Ich habe habe eine lumbosakrale Spondylose (einer der untersten Lendenwirbel ist irgendwie mit dem Becken verwachsen... oder so), welche sich vor allem seit dem mit starken Schmerzen bemerkbar macht, seit ich Krafttraining betreibe. Vorher waren diese Schmerzen nicht so akut.
Ich gehe zu Kieser und habe dort eine Maschine für den Rückenstrecker. Das ist der Horror, weil ich nach ca. 8, 9 Wdh. einen "Krampf" im linken Rückenstreckermuskel bekomme, der vor allem beim Einrollen sehr stark schmerzt. Auch auf langen Radtouren habe ich sehr starke Schmerzen (nur links).
Ich stelle mir zwar vor, dass dieser Spondylose ein gestärkter Rücken sicherlich den "Garaus" macht, so dass ich irgendwann einmal beschwerdefrei sein könnte, aber macht es Sinn, den Rückenstrecker zu trainieren, wenn das SO schmerzhaft ist???
Ich habe mir nun alle Übungen auf der HP "Rückenspecial" ausgedruckt, damit ich mal damit versuchen könnte, meine Muskulatur noch effizienter aufzubauen.
Hätte mir jemand noch zusätzliche Tipps?
Oder sollte ich diesen Muskelbereich lieber "schonen"?
eine Spondylose ist keine "Verwachsung" sondern ein "Bruch" im Wirbelbogen, es kann daraus auch Wirbelgleiten entstehen.
Ich pers�nlich w�rde dir raten f�r ein oder zwei wochen mit dem krafttraining zu pausieren bis der schmerz komplett verschwunden ist.
danach fang einfach LANGSAM wieder zu trainieren an, gib deinem k�rper ein wenig zeit - wenn du nach 8 oder 9 Wdh. einen krampf bekommst, mach doch einfach 6 oder 7 Wdh. oder wechsel auf eine andere �bung.
Du verwechselst eine Spondylose mit einer Spondylolyse.
Im Rahmen einer Spondylolyse kann es zu einer Spondylolisthesis (Wirbelgleiten) kommen.
Das, was Krihama jedoch beschreibt, ist eine Spondylose (syn.: Spondylarthrose, Spondylarthrosis deformans). Wenn das Bewegungssegment einsteift, spricht man auch von einer Spondylosis deformans.
In so fern ist deine Korrektur von Krihamas Beschreibung deplaziert. Es handelt sich in der Tat um eine Art Verwachsung zweier Wirbelkörper infolge einer Degeneration des betroffenen Wirbelgelenkes.
hallo krihama,
meine erfahrungen mit patienten und spondylose sind, dass sie zumindest anfänglich starke beugung und streckung nicht "mögen". das bedeutet bei deinem training in der maschine (F3?) anfänglich nicht ganz so weit strecken und beugen. ich meine in erinnerung zu haben, dass du bei der maschine den startwinkel festlegen kannst. versuche es doch mal und berücksichtige auch die intensität. hier ist zumindest am anfang weniger mehr. bleib aber beim krafttraining - nicht aufgeben
In der Tat handelt es sich dabei um die F3-Maschine. Ich habe nun auch gestern mich nicht so weit gebeugt. Das war schon erstaunlich viel besser!
Danke für den Tipp, denn aufgeben will ich noch nicht, ;-)