Beim "Prolog" der TdF hatte ich bei einem Fahrer die Kette extrem wackeln sehen. Da die Kamera eine Nahaufnahme zeigte, konnte man gut erkennen, dass der Fahrer (ich weiß leider nicht mehr wer) ein ovales Kettenblatt fuhr. Die gab es mal vor ca. 20 Jahren. Ich wusste gar nicht mehr dass es die noch gibt.
Also ich kann mir vorstellen, dass bei so gewaltigen Übersetzungen ein besseres Hebelverhältnis in den schwächeren Trittbereichen sicher was helfen wird.
Habt ihr eigentlich ein Rennrad? Ich überlege mir nämlich auch eins zu zulegen, was bräuchte man noch als Equipment?
Und kennt ihr vielleicht eine gute Seite (nicht die Google-Suchergebnisse ), die sich so ein bisschen mit Radfahren auf dem Rennrad befasst? Ich merke nämlich, dass ich doch eher weniger Ahnung vom Radfahren habe, obwohl es mir wirklich Spaß macht...
das ovale kettenblatt gibts noch immer (wie du ja gesehen hast), nur komischerweise selten, obwohl es eigentlich sehr gut sein soll. mir sind bis dato keine nachteile bekannt.
auch ich traute meinen augen nicht, als ich es sah. dieser radprofi ist sicherlich der einzige, der mit ovalem kettenblatt unterwegs ist. heute sieht man das nicht mal mehr bei den MTBs im breitensport. erstaunlich, erstaunlich. und das in zeiten, wo man zunehmend mit hohen tretfrequenzen kurbelt. bist du schon mal mit "biopace" geradelt? da wird der "runde tritt" zur herausforderung
damit ist kein optimaler "runder tritt" möglich. kein mensch, der sportlich-ambitioniert rad fährt, benutzt heute noch ein ovales kettenblatt. wäre am "biopace"-prinzip was dran, hätte es sich auch im rennsport durchgesetzt.
Interessanter Beitrag aus einem Artikel über Biopace:
"Die Praxis zeigt aber, daß sich Radfahrer mit der Zeit - egal wie das
Kettenblatt geformt ist - einen entsprechenden Bewegungsablauf einkoordinieren,
um Belastungsspitzen zu vermeiden, also trotz unrundem Kettenblatt immer
versuchen, rund zu treten."
zumindest nicht bei profis, die den "runden tritt" beherrschen. bei anfängern, die "unrund" mit tretfrequenzen teilweise weit unter 80 unterwegs sind, mag es helfen.
Ich wollte mit meinem Beitrag eigentlich sagen, dass man sich das ovale Kettenblatt schenken kann, da man sowieso versucht rund zu treten und man mit einem runden Kettenblatt deshalb sicher besser fährt.
Man hat bei der Tour immer wieder Bilder gesehen (keine Ahnung, ob die von der Tour kamen oder schon länger aufgezeichnet waren), wo die Radprofis auf ihren Rädern sitzen (dann in so einer Halterung fürs Hinterrad) und einfach so radeln. Ist das eine Art "Ausradeln" oder wozu macht man das?
Ja ja, ich habe es im Archiv gefunden: Aktive Erholung ist das Stichwort und deswegen denke ich mir einfach mal, dass die Radprofis nach ihren so ganz und gar nicht im GA1-Bereich verbrachten Kilometer (außer vielleicht die ersten zwei Stunden der letzten Etappe ) sich dabei erholen bzw. die Regeneration fördern...