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  1. Hilfe - seit 1,5 Jahren rezidivierendes Gelenkproblem! #1
    Sting

    Hilfe - seit 1,5 Jahren rezidivierendes Gelenkproblem!

    Hallo erst einmal,
    bin neu hier, dieses Forum wurde mir von einem Kollegen empfohlen.

    Ich hab' da ein Problem:

    im August 2004 hatte ich einen Trainingsunfall, bei dem mir beim Umsetzen+Austossen die LH aus der Hand gerutscht war; reflex-bestimmt habe ich nach der LH gegriffen, doch der Griff meiner rechten Hand war im Moment des erneuten Packens nicht stark genug, es gab ein unangenehmes, knirschendes Geräusch und ich hatte das Training natürlich beendet.

    Die Ärzte (2 Orthopäden/SpoMeds) konnten nach Röntgen lediglich eine Verstauchung feststellen. Mir wurde geraten, ich könne weitertrainieren, solange ich Zug-Übungen vermiede; bei Schmerzen solle ich sofort aufhören.
    Ich schonte mich 2 Wochen und fing wieder mit dem Training an. Im Januar '05 verletzte ich mich erneut, auf die gleiche Weise, jedoch mit weitaus weniger Gewicht. Schliesslich bin ich im März wieder zum Arzt gegangen, mir wurde Physiotherapie verschrieben.

    Ich besorgte mir auf anraten des Physiotherapeuten eine Orthese und trainierte weiter, jedoch vorsichtig. Von da an wurde es mal besser, mal schlechter. Fakt ist, dass ich sehr weit von meiner damaligen Kraft und Muskelmasse entfernt bin, jedoch das Training nicht aufgeben wollte, da ich auf einer Fett-Redux-Diät war und noch bin. Ich konnte viel abspecken, aber erwartungsgemäß habe ich aufgrund nicht ausreichender Stimuli auch viel Muskelmasse verloren, alleine 9cm an Oberarmumfang, und nicht nur an Fett; denn seit 6 Monaten trainiere ich die Arme nicht mehr direkt.

    Gestern beim Physiotherapeuten dann der Schock: nach Untersuchung meines Handgelenks meinte er, dass es mittlerweile sehr ernst sei und ich auf dem besten Wege sei, die Hand für immer unbrauchbar zu machen.

    Seine Erklärung: beim damaligen Trainingsunfall sei wohl die Gelenkkapsel im Handgelenk gerissen und die SF (Synovial-Flüssigkeit) ausgetreten. Er erklärte mir, dass das die Gelenkschmiere sei und dass sie den Gelenkknorpel ernähre. Ohne Gelenkschmiere würde der Knorpel enorm schnell verschleissen und der bisherige Verschleiss sei irreparabel.

    Zudem ist ja das Handgelenk sehr mobil; das Ziel ist es ja, durch Krafttraining eine Verkürzung der überdehnten Sehnen/Bänder (??) zu erzielen und somit das Gelenk wieder stärker zu immobilisieren. Als absoluter Laie habe ich das zumindest so verstanden.

    Er empfahl mir eine Glucosaminsulfat-Injektion ins Gelenk. So, wie ich das verstanden hatte, ersetzt diese die Gelenkschmiere, jedoch nur temporär, für ca. 6 Monate.


    Ich bin nun ratlos und möchte natürlich das Richtige machen, zumal mein Budget als Student relativ begrenzt ist und so eine Behandlung pro Gelenk um die 250 EUR kostet.

    Meine konkreten Fragen:

    -bringt diese Injektion etwas?
    -bildet sich auf natürliche Weise die Gelenkschmiere wieder auf Normalniveau zurück bzw. heilt die Gelenkkapsel?

    -ich führe mittlerweile isometrisches Training aus, primär zum Halten der noch vorhandenen Muskelmasse und zur Verkürzung der Sehnen/Bänder im Unterarm. Sinnvoll oder Dummheit?


    Ich bin für jeden Tipp dankbar, egal ob von Mediziner, Physiotherapeut oder einfach nur von Erfahrenen.



    Bin normalerweise kein Doppel-Poster, aber aufgrund meiner Angst poste ich dies hier in verschiedenen Foren, um möglichst viele Antworten zu bekommen; bitte seht mir das nach.



    Ciao,
    Jason.

  2. Hilfe - seit 1,5 Jahren rezidivierendes Gelenkproblem! #2
    mommeli
    Hallo,

    die beiden Orthopäden haben vermutlich nichts getaugt - das scheint bei Orthos ziemlich oft vorzukommen

    Die Aussage des Physiotherapeuten ist ziemlich befremdlich - ich glaube der hat auch überhaupt keine Ahnung.

    An deiner Stelle würde ich nochmal zum Orthopäden gehen. Wenn der keine brauchbare Diagnose hinbekommt könnte evtl. eine MRT hier einen besseren Einblick bringen.

    Christian

  3. Hilfe - seit 1,5 Jahren rezidivierendes Gelenkproblem! #3
    eef
    witzig, daß der physiotherapeut sowas diagnostizieren kann, aber die orthopäden nicht. klingt nicht sehr seriös...

  4. Hilfe - seit 1,5 Jahren rezidivierendes Gelenkproblem! #4
    kurt

    Glucosamininjektion?

    Zitat Zitat von Sting
    Hallo erst einmal,
    bin neu hier, dieses Forum wurde mir von einem Kollegen empfohlen.

    Ich hab' da ein Problem:

    im August 2004 hatte ich einen Trainingsunfall, bei dem mir beim Umsetzen+Austossen die LH aus der Hand gerutscht war; reflex-bestimmt habe ich nach der LH gegriffen, doch der Griff meiner rechten Hand war im Moment des erneuten Packens nicht stark genug, es gab ein unangenehmes, knirschendes Geräusch und ich hatte das Training natürlich beendet.

    Die Ärzte (2 Orthopäden/SpoMeds) konnten nach Röntgen lediglich eine Verstauchung feststellen. Mir wurde geraten, ich könne weitertrainieren, solange ich Zug-Übungen vermiede; bei Schmerzen solle ich sofort aufhören.
    Ich schonte mich 2 Wochen und fing wieder mit dem Training an. Im Januar '05 verletzte ich mich erneut, auf die gleiche Weise, jedoch mit weitaus weniger Gewicht. Schliesslich bin ich im März wieder zum Arzt gegangen, mir wurde Physiotherapie verschrieben.

    Ich besorgte mir auf anraten des Physiotherapeuten eine Orthese und trainierte weiter, jedoch vorsichtig. Von da an wurde es mal besser, mal schlechter. Fakt ist, dass ich sehr weit von meiner damaligen Kraft und Muskelmasse entfernt bin, jedoch das Training nicht aufgeben wollte, da ich auf einer Fett-Redux-Diät war und noch bin. Ich konnte viel abspecken, aber erwartungsgemäß habe ich aufgrund nicht ausreichender Stimuli auch viel Muskelmasse verloren, alleine 9cm an Oberarmumfang, und nicht nur an Fett; denn seit 6 Monaten trainiere ich die Arme nicht mehr direkt.

    Gestern beim Physiotherapeuten dann der Schock: nach Untersuchung meines Handgelenks meinte er, dass es mittlerweile sehr ernst sei und ich auf dem besten Wege sei, die Hand für immer unbrauchbar zu machen.

    Seine Erklärung: beim damaligen Trainingsunfall sei wohl die Gelenkkapsel im Handgelenk gerissen und die SF (Synovial-Flüssigkeit) ausgetreten. Er erklärte mir, dass das die Gelenkschmiere sei und dass sie den Gelenkknorpel ernähre. Ohne Gelenkschmiere würde der Knorpel enorm schnell verschleissen und der bisherige Verschleiss sei irreparabel.

    Zudem ist ja das Handgelenk sehr mobil; das Ziel ist es ja, durch Krafttraining eine Verkürzung der überdehnten Sehnen/Bänder (??) zu erzielen und somit das Gelenk wieder stärker zu immobilisieren. Als absoluter Laie habe ich das zumindest so verstanden.

    Er empfahl mir eine Glucosaminsulfat-Injektion ins Gelenk. So, wie ich das verstanden hatte, ersetzt diese die Gelenkschmiere, jedoch nur temporär, für ca. 6 Monate.


    Ich bin nun ratlos und möchte natürlich das Richtige machen, zumal mein Budget als Student relativ begrenzt ist und so eine Behandlung pro Gelenk um die 250 EUR kostet.

    Meine konkreten Fragen:

    -bringt diese Injektion etwas?
    -bildet sich auf natürliche Weise die Gelenkschmiere wieder auf Normalniveau zurück bzw. heilt die Gelenkkapsel?

    -ich führe mittlerweile isometrisches Training aus, primär zum Halten der noch vorhandenen Muskelmasse und zur Verkürzung der Sehnen/Bänder im Unterarm. Sinnvoll oder Dummheit?


    Ich bin für jeden Tipp dankbar, egal ob von Mediziner, Physiotherapeut oder einfach nur von Erfahrenen.



    Bin normalerweise kein Doppel-Poster, aber aufgrund meiner Angst poste ich dies hier in verschiedenen Foren, um möglichst viele Antworten zu bekommen; bitte seht mir das nach.



    Ciao,
    Jason.
    soviel ich weiß, gibt's glucosamin nur als orale applikation (injiziert wird hyaluronsäure und cortison, ersteres bei arthrose, letzteres bei einer entzündung). was das für ein präparat ist, dessen injektion die horrende summe von 250 euronen kostet, würde mich auch interessieren
    über glucosamin hab ich schon gepostet, siehe archiv. dein PT lehnt sich etwas zu weit aus dem fenster.
    was "spricht" eigentlich das MRT?
    übrigens: krafttraining bwirkt keine "verkürzung" von bändern und sehnen - woher hast du diesen nonsens? ein krafttraining steigert die muskelkraft. dadurch können auch die gelenke profitieren. außerdem erhöht krafttraining die beweglichkeit (wenn es richtig ausgeführt wird).

    tipp für neueinsteiger auf fitness.com

    alles gute, kurt

  5. Hilfe - seit 1,5 Jahren rezidivierendes Gelenkproblem! #5
    redfox
    genau, schreib mal, was beim MRT rausgekommen bist...

    Bei Kurt bist in guten Händen

    lg martin

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