27.06.2005, 20:03Intensität des Krafttrainings Beitrag #1
Urmel
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Intensität des Krafttrainings
Hallo,
ich habe die Gewichte beim Krafttraining bisher immer so bemessen, daß ich mir die maximal mögliche Leistung abverlange. Mittlerweile stelle ich mir allerdings die Frage, ob diese Herangehensweise wirklich sinnvoll ist. Wäre es eventuell besser, im Sinne einer Periodisierung des Trainings auch mal Phasen einzulegen, bei denen man nicht mit maximal möglicher Power ans Werk geht? Beim Ausdauertraining geht man ja auch nicht immer an die maximale Leistungsgrenze heran.
27.06.2005, 20:16Intensität des Krafttrainings Beitrag #2
fitPHILIPP
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Re: Intensität des Krafttrainings
Ach, geht man nicht? Wenn nicht in der Power bzw. Geschwindigkeit, dann in der Trainingszeit... Du musst deinen Körper überfordern, damit er sich anpasst.
Ich trainiere jede Übung auf Muskelversagen und das ist meiner Meinung nach das einzig Wahre! Eine Periodisierung macht bei dir als Freizeitsportler mit KA-Wochen usw. keinen Sinn!
MfG
Phil (der jetzt langsam mal essen muss, mein open window schmilzt )
27.06.2005, 20:20Intensität des Krafttrainings Beitrag #3
nosegrap77
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War alles schon da!
Hey! Wie du ein effektives Krafttraining gestaltest findest du über die Forumsuche, Stichwort "PTTP", "Power to the People" von Klaus. Dann bleiben keine Fragen mehr offen. mfG. Alex
By the way, was verstehst du unter maximal möglicher Leistung, wie ist dein Training aufgebaut (Wh/ Satzzahlen, Übungen) ?
27.06.2005, 21:13Intensität des Krafttrainings Beitrag #6
fitPHILIPP
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Augen auf...
Mein Beitrag: "Ach, geht man nicht? Wenn nicht in der Power bzw. Geschwindigkeit, dann in der Trainingszeit..."
Das bedeutet ich trainiere bei angenommen 80% HFmax und dann eben die maximal mögliche Zeit (aber das auch nicht immer). Manchmal sind das schon mehr als zwei Stunden (aber eher selten).
Prinzip der Superkompensation... Kennst du sicherlich.
28.06.2005, 00:31Intensität des Krafttrainings Beitrag #7
Kultus
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Re: Intensit�t des Krafttrainings
Man kann sagen leichte Einheiten/wochen je nach Zyklenplanung sind schon sinnvoll - beugt Stagnation vor... zudem manifestieren sich die Trainingsleistungen eher in Zeiten geringerer Trainingsbelastung (verz. Akkomodation, lt Zatsiorsky)
3-4 Wochen Training und 1 leichte Woche w�ren mal ein grober Richtwert.
Im Krafttraining geht es nur selten darum 110% zu geben - damit l�sst sich das Volumen nur sehr schwer hoch halten...
28.06.2005, 10:35Intensität des Krafttrainings Beitrag #8
Felix
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Re: Intensität des Krafttrainings
Hi Urmel!
Es macht aus meiner Sicht auf jeden Fall Sinn, zwischendurch immer mal die Intensität etwas runterzuschrauben. Dadurch gibst du dem ZNS Gelegenheit, sich zu erholen/anzupassen, kannst an der Technik feilen und gewinnst neue Motivation, außerdem bietest du deinem Körper etwas Abwechslung.
Und natürlich macht man AT nicht immer mit voller Intensität. Perschke & Co. haben AT mit KA verwechselt.
Gruss,
28.06.2005, 19:26Intensität des Krafttrainings Beitrag #9
kurt
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110% sind eh nicht möglich
mehr als 100% kann man nicht "geben" (auch, wenn du z.b. exzentr. wh mit 120% des 1RM machst, ist deine leistung maximal 100%).
so ist es z.b. auch mit der biologischen wertigkeit von proteinen - werte über 100 sind fiktiv (denn aus 100g nahrungseiweiß kann nicht mehr als 100g körpereiweiß gebildet weden).
28.06.2005, 20:00Intensität des Krafttrainings Beitrag #11
Suesswasserpirat
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Re: Augen auf...
Was sollen Länge und Intensität einer Einheit mit der Superkompensation zu tun haben; kannst du mal erklären, was denn du darunter verstehst?
Im übrigen kann ich Alex nur zustimmen: Im AT trainiert man sicher nicht immer an der Belastungsgrenze (weder umfang- noch intensitätsmässig); im Breitensport sowieso nicht (auch zur Leistungssteigerung nicht notwendig - im Gegenteil)!
Gruss, Sandro
28.06.2005, 21:30Intensität des Krafttrainings Beitrag #12
fitPHILIPP
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Re: Augen auf...
Also, ich meine das Grundprinzip der Superkompensation: Du betreibst Sport, "überforderst" deinen Körper, er passt sich an...
Woran du dich ein bisschen stößt, ist das "Überfordern" des Körpers. Aber ich meine, wenn du vorher nichts getan hast und dann laufen gehst, dann passt sich dein Körper an (weil er vorher "überfordert" wurde).
Ich laufe auch nie so, dass ich nicht mehr gerade laufen kann (einmal ist mir das passiert - also ich brauchte sechs Pausen nach Hause. Das war schon ein bisschen zu heftig!).
29.06.2005, 13:59Intensität des Krafttrainings Beitrag #15
Suesswasserpirat
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Ich denke...
Das habe ich mir beinahe gedacht; in dem Fall hast du das Prinzip der Superkompensation missverstanden. Diese besagt nämlich nur, dass nach einem Training die Leistungsfähigkeit des Körpers (und insb. auch die Energiereserven) vermindert sind und anschliessend - bei "Schonung" - über das ursprüngliche Niveau hinaus verbessert (bzwl. aufgefüllt) werden.
Dazu ist keinesfalls eine Überforderung vonnöten! Siehe auch Kurts Posting.
Gruss, Sandro