dringend gute Literatur über Leistungsdiagnostik/ Ergospirometrie. Am besten mit Interpretationsverfahren. Wer weiß etwas?
grüße stefan
hallo stefan,
da musst du sportmedizinische sekundärliteratur heranziehen. es gibt einige brauchbare bücher. aber was die interpretationsverfahren betrifft, muss man kritisch sein, gerade in sachen laktat. ein kleines büchlein wäre z.b. "leistungskontrolle bei ausdauersportlern" von w. diebschlag, schwer-verlag. aber wie du weißt, ist laktat nich das gelbe vom ei in sachen leistungsdiagnostik. genauso wichtig, wenn nicht noch wichtiger, sind die respiratorischenparameter (v.a. der RQ und das atemäquivalent). die bestimmung der "anaeroben" schwelle sollte nicht nur anhand einer laktatmessung erfolgen.
da musst du sportmedizinische sekundärliteratur heranziehen. es gibt einige brauchbare bücher. aber was die interpretationsverfahren betrifft, muss man kritisch sein, gerade in sachen laktat. ein kleines büchlein wäre z.b. "leistungskontrolle bei ausdauersportlern" von w. diebschlag, schwer-verlag. aber wie du weißt, ist laktat nich das gelbe vom ei in sachen leistungsdiagnostik. genauso wichtig, wenn nicht noch wichtiger, sind die respiratorischenparameter (v.a. der RQ und das atemäquivalent). die bestimmung der "anaeroben" schwelle sollte nicht nur anhand einer laktatmessung erfolgen.
gruß, kurt
...ich bin doch nicht auf der sprichwörtlichen brennsuppn daherkommen . ich mach seit ein paar monaten die leistungsdiagnostik mittels ergospirometrie. vom laktat alleine halte ich nicht viel. aber mir fehlt einfach die erfahrung und die fähigkeit auch exakt kurven interpretieren zu können. ich schau mir mal deinen literaturtipp an. besten dank nochmal.
...ich bin doch nicht auf der sprichwörtlichen brennsuppn daherkommen . ich mach seit ein paar monaten die leistungsdiagnostik mittels ergospirometrie. vom laktat alleine halte ich nicht viel. aber mir fehlt einfach die erfahrung und die fähigkeit auch exakt kurven interpretieren zu können. ich schau mir mal deinen literaturtipp an. besten dank nochmal.
grüße, stefan
schau dir mal die kurve des atemäquivalents an. die fällt mit steigender belastung zunächst etwas ab und steigt dann steil an. der punkt, bevor sie steil ansteigt, entspricht der anaeroben schwelle. ist auch ein bisschen übungssache und "gespür". der RQ liegt meist knapp über 1.
schau dir mal die kurve des atemäquivalents an. die fällt mit steigender belastung zunächst etwas ab und steigt dann steil an. der punkt, bevor sie steil ansteigt, entspricht der anaeroben schwelle. ist auch ein bisschen übungssache und "gespür". der RQ liegt meist knapp über 1.
gruß, kurt
kurt, werde das in meine interpretationstaktik einfließen lassen.
meine taktik denke ich, ist ziemlich einfach. deine beurteilungsempfehlung der atemäquivalente, der schnittpunkt beim gasaustausch von VO2 und VCO2, der RQ und die ventilation (die steigt doch 2x deutlich an, oder?).
bist du eher der freund der 3 min stufe oder doch länger (5-10min)?
meine taktik denke ich, ist ziemlich einfach. deine beurteilungsempfehlung der atemäquivalente, der schnittpunkt beim gasaustausch von VO2 und VCO2, der RQ und die ventilation (die steigt doch 2x deutlich an, oder?).
bist du eher der freund der 3 min stufe oder doch länger (5-10min)?
meine taktik denke ich, ist ziemlich einfach. deine beurteilungsempfehlung der atemäquivalente, der schnittpunkt beim gasaustausch von VO2 und VCO2, der RQ und die ventilation (die steigt doch 2x deutlich an, oder?).
bist du eher der freund der 3 min stufe oder doch länger (5-10min)?
grüße, stefan
sorry, die ventilation hab ich vergessen, die ist auch wichtig. ab einer gewissen belastung steigt die ventilation plötzlich steil an.
grundsätzlich gilt, je länger die stufendauer, desto besser für die beurteilung des steady state. allerdings soll der test nicht "ewig" dauern. in der praxis überprüft man die im stufentest ermittelte dauerleistungsgrenze (anaerobe schwelle) mit einem dauertest über zumindest 30min (noch besser sind 40-60min) mit der ermittelten belastung. wenn da das laktat gleich bleibt, passt es. wenn es jedoch stetig steigt, war die schwelle zu hoch bemessen.
schönes wochenende, kurt
p.s.: werde eine forum-pause einlegen. für anfragen steht meine email-adresse zur verfügung.