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  1. Warnecke - Wie ist das möglich? #1
    Aspique

    Warnecke - Wie ist das möglich?

    Hallo!

    habe mal ne Frage zu dem aktuellen Thema, dass ja jetzt täglich in der Bildzeitung läuft

    Herr Warnecke schreibt da, dass er mit zu anfang 800 kcal und danach max. 1.500 kcal in sechs Monaten 18 Kilo abgenommen hat.

    Da frage ich mich: Wieso hat er in der Zeit eigentlich nicht mehr abgenommen?
    Er ist ja sehr groß und schwer und das sind gerademal 3 kg pro Monat.
    Ansich ja ein super REsultat. Nur wenn er so extrem wenig ißt bei seiner Größe und GEwicht, dann hätte er doch normalerweise in 6 Monat noch viel mehr abnehmen müssen, denn er hatte ja einen enorm negativen Energievebrauch, zumal er ja auch noch viel Sport in der Zeit gemacht hat.

    Und ich frage mich auch: Wie schafft es ein Mensch bei so wenig Kalorien, die ja weit unter seinem Grundumsatz liegen trotzdem so viel Sport zu machen und so eine Leistung zu bringen?

    Am Anfang 800 und später max. 1.500 kcal wären sogar mir viel zu wenig und ich bin reiner Freizeitsportler und bin kleiner und leichter als Herr Warnecke.
    Mein Körper würde nach spätestens einer Woche total verrückt spielen, weil ihm das viel zu wenig wäre.
    Und wenn Herr Warnecke gerade WEltmeister geworden ist wird er ganz sicher pro Tag enorm viel trainiert haben.
    Wie kann er sowas, wenn er nur so wenig ißt?????????

    Das verstehe ich hier jetzt ehrlich gesagt überhaupt nicht.

    Kann mir das mal jemand erklären!

  2. Warnecke - Wie ist das möglich? #2
    Ziege
    Ich glaube, die Lösung ist:
    Weil es in der BILD-Zeitung steht hihihi !!!!
    LG Gisela

  3. Warnecke - Wie ist das möglich? #3
    cbeinecke

    Du hast es erfasst

    Du bist ein gutes Beispiel für die Anwendung des Hausverstandes. Bei einer solchen kcal Zufuhr würde er spätestens am zweiten Tag seines Trainings einbrechen.

    Nicht zu vergessen, dass es noch alle möglichen illegale Mittelchen gibt um das Abnehmen zu unterstützen.

    Gruß

    Carsten

  4. Warnecke - Wie ist das möglich? #4
    Aspique

    Illegale Mittel

    Also mir ist schon klar, dass er da sicher einiges genommen hat, was ihn irgendwie fitter werden läßt.

    Er ist ja Arzt und weiß wohl ziemlich genau was er da so nehmen kann ohne erwischt zu werden.

    Nur dennoch frage ich mich, ob diese Mittel ausreichen die Energiezufuhr so extrem runterzufahren.
    ich kann mich wirklich nicht vorstellen, dass er trotz Extra-Mittel am Tag nur so wenig gegessen hat und so eine Leistung vollbringen konnte.

    Ich habe bei den olympischen Spielen von einem Schwimmer gehört, dass er an einem Tag locker 10.000 Kalorien verdrücken kann, damit er genug Energie für sein langes Training hat.
    Das klingt für mich auch logisch. Denn durch die viele Muskulatur hat er ja eh schon einen enorm hohen GU und wenn er dann auch noch den ganzen Tag trainiert braucht der KÖrper ja auch sehr viel, damit er genug Kraft hat.

    Von daher frage ich mich wirklich wie jemand im Gegensatz dazu mit nur 1.500 kcal auskommt. Das ist doch völlig unlogisch.
    Mal ganz abgesehen davon, dass er bei dem vielen Training dann sicher nicht in 1 Monat 3 kg abgenommen hätte, sondern in einer Woche!!!

  5. Warnecke - Wie ist das möglich? #5
    cbeinecke
    Ich meinte damit, dass es Mittelchen gibt, das Abnehmen zu beschleunigen. Er hat definitiv mehrere Tausend kcal pro Tag zu sich genommen.

    Gruß

    Carsten

  6. Warnecke - Wie ist das möglich? #6
    Rainer
    @ Aspique

    Sicher ist der Mann Arzt, aber nicht jeder Doktor hat den Intermediärstoffwechsel verstanden!
    Warnecke will schließlich sein Pulver verkaufen, da ist ihm doch der Wahrheitsgehalt seiner Aussagen völlig wurscht!!
    Alleine seine Aussage, Krafttraining sei nicht so geeignet wie Ausdauersportarten, um abzunehmen entlarvt ihn doch als Dummschwätzer!!

    Gruß Rainer

  7. Warnecke - Wie ist das möglich? #7
    kurt

    so ist es.

    der hellste scheint er wirklich nicht zu sein. naja, hauptsache, der rubel rollt jetzt...

    gruß, kurt

  8. Warnecke - Wie ist das möglich? #8
    Hubert
    Der Typ wird mir von Tag zu Tag unsympatischer, nicht nur dass er beim Sport bescheißt, nein er belügt jetzt auch noch die Leute, die Abnehmen wollen. Ist nur darauf erpicht Gewinne auf Kosten anderer zu erzielen und schert sich einen Dreck darum, ob andere nun in die nächste Diätspirale rennen. Hauptsache ihm gehts gut, na bravo. Der muss ja mächtig stolz auf sich sein und seine "Erfolge"!!! Großer Daumen nach unten!
    Der Doktor sollte ihm aberkannt werden, weil er nicht für das Wohl der Menschen eintritt, sonder nur für das Wohl seiner Brieftasche.

    Gruß, Hubert

  9. Warnecke - Wie ist das möglich? #9
    Bjoern
    Kurt: hattest du nicht letztens davon geschrieben, HGH Missbrauch wäre ne Blickdiagnose? Was sagt die Diagnose bei ihm?

  10. Warnecke - Wie ist das möglich? #10
    kurt

    ich hab ihn noch nie in natura gesehen

    Zitat Zitat von Bjoern
    Kurt: hattest du nicht letztens davon geschrieben, HGH Missbrauch wäre ne Blickdiagnose? Was sagt die Diagnose bei ihm?
    somit kann ich deine frage nicht beantworten.

    gruß, kurt (ausnahmsweise online, aber jetzt bis 29. offline)

  11. Warnecke - Wie ist das möglich? #11
    Bjoern
    Dachte nur, er sieht ein wenig grob und unnatürlich in den Gesichtszügen aus ... (agromegalie?)






  12. Warnecke - Wie ist das möglich? #12
    cbeinecke
    Auf jeden Fall ist "Durchtrainiert" was anderes. Aber das Thema hatten wir schon.

    Gruß

    Carsten

  13. Warnecke - Wie ist das möglich? #13
    Rainer

    Jetzt würde mich

    lieber Carsten,

    noch interessieren, ob neben seinen Gesichts- und Halsmuskeln auch seine Zunge dummerweise gewachsen ist, wie wir das ja auch von manchen amerikanischen Leichtatlethen kennen, die glauben man würde ihnen nicht ansehen, was sie da "tun"!!

    Gruß Rainer

  14. Warnecke - Wie ist das möglich? #14
    trevor reznik

    agromegalie

    da ich selbst nicht wusste was agromegalie sein soll, hab ich mal nachgeforscht, vielleicht interessierts ja noch jemanden...




    Datum: 26.03.2004 Ressort: Sport Autor: Heinz Peter Kreuzer Seite: 16 Allgemeiner Stimmungsumschwung

    Der Nachweis von Wachstumshormonen wäre ein weiterer großer Schritt in der Dopingbekämpfung

    BERLIN, 25. März. Christian Strasburger arbeitet an der derzeit spektakulärsten Innovation in der Dopingbekämpfung. Professor Strasburger, Leiter des Bereiches Klinische Endokrinologie der Berliner Charité, will das Verfahren zum Nachweis des Wachstumshormons (HGH), das seine Forschungsgruppe entwickelt hat, zur Marktreife bringen. Nach jahrelangem Kampf könnte diese Methode bei den Olympischen Spielen in Athen dazu beitragen, Doper zu überführen, die bislang nicht aufgespürt werden konnten. Davon ist jedenfalls Professor Wilhelm Schänzer, der Leiter des Kölner Dopingkontroll-Labores, überzeugt. "Ich bin sicher, dass die mittlerweile entwickelten Techniken eingesetzt werden können. " IOC-Präsident Jacques Rogge will sich aber noch nicht in die Karten schauen lassen: "Wir werden keine Warnflagge hissen, der Test wird eingesetzt, wenn er einsetzbar ist. " Mit dem Nachweis von Wachstumshormonen könnte endlich ein bizarres Szenario der Vergangenheit angehören. Seit mehr als einem Jahrzehnt laufen erwachsene Top-Athleten wie pubertierende Teenager mit Zahnspangen herum. Vor allem am neunmaligen Olympiasieger Carl Lewis haben sich immer die Geister geschieden. Schließlich ist ein vorstehender Unterkiefer ein Indiz für die so genannte Akromegalie (Vergrößerung der Körperenden): Agromegalie tritt entweder bei einer krankhaften Mehrproduktion von Wachstumshormon oder beim Doping mit HGH auf. Von der Vergrößerung sind Nase, Kinn, Augenbrauen- und Jochbeinbogen, die Finger und Zehen sowie Gesichtsweichteile wie Zunge und Lippen betroffen. Zusätzlich wächst die Gefahr von Herzmuskelerkrankungen, aber auch im Körper schlafende Tumore können geweckt werden. So weit zu den Nebenwirkungen des Dopingmittels Wachstumshormon.

    Die Anwendung von aus Leichen extrahierten Wachstumshormonen zu Dopingzwecken hält der Berliner Mediziner für hochriskant: "So irrsinnig kann eigentlich niemand sein. Das verunreinigte Wachstumshormon kann die Creutzfeldt-Jacob-Krankheit auslösen. Deswegen wurde auch ein Medikament, das in der Therapie für Kinder mit extremem Minderwuchs eingesetzt wurde, wieder vom Markt genommen. In Frankreich leiden noch mehr als zehn Menschen an der Creutzfeldt-Jacob-Krankheit. " Eine ähnliche Verbesserung in der Dopingbekämpfung, wie es der von Strasburger entwickelte HGH-Nachweis verspricht, hatte es vor Olympia 2000 in Sydney gegeben. Damals wurde zum ersten Mal auf das Blutdopingmittel Erythropoietin (Epo) untersucht; dieser Test legte die Basis für große Fahndungserfolge in der Dopingbekämpfung: So wurden zwei Jahre später bei den Winterspielen in Salt Lake City der Spanier Johann Mühlegg sowie die Russinnen Olga Danilowa und Larissa Lazutina des Epo-Dopings mit Darbepoetin überführt. "Epo ist seit mehr als zehn Jahren auf der Liste der verbotenen Substanzen und wir können es erst seit 2000 nachweisen. Wir hatten Jahre das Problem, dass keine geeignete Methode existierte. Jetzt ist sie da, und neue Epos in den Tests einzubeziehen, ist ein kleiner Schritt, verglichen zu dem Schritt, die Methode grundsätzlich zu entwickeln", sagt Andreas Breidbach, der im Kontroll-Labor von Los Angeles den in Frankreich entwickelten Epo-Test verfeinert hat.

    Wachstumshormone stehen schon seit 1989 auf der Verbotsliste, aber ein Nachweisverfahren wurde bisher nicht zugelassen, weil die Forschung von sportpolitischer Seite lange Zeit ignoriert worden ist. Dass nun Bewegung in die Forschung gekommen ist, hat mit dem Stimmungsumschwung im IOC und der Gründung der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) zu tun. "Seitdem es eine funktionierende Wada gibt, ist das Bemühen deutlich geworden, die Athleten auch auf Wachstumshormon zu untersuchen", sagt Christian Strasburger: "1999 haben wir unser Testverfahren vorgestellt, das ist aber nicht zur Kenntnis genommen worden. Erst nach den Spielen in Sydney hat uns der Medizinische Direktor des IOC, Patrick Schamasch, besucht. " Jetzt unterstützt die Wada sieben Forschungsprojekte, ihr wichtigster Beitrag ist die Organisation von gemeinsamen Tagungen aller Forscherteams. Außerdem koordiniert sie den Austausch des Probenmaterials der Gruppen untereinander.

    Am weitesten entwickelt und deshalb auch für Athen favorisiert ist die Methode der Gruppe um Professor Christian Strasburger. Mittlerweile wird die Forschung auch Schritt für Schritt nach Berlin verlegt. "Wir können jedes gentechnisch hergestellte Wachstumshormon feststellen. Das ist mit unserem Verfahren kein Problem", erklärt Strasburger. Das Prinzip des Verfahrens basiert auf folgenden Erkenntnissen: Gentechnisch hergestelltes HGH ist vom Wachstumshormon, das die Hirnanhangdrüse produziert, kaum zu unterscheiden, da die Hauptform in beiden Fällen absolut identisch ist. Allerdings schüttet die Hirnanhangdrüse außer der HGH-Hauptform auch verschiedene minimal unterschiedliche Varianten von HGH aus, die im synthetisch hergestellten Wachstumshormon nicht vorkommen. Das Nachweisverfahren basiert auf der unterschiedlichen Zusammensetzung von Haupt- und Nebenformen des HGH in natürlichen und gentechnisch produzierten Wachstumshormonen. Führt also ein Athlet gentechnisch hergestelltes HGH seinem Körper zu, so weist sein Blut eine überdurchschnittlich hohe Konzentration der HGH-Hauptform auf. Gleichzeitig bremst die Hirnanhangdrüse die Produktion von eigenem HGH, da genug Wachstumshormone vorhanden sind. Dies führt zur Verminderung der HGH-Varianten im Blut.

    Ein Job für Juristen Auf wissenschaftlicher Ebene sieht Strasburger keine Probleme mehr, die der Anwendung der Analysemethode im Wege stehen könnten. Bedenken gibt es dennoch. Schon als Strasburgers Team vor drei Jahren dem IOC erstmals das Verfahren vorgestellt hatte, wurde moniert, dass die Tests nur bei Menschen mit weißer Hautfarbe durchgeführt worden seien, nun müssten sie bei Menschen mit anderer Hautfarbe bestätigt werden. "Für eine solche Behauptung gibt es zwar keine wissenschaftliche Grundlage, aber steht sie erst einmal im Raum, muss sie widerlegt werden", sagt Strasburger. Dank der internationalen Kooperation wird jetzt Probenmaterial aus verschiedenen ethnischen Bereichen untersucht, die Validierung ist in vollem Gange. Nun fehlt nur noch das Ja der Juristen, Professor Strasburger ist hier nicht mehr Herr des Verfahrens. Er weiß nur eines: Erst wenn in Athen auf der Grundlage seiner Methode gedopten Athleten Medaillen aberkannt werden, ist er am Ziel.

  15. Warnecke - Wie ist das möglich? #15
    internetuser
    deckt man während einer kalorienarmen diät den proteinbedarf mit aminosäuren ab, so bleibt das muskelgewebe besser erhalten und man nimmt insgesamt weniger ab obwohl man fett verliert

    bei einer gewöhnlichen diät ist die gewichtsreduktion prozentual auch durch muskelgewebe bedingt ... dies war bei warneke durch die hohe aminosäurenzufuhr nicht der fall

    seine leistung war in jedem fall aussergewöhnlich, denn die anderen schwimmer waren wesentlich jünger und traten ohne reduktionsdiät an
    Geändert von internetuser (30.08.2005 um 14:33 Uhr)

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