Aber wir alle haben ja inzwischen bemerkt, dass du ein Mann der Praxis bist und somit zweifelsohne eine Bereicherung für uns alle.
Da Klaus ja irgendwie verschwunden zu sein scheint und sein letztes Update zu PTTP eine ganze Weile her ist, möchte ich gern mal deine ganz persönliche Meinung zu PTTP wissen.
Wie steht es zum Beispiel mit der Satzzahl in den Cycles der Grundübungen (1. Woche 3 Sätze a 5 Wh., 2. W. 4x4, 3. W. 5x3, 4. W. 5x2 und in der 5. W. ein Maximalkraftversuch).
Kurz und gut, PTTP ist ein Konzept, was sich weiterentwickelt. Vielleicht kannst du mit deiner Erfahrung an dieser Entwicklung mitwirken.
Schöne Grüße
Thomas
Geändert von ThomasB (17.10.2005 um 19:39 Uhr)
Grund: Überschrift geändert
Da Klaus ja irgendwie verschwunden zu sein scheint und sein letztes Update zu PTTP eine ganze Weile her ist, möchte ich gern mal deine ganz persönliche Meinung zu PTTP wissen.
Dazu müsste ich erstmal alles gelesen haben,was hier darüber geschrieben wurde und das habe ich nicht!
Wie steht es zum Beispiel mit der Satzzahl in den Cycles der Grundübungen (1. Woche 3 Sätze a 5 Wh., 2. W. 4x4, 3. W. 5x3, 4. W. 5x2 und in der 5. W. ein Maximalkraftversuch).
Wie ist das genauer gemeint? Immer das selbe Gewicht für die entsprechenden Sätze? Also z.b. 3 Sätze a 5 Wh mit dem selben Gewicht,nächste Woche dann mit mehr Gewicht 4 Sätze a 4 Wh?
Wenn das so gemeint ist,ist das nicht optimal. Du müsstest um z.b. 4 Sätze a 4 Wh zu schaffen ein Gewicht nehmen was du in den ersten beiden Sätzen noch recht locker bewältigen kannst und im dritten Satz dann ziemlich schwer und im viertem Satz dann richtig schwer! Also wird der Muskel im voreermüdetem Zustand erst am meisten gefordert. Das schwerst mögliche Gewicht im entsprechendem Wiederholungsbereich setzt aber den grössten Reiz. So würdest du z.b. mit einem einzigem Satz zu 4 Wiederholungen mit entsprechend schwererem Gewicht (dem 4 RM-um bei dem Beispiel zu bleiben) den grösseren Reiz setzen.
Allerdings kann ich ohne % Angaben des 1 Rm dazu nicht viel sagen-den es muss auch nicht immer mit grösstmöglicher Intensität trainert werden.
Kurz und gut, PTTP ist ein Konzept, was sich weiterentwickelt. Vielleicht kannst du mit deiner Erfahrung an dieser Entwicklung mitwirken.
hm,dazu müsste ich wie gesagt erstmal alles dazu lesen-die links schienen nicht zu gehen.
Wie ist das genauer gemeint? Immer das selbe Gewicht für die entsprechenden Sätze? Also z.b. 3 Sätze a 5 Wh mit dem selben Gewicht,nächste Woche dann mit mehr Gewicht 4 Sätze a 4 Wh?
Wenn das so gemeint ist,ist das nicht optimal. Du müsstest um z.b. 4 Sätze a 4 Wh zu schaffen ein Gewicht nehmen was du in den ersten beiden Sätzen noch recht locker bewältigen kannst und im dritten Satz dann ziemlich schwer und im viertem Satz dann richtig schwer! Also wird der Muskel im voreermüdetem Zustand erst am meisten gefordert. Das schwerst mögliche Gewicht im entsprechendem Wiederholungsbereich setzt aber den grössten Reiz. So würdest du z.b. mit einem einzigem Satz zu 4 Wiederholungen mit entsprechend schwererem Gewicht (dem 4 RM-um bei dem Beispiel zu bleiben) den grösseren Reiz setzen.
Hallo deadlifter,
genau so ist es gemeint. Alle Sätze werden mit dem selben Gewicht ausgeführt. Ich muss ergänzen, dass dies das Maximalkrafttraining für die Grundübungen ist (BD, KB, KH). Zw. den Sätzen werden Pausen bis zu 6 min gemacht.
Am zweiten Trainingstag werden diese Übungen als Schnellkrafttraining (Speed) mit 9 Sätzen a 3 Wh. ausgeführt. Dabei wird ein Gewicht zw. 50 - 60 % des Maximalgewichtes verwendet. Hierbei zählt aber nicht das Gewicht, sondern die möglichst schnelle Ausführung.
Ich vermute mal, dass es von deiner Seite aus, keine grundsätzliche Kritik an dem Grundkonzept von PTTP geben wird. Schließlich ist das Konzept stark an Westside angelehnt. Die Frage der Satzzahlen bei den Maxeffort s erscheint mir allerdings interessant.
Schöne Grüße
Thomas
PS: Mich wundert es ein wenig, dass die Links nicht funzen.
genau so ist es gemeint. Alle Sätze werden mit dem selben Gewicht ausgeführt. Ich muss ergänzen, dass dies das Maximalkrafttraining für die Grundübungen ist (BD, KB, KH). Zw. den Sätzen werden Pausen bis zu 6 min gemacht.
Ja ca. 6 Minuten Pause sind bei jeglichem Maximalkrafttraining einzuhalten. dennoch trifft das aus meinem obigem Posting zu.
Am zweiten Trainingstag werden diese Übungen als Schnellkrafttraining (Speed) mit 9 Sätzen a 3 Wh. ausgeführt. Dabei wird ein Gewicht zw. 50 - 60 % des Maximalgewichtes verwendet. Hierbei zählt aber nicht das Gewicht, sondern die möglichst schnelle Ausführung.
Jo,so ist das beim Schnellkrafttraining...
Ich vermute mal, dass es von deiner Seite aus, keine grundsätzliche Kritik an dem Grundkonzept von PTTP geben wird. Schließlich ist das Konzept stark an Westside angelehnt. Die Frage der Satzzahlen bei den Maxeffort s erscheint mir allerdings interessant.
Nun ja,wie gesagt ich habe mir das was dazu hier steht noch nicht durchgelesen. Irgendwas hatte ich mal überflogen...
Wenn du mehr über Westside wissen willst,kannst du unter www.k3k.de und dann unter Training lesen. Beim Weztside Max Effort Training wird eigentlich nicht mit mehr wie 3 Wh gearbeitet und es werden für fortgeschrittene Athleten 2-4 Wiederholungen im 90%+ bereich des maximalgewichtes empfohlen.
Wie man das Maximalkrafttraining ausführen sollte habe ich noch nicht ganz verstanden.
Die Website von 3k3 kenne ich schon. Ist hier schon oft empfohlen worden. Ich habe ihre Ausführen zum Schultertraining, Boxsquats und mit Bändern und Ketten ausführlich studiert. Auch die beiden Hefte Trainingshandbuch Kniebeuge/Kreuzheben und Bankdrücken von Dave Tate hab ich mir schon geholt und gelesen. Aber wie bereits gesagt, ich betreibe keine Wettkämpfe.
Schöne Grüße
Thomas
PS: PTTP empfehle ich dir wirklich mal durchzulesen. Nicht umsonst wird dieses Konzept seit Jahren hier empfohlen.
In dem Thread "Hilfe zu meinem Trainingsplan" wurde schon über PTTP diskutiert.
Was meint ihr, könnte an dem Konzept (ein Plan ist es nicht) verändert werden?
Sollte es bei 2x die Woche KT bleiben? Wann sollte man mehr Zeit aufwenden?
Ist die Kombination aus Speed und Maximalkrafttraining gut und sollte auf jeden Fallbeibehalten werden?
Wie steht es mit der Satzzahl bei den Maximalkraftübungen?
Sollten die sog. assistance exercises erweitert werden?
Ich persönlich meine, dass man das Grundkonzept nicht verbessern braucht.
Zum Grundkonzept zähle ich folgendes:
- die Verwendung von komplexe Grundübungen (wobei BD, KH und KB die ersten drei wichtigsten Grundübungen sind, andere können nach Bedarf hinzugenommen werden)
- die Kombination aus Speed und Max-Training ermöglicht es 2x die Woche ein Ganzkörpertraining durchzuführen (es gibt Leute die trainieren nur 1x die Woche)
- die großen Grundübungen BD, KH, KB auf max zutrainieren
Was meint ihr, könnte an dem Konzept (ein Plan ist es nicht) verändert werden?
Wie gesagt,ich habe es noch nicht gelesen
Sollte es bei 2x die Woche KT bleiben? Wann sollte man mehr Zeit aufwenden?
Wenn man mehr ereichen will sollte man mehr zeit aufwenden. Wenn man sich in jedem Training nämlich nur auf eine der 3 "grossen" konzentriert und dazu leichteres Ergänzungstraining macht bzw. auch eine zweite der grossen Übungen leichter trainert,kann man in den einzelnen Übungen eine höhere intensität ereichen.
Ist die Kombination aus Speed und Maximalkrafttraining gut und sollte auf jeden Fallbeibehalten werden?
siehe Huberts Posting und meine Antwort dazu in dem von dir angesprochenem Thread-Training mit schweren Gewichten ist effektiver wie Speedtraining.
Wie steht es mit der Satzzahl bei den Maximalkraftübungen?
höchstens 2-3 schwere Sätze alles andere kann nicht mehr mit der notwendigen Intensität ausgeführt werden und verlängert nur die Regeneration. An ein schweres Gewicht möglichst unermüdet rangehen. 5*5 oder 5*3 sind keine schwern Gewichte,da würde man sonst nämlich nur 1-2 Sätze schaffen.
Sollten die sog. assistance exercises erweitert werden?
Je nach Bedarf
Ich persönlich meine, dass man das Grundkonzept nicht verbessern braucht.
Zum Grundkonzept zähle ich folgendes:
- die Verwendung von komplexe Grundübungen (wobei BD, KH und KB die ersten drei wichtigsten Grundübungen sind, andere können nach Bedarf hinzugenommen werden)
Jep!
- die Kombination aus Speed und Max-Training ermöglicht es 2x die Woche ein Ganzkörpertraining durchzuführen (es gibt Leute die trainieren nur 1x die Woche)
Du kannst auch zweimal die Woche ein schwers Ganzkörpertraining machen!
z.b. Tag 1: schwer Beugen,schweres Bankdrücken+weiteres individuel nach Bedarf
Tag 2.) schwers Kreuzheben,leichteres Bankdrücken+eventuel leichtere Beugen+mehr individuell nach Bedarf
- die großen Grundübungen BD, KH, KB auf max zutrainieren
Ja,mit einer Periodisiereung der Wiederholunen zwischen 6 und 1
ich habe einfach mal Klaus sein Posting zusammengefasst, in dem er am 16.12.2002 das Konzept von PTTP erstmals beschrieben hat. Ich habe wirklich nur ganz unwichtige Textpassagen weggelassen.
Zitat von Klaus
Ich sehe das ganze natürlich nicht als Gesetz, das in Stein gemeißelt ist, aber ein paar Grundsätze gibt’s im Krafttraining einfach, die sich vom üblichen BB-Training unterscheiden.....
Das fängt mal mit der Ausführung einer Übung an, die BB konzentrieren sich auf den trainierten Muskel, ich halt's für sinnvoller (und nicht nur ich...), sich auf die Bewegung an sich zu konzentrieren, denn das Training sollte doch auch was für andere Sportarten bzw. im täglichen leben bringen! (was das übliche BB-Training in recht geringem Maß tut)
Mir geht’s eher drum, Kraft und Explosivität zu steigern...was z.B. beim Sprinten, Springen, Werfen aber auch beim Heben schwerer Dinger nützlich ist...ohne das man sich gleich was verreißt, wie es z.B. bei BB sehr leicht passiert...
(selbstverständlich gibt’s auch BB, die guten Trainingsplänen folgen....nur im Flex hab ich noch nix in der Richtung gelesen...wie schon mal gesagt, die enorme Muskelmasse der BB ist eine Auswirkung exzessiven Konsums von allen möglichen Substanzen, aber nicht das Resultat richtigen Trainings!)
natürlich ist auch die Steigerung der Muskelmasse nicht wirklich lästig....und ich bin der Meinung das man mit einem richtigen Krafttraining mindestens gleich viel Zuwachs an Muskelmasse hat als mit dem üblich BB-Training (bin mir eigentlich sicher, dass es sogar wesentlich besser ausschaut..),aber eben verbunden mit einer deutlichen Verbesserung der sportlichen Leistungsfähigkeit(Hey, ich red hier natürlich von Kraft und nicht von Ausdauer...denn davon hab ich keine Ahnung).
Ein weiterer Grundsatz: Man sollte versuchen, die Bewegung explosiv auszuführen! Bei Lasten von über 90% vom 1rep-max ist natürlich keine Rede mehr von einer schnellen Bewegung...aber der Versuch zählt (wie immer im Leben!)
NATÜRLICH BEI KORREKTER TECHNIK UND OHNE MIT SCHWUNG ZU ARBEITEN!!!!
Immer kontrolliert runterlassen und dann explodieren!
Bei den begleitenden Übungen sollte man ungefähr eine 2-1-1-1 Sequenz einhalten, also 2s runterlassen, kurze Pause, explosiv rauf (kann durchaus länger dauern, wenn´s schwer wird, vor allem verwenden wir ein Gewicht, das nicht mehr als 6wh ermöglicht), kurze Pause und wieder kontrolliert runter.....
Ok, also nun zum Training für Anfänger:
Dabei geht’s in erster Linie mal darum, die Grundübungen korrekt zu lernen, ein fixes Rezept gibt’s da nicht, jemand mit Erfahrung und Wissen wär enorm nützlich, um die Ausführung zu überwachen (bei den meisten Trainern ist eine gewisse Vorsicht geboten...)...
Speed einfach nach Gefühl und kontrolliert, nicht explosiv! Pause zwischen den Sätzen ca. 1min...nicht so wichtig, wenn jemand in schlechter Form ist, durchaus mehr, macht keinen Sinn umzukippen, geht um Erlernen der Übungen.
Statt Boxsquats sind natürlich auch normale Kniebeugen möglich......aber mit der Box wird der Lernprozess drastisch verkürzt (mit der Box lernt jemand den Ablauf in wenigen Trainingseinheiten recht gut, ohne dauert' s Wochen oder Monate...) und man hat einen Anhaltspunkt für die Tiefe... viele neigen dazu, nicht mehr tief genug runter zu gehen, wenn´s mühsam wird.
Es sollte ein Gewicht gewählt werden, das 1-2 Wh mehr als die angegebene Wh-Zahlen ermöglicht, so das man sich zwar anstrengen muss, aber nicht ans Limit geht (ganz am Anfang noch leichter...). Und wenn die Ausführung leidet, soll der Satz abgebrochen werden!
Über die Ausführung der Übungen sag ich hier mal nix, sonst wird’s ein Buch und kein Posting, kann man ja irgendwann irgendwo reden.
Also, Training, Dienstag und Freitag wär z.B. ok:
Training a:
Boxsquats: 6x3
Romanian deadlifts: 2x3
Rudern vorgebeugt: 3x6
Bankdrücken: 3x6
Frontpresses, stehend : 3x6
Training b:
Boxsquats: 3x3
Romanian deadlifts: 5x3
Latziehen vorne oder Klimmzüge :3x6
Bankdrücken: 3x6
Nackendrücken, stehend: 3x6
Würde das ca. 2 Monate durchziehen, damit der Ablauf der Bewegungen wirklich sitzt und auch bei höherer Belastung einigermaßen korrekt bleibt....
Natürlich könnte man auch 2-3 Sätze Bizeps und Trizeps dazu machen, Sinn macht’s meiner Meinung nach nicht wirklich.....
Training für fortgeschritte Anfänger und jeden, der nicht auf absolute Höchstleistung aus ist:
Mann und auch Frau kommt damit sehr weit, viel weiter als mit dem üblichen BB-Training. Würde da als Anhaltspunkt mal nehmen: Männer mit entsprechender Genetik und 80-90kg Körpergewicht kommen so auf ca. 140-150kg beim Bankdrücken und 200kg Kniebeugen(1repmax),Frauen mit 60kg auf 50-60kg Bankdrücken und 90kg Kniebeugen...darüber wird die Luft dann für Leute, die drugfree trainieren (also nicht bloß bei einem Dopingtest clean sind) ziemlich dünn, aber natürlich haben wir dann noch Tricks auf Lager (mit 2x 60-90min/w ist es dann aber nicht mehr getan).
Aber hier wird das Training interessant, es wird teilweise in Speed- und Maxkraftsessions aufgeteilt und es gibt eine Art Periodisierung (aber natürlich nicht so was wie Aufbau- und Definitionsphase, denn wir bauen ständig auf und können dabei durchaus kontinuierlich Fett abbauen!
Speedtraining: werd ich mit „*“ markieren. Dabei wird die Hantel zügig, aber kontrolliert runter gelassen, 0,127s Pause und dann z.B. beim Bankdrücken versuchen, die Hantel durch die Decke zu schießen....bzw. bei Kniebeugen versuchen, mit dem Ding in die Luft zu springen....die größte Kraft (f=m*a) wird mit 55-65% vom 1rep max erreicht, die optimale Wiederholungszahl für 60% liegt laut prilepin bei 18, mit 3wh /Satz.
Nicht von dieser Art des Trainings täuschen lassen, strengt subjektiv nicht wirklich an (vor allem am Anfang, man ist erschreckend langsam, selbst wenn man explosiv sein will...ändert sich bald!), aber wirkt synergistisch mit Max-Training.
Beispiel aufwärmen beim Bankdrücken:
6x40
3x60
und dann die Worksets, z.B. 6x3 mit 80.
1min pause zwischen den Sätzen.
Bei Kniebeugen würde ich, vor allem, wenn man schon schwere gewichte bewältigt, 3-4 Aufwärmsätze machen.....aber nicht beim Aufwärmen schon auslaugen!
Max-day:
Sieht im Plan dann so aus (gekennzeichnet mit"+++"):
3-5 x 5-2, was folgendes heißt:
Woche 1:3x5+++
Woche 2:4x4+++
Woche 3:5x3+++
Woche 4:5x2+++
Pause zwischen den Worksets 3min!
natürlich ständig mit dem Gewicht rauf, z.B. jede Woche mit 5kg..oder 2,5...was halt passt, wie gesagt, der letzte Satz soll wirklich mühsam sein. Ja, und bei allen Sätzen das gleiche Gewicht, z.B. 5s, 2x 100kg! nix gegen Kurts Abwärtspyramide, aber die würde in diesem Zusammenhang zu starker neuromuskulärerer Ermüdung führen....auch Negative sind nicht sinnvoll! aufwärmen mit 3-4 Sätzen...
Woche 5:
Alle 5w wird versucht, einen persönlichen Rekord aufzustellen.(der dann einen neuen Wert für die 60% beim Speedtraining ergibt). Danach noch 2-3x2 mit 90%.
Könnte beim Bankdrücken z.B. so aussehen:
40x6
60x3
80x2
100x1
120x1
130x1
132x.......???? der versuch zählt am Schluss! und wenn’s nicht geht, hilft halt wer mit...also könnte das hier eine negative sein...
Das hat nicht wirklich mit Aufwärmen zu tun, geht um das Gefühl für das Gewicht! wenn ich z.B. von 80kg auf 130 geh, fühlt sich das sehr schwer an, wenn man sich langsamer nähert, ohne sich auszupumpen ist es „leichter“.
Würde auf jeden fall 3min pause machen, wenn man’s eilig hat, können es bei den Aufwärmsätzen auch weniger sein.. ausprobieren!
und auch bei Höchstversuchen explosive Ausführung! jeder hat einen Punkt, an dem er hängt.. wenn da die Hantel nur etwas schneller daher kommt, reichts vielleicht um drüber weg zu kommen...
Ich trainiere meist Di und Fr:
Training a:
Boxsquats: 3-5 x 5-2+++
Romanian deadlift: 3 x 3-5
Langhantelrudern, vorgebeugt: 3 x 4-6
Kurze pause
Bankdrücken: 6 x 3*
Nackendrücken,stehend:3 x4-6
Langhantelcurl: 2 x 6
Scull-crushers: 2 x 6
Training b:
Boxsquats: 6 x 3*
Klimmzüge oder Latziehen zur Brust: 3x6
Nix für unteren Rücken, der braucht Ruhe!
Bankdrücken: 3-5 x 5-2+++
Frontpresses, stehend: 3 x 4-6
Bizepscurl: 2 x 6
Trizepsdrücken,seilzug:2 x 6
Das war’s auch schon, Bauch kann man sich sparen!
Das Training ist zwar nicht extrem umfangreich, dauert aber durch die längeren Pausen bei den +++ Übungen etwas.....würde da aber die Pause nicht kürzen, bei den anderen Übungen sind ca. 1min ok.....immer, wie man sich fühlt...
Wichtig ist es, ständig zu versuchen, mehr Gewicht zu bewältigen (natürlich gibt’s schlechte Tage...).
Ich hab jetzt keinen Bock zu beschreiben, warum das meiner Meinung nach so aussehen sollte (ist sowieso von louie simmons und mel siff gestohlen) aber eben leicht modifiziert für Hobbysportler..), funktioniert bei Männern und Frauen ausgezeichnet
Cheers, Klaus
Es gibt noch 2 Updates von Klaus. Wenn du möchtest, stell ich die hier auch mal rein.
Hallo deadlifter,
wie du sicherlich gesehen hast, hab ich das komplette Posting von Klaus hier reingestellt. Ich glaube, wenn du das Konzept besser kennst, wirst du sicherlich besser verstehen, was mit PTTP gemeint ist.
da gäb es eine menge zu verändern und zu verbessern. Aber wieso sollte ich das tun?? ich habe keien Lust mit Klaus zu diskutieren. Einiges habe ich schon gesagt...
In dem Thread "Hilfe zu meinem Trainingsplan" wurde schon über PTTP diskutiert.
Was meint ihr, könnte an dem Konzept (ein Plan ist es nicht) verändert werden?
Ja, je nachdem mit welchen Vorraussetzungen und Zielen man in die Kraftkammer geht.
Sollte es bei 2x die Woche KT bleiben? Wann sollte man mehr Zeit aufwenden?
2x ist eine Möglichkeit, wenn man sich aber auch mit 3 Einheiten steigern kann, warum nicht?
Ist die Kombination aus Speed und Maximalkrafttraining gut und sollte auf jeden Fallbeibehalten werden?
Speedtraining ist ja für die IK, doch ob es auf Dauer jede zweite Einheit sein muss?! Das kann man ja mit den eigenen Erfahrungen ändern, je nach Bedarf.
Wie steht es mit der Satzzahl bei den Maximalkraftübungen?
Ich mache im Moment 3 Sätze, doch kann man ja auch da variieren, zum Beispiel 2 Sätze max., 1 Satz speed
Sollten die sog. assistance exercises erweitert werden?
Wenn es einen Spaß macht, oder man vielleicht Schwachstellen hat!?
Ich persönlich meine, dass man das Grundkonzept nicht verbessern braucht.
Zum Grundkonzept zähle ich folgendes:
- die Verwendung von komplexe Grundübungen (wobei BD, KH und KB die ersten drei wichtigsten Grundübungen sind, andere können nach Bedarf hinzugenommen werden)
- die Kombination aus Speed und Max-Training ermöglicht es 2x die Woche ein Ganzkörpertraining durchzuführen (es gibt Leute die trainieren nur 1x die Woche)
- die großen Grundübungen BD, KH, KB auf max zutrainieren
Es gibt genug Programme, auch aus dem BB-Lager, die auf GK-Training aufbauen. Man kann auch in andere Richtungen testen, zum Beispiel Zirkeltraining, Hypertrophiesätze einbauen usw.
Was meint ihr?
Schöne Grüße
Thomas
Man kann ja viel machen wenn man sich damit auseinander setzt, viele Experimente sind möglich Es muss ja auch nicht ständig PTTP sein, können ja auch Zyklen mit Hypertrophietraining sein, in welchen Stil auch immer.
Und und und ...
da gäb es eine menge zu verändern und zu verbessern. Aber wieso sollte ich das tun?? ich habe keien Lust mit Klaus zu diskutieren. Einiges habe ich schon gesagt...
ich habe einfach mal Klaus sein Posting zusammengefasst, in dem er am 16.12.2002 das Konzept von PTTP erstmals beschrieben hat. Ich habe wirklich nur ganz unwichtige Textpassagen weggelassen.
Es gibt noch 2 Updates von Klaus. Wenn du möchtest, stell ich die hier auch mal rein.
Für den Anfang hast du erst mal genug zu lesen.
Viel Spaß wünscht dir
Thomas
wenn man Schwächen anhand eigenen Erfahrungen erkennt.
Doch diese Updates sollte jeder für sich selbst heraus finden, den nur wenn ich mein eigener Trainer bin werde ich mich ständig verbessern, oder
da gäb es eine menge zu verändern und zu verbessern. Aber wieso sollte ich das tun?? ich habe keien Lust mit Klaus zu diskutieren. Einiges habe ich schon gesagt...
finde es aber auch schade, den von einen Profi kann man sicher verdammt viel mitnehmen.