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07.11.2005, 10:45 Bankdrücken & Kieser Training #1Hannes
Bankdrücken & Kieser Training
Hallo,
ich gehe zweimal die Woche zu Kieser. Nebenbei mache ich meine Lieblingsübung Bankdrücken daheim. Wie lässt sich das kombinieren? Soll ich auf die Butterfly-Maschine verzichten?
Mit dem Kieser Training möchte ich aber generell weiter machen, weil mir die anderen Maschinen Spaß bereiten.
Gruß, Hannes
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07.11.2005, 10:51 Bankdrücken & Kieser Training #2Irongemse
Hallo Hannes, nachdem ich hier gelernt habe, daß Butterflies ohnehin zu nichts weiter als DOMS taugen, und man die Brust eben weitaus effektiver mit Bankdrücken trainiert, würde ich sagen, schick die Butterfly-Maschine in Rente ;-)
Schönen Gruß
Gisela
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07.11.2005, 16:08 Bankdrücken & Kieser Training #3kurtHH,
Zitat von Hannes
du bist doch ein "alter hase" in sache krafttraining und kennst dich besser aus als jeder kieser-trainer. es spricht überhaupt nichts dagegen, wenn du daheim mit freiem widerstand trainierst. hier kannst du ja die max.effort- und speed-einheiten nachholen, die beim kiesertraining bekanntermaßen vernachlässigt werden. für butterflies sehe ich keine verwendung - auch das weißt du eigentlich schon selbst.
gruß, kurt
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08.11.2005, 14:02 Bankdrücken & Kieser Training #4Hannes
Konflikt zeichnet sich ab
HK, beim letzten Training kam eine Instruktorin zu mir und überprüfte meine Trainingsaufzeichnungen. Sie konnte feststellen, dass ich zum Teil das Gewicht um 20% steigerte. Der Grund liegt darin, dass ich mehr als 110s mit dem von einem Instruktor eingestellten Gewicht trainieren konnte. Ziel laut Kieser sind 60-90s. 5% Steigerung, wenn man mehr als 90s schafft. Jetzt liege ich bei jeder Maschine im Bereich von 60-90s.
Zitat von kurt
Gruß, Hannes
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08.11.2005, 15:09 Bankdrücken & Kieser Training #5kurt
Wie qualifiziert diese Kieser-Instruktoren sind...
...wird hier wieder einmal offensichtlich.
Zitat von Hannes
gruß, kurt
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10.11.2005, 14:53 Bankdrücken & Kieser Training #6Hannes
Qualifikation der Kieser Leute
Hallo Kurt,
Zitat von kurt
anbei eine Stellungsnahme einer Kiesermitarbeiterin aufgrund meiner Anfrage.
Sehr geehrter Herr Hiller,
für Ihre Anfrage danken wir bestens. Es freut uns, dass Sie sich im Oktober zu einer Mitgliedschaft entschlossen haben.
In der Einführungsphase empfehlen wir einen dosierten Einstieg, da es bei den ersten zehn bis zwanzig Trainings vorwiegend darum geht, Ihre Kraftkurven zu korrigieren. Auch wenn Ihnen zu Beginn die Gewichte noch leicht fallen, so ist jedoch der passive Bewegungsapparat wie z.B. Bänder, Sehnen, Knorpel, Bindegewebe auf höhere Trainingsgewichte vorzubereiten. Der passive Bewegungsapparat reagiert langsamer auf das Training als Ihre Muskulatur.
Ab dem zwanzigsten Training steht im Vordergrund, die Übungen bis zur lokalen muskuläre Erschöpfung innerhalb von 60 bis 90 Sekunden durchzuführen. Sollten Sie auch noch nach zwanzig Trainings weit von der lokalen Erschöpfung entfernt sein, können Sie Ihre Trainingsgewichte um mehr als 5% steigern.
Sie können aber auch nun in der Einführungsphase bei der einen oder anderen Maschine um mehr als 5% steigern, wenn Sie das Gefühl haben, Sie sind sehr weit von der lokalen Erschöpfung entfernt.
Die Anspannungsdauer von 60 bis 90 Sekunden und das Tempo von 4-2-4 bezieht sich auf das Training an den MedX-Exercisemaschinen. Das Tempo sollte unbedingt eingehalten werden, da schnellere oder zügige Bewegungen einerseits ineffizienter sind, andererseits aber auch gefährlich.
Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen gerne und jederzeit für alle Ihre Fragen zum Training zur Verfügung. Zögern Sie nicht, alle Unklarheiten mit einem Instruktor zu besprechen.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrem regelmäßigen Training und verbleiben
mit freundlichen Grüßen
Karin Ortmayer
Assistentin Geschäftsführung Österreich
Kieser Training
Neustiftgasse 73-75
A-1070 Wien
Tel.: +43-1-523 78 78
Fax: +43-1-523 78 78 80
karin.ortmayer@kieser-training.com
>
>
>
>Telefon:
>Telefax:
>E-Mail: jhiller@chello.at
>
>Stichwort: methodik
>
>Bemerkungen:
>Hallo,
>
>ich besitze seit 19.10.2005 eine Jahreskarte. Die Trainer stellten bei
>mir Gewichte ein, die meiner Meinung nach viel zu leicht sind. Wieso
>soll ich nur um 5% steigern, wenn ich noch ziemlich weit von der
>Ausbelastung entfernt bin?
>
>Muss ich in ihrem Studio den 4,2,4s Rhythmus beibehalten? Ich finde
>das ziemlich unnatürlich. In der Fachliteratur liest man immer wieder,
>dass man die Bewegungen zügig ausführen soll.
>
>MfG, Johann Hiller
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10.11.2005, 15:27 Bankdrücken & Kieser Training #7kurt
wie ich bereits sagte...
Zitat von Hannes
...zeigen die aussagen dieser dame, dass sie vom krafttraining wenig bis keine ahnung hat.
beispiel: "Das Tempo sollte unbedingt eingehalten werden, da schnellere oder zügige Bewegungen einerseits ineffizienter sind, andererseits aber auch gefährlich."
abgesehen davon bist du kein anfänger mehr. auch das hätte man berücksichtigen müssen. hier werden pauschalaussagen nach "schema f" getroffen.
gruß, kurt
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10.11.2005, 15:43 Bankdrücken & Kieser Training #8KatharinaS
Was ich gerade gelernt habe (Widersprich mir, Kurt, wenn das Unsinn ist :-)
Die oben erwähnte Einführungspase entspricht dem 'bradytrophen Training' das eigentlich nur in der Reha eingesetzt wird, um die Bänder und Sehnen zu stärken (Bewegungszeiten 4/0/4 evtl. mit Pause).
Trainingsanfänger wird empfohlen, ca. 6 Wochen mit leichten Gewichten (ohne Muskelversagen) zu trainieren, um sich an die Geräte und die Bewegungen zu gewöhnen (Senkung Verletzungsrisiko).
Bei der oben genannten Satzdauer von 60-90s erfolgt ein KA-Training. Hier sind die Standard-Bewegungszeiten 2/0/2.
Grüsse, Katharina (ein wenig übervorsichtig, die Kiesers, scheint mir)
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10.11.2005, 16:23 Bankdrücken & Kieser Training #9kurtliebe katharina,
Zitat von KatharinaS
es ist eigentlich ein HIT, das durch langsame kon- und exzentrische bewegungen gekennzeichnet ist. die TUT enspricht der eines KA-satzes, aber die KA wird mit zügigen wiederholungen trainiert (ca. im sekundentakt, evtl. eine spur langsamer), das ergibt 40 (minimum 30, max. 60) wh innerhalb 60 sec (das ist die max. kapazität der anaeroben glykolyse).
der begriff "bradytrophes" training ist eigentlich unsinn, denn primär sind es nicht sehnen und bänder, sondern die muskulatur, die trainiert wird (außerdem ist die sehnen bestandteil des muskels). aber du hast recht, dass eine so "vorsichtige" methodik reha-charakter hat. das hab ich auch schon gepostet. für anfänger ist ein kieser-training durchaus praktikabel. ein anfänger steigert sich sowieso, egal, was und wie er es tut. aber es spricht nichts dagegen, auf 1. den freien widerstand und 2. eine andere methodik umzusteigen, wenn eine gewisse basiskraft vorhanden ist. was punkt 2 betrifft - ich sehe nicht ein, dass es nicht gestattet sein soll, mit den kieser-geräten auch ein ME, speed- oder KA-training durchzuführen.
lg, kurt
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