Präventivmedizin / Präventivmediziner
Diskutiere Präventivmedizin / Präventivmediziner im Fitness - Allgemeines Forum im Bereich Fitness Allgemein; Hallo,
was haltet ihr von dieser Bezeichnung? Sollte bzw. ist nicht jeder Arzt automatisch ein präventivmediziner? Sollte in unserer Gesellschaft sowie bereits in anderen Ländern(China, Japan)
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06.06.2005, 12:19
Präventivmedizin / Präventivmediziner
#16
Re: eine j�hrliche Vorsorgeuntersuchung macht Sinn
Hallo Kurt,
woraus schliesst du, dass ich das Gesundheitssystem nicht ganz begriffen habe und welchen Teil genau meinst du?
Andreas
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06.06.2005, 14:00
Präventivmedizin / Präventivmediziner
#17
Einsparungsmaßnahmen in der Medizin
indem du meintest, es gäbe einsparungspotential bei präventivmedizinischen untersuchungen. es ist genau umgekehrt - bei der kurativen medizin kann man am meisten einsparen. nicht nur, dass sich mit konsequenter prävention viele krankheitsfälle vermeiden ließen, die nicht nur stationär, sondern auch ambulant viel geld kosten, sondern es werden auch im rahmen der kurativen medizin immer wieder unnötige untersuchungen gemacht bzw. die gleichen untersuchungen wiederholt, die kurz zuvor bereits gemacht wurden (ich denke da besonders an labor- und röntgenuntersuchungen).
gruß, kurt
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06.06.2005, 14:05
Präventivmedizin / Präventivmediziner
#18
ich stimme dir großteils zu
übrigens werden an den unis keine ernährungsberater, sondern ernährungswissenschaftler ausgebildet. um sich "ernährungsberater", "ernährungstrainer" usw. nennen zu dürfen, genügt ein wochenend-schnellsiedekurs bei einem seinerseits fragwürdig qualifizierten anbieter (aber die diversen mythen müssen ja weiterleben...).
gruß, kurt
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06.06.2005, 14:40
Präventivmedizin / Präventivmediziner
#19
Re: ich stimme dir großteils zu
ein weiteres problem ist ja auch das was. Was sollte wer regelmäßig checken lassen. Hier gibt es leider sehr viel fehlinformationen in der press oder auf dem Buchmarkt.
Ich denke da vor allem an Blutuntersucheunge. Diese sind relativ preisgünstig und sagen eine menge über den gesundheitszustand aus. Nur welche sollte man als basis wie oft untersucehn lassen?
Wie wichtig sind die sogenannten Arteriosklerose-Risikofaktoren: Cholesterin, HDL, LDL, Triglyceride, Homocystein, Lipoprotein A
Auch wird heutzutage immer noch nicht standarmäßig nach dem Blutzucker und ggf. Langzeit-Blutzucker geschaut obwohl adipositas in unserer gesellschaft mittlerweile zum standart gehört.
Auch die Schilddrüse wird gerne übersehen hier sollt man doch öfters so alle 5 Jahr denke ich mal nach TSH, fT3, fT4 schauen.
Und was ich nur jedem empfehlen kann aufgrund eigener erfahrung Eisen und Eisenspeicher (Ferritin)
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06.06.2005, 15:01
Präventivmedizin / Präventivmediziner
#20
auch das muss man evaluieren
wie ich schon sagte, macht eine jährliche vorsorgeuntersuchung inkl. labor sinn.
der lipidstatus (chol, HDL, LDL, trigl) ist eh klar, aber die bestimmung von lipoprotein A ist nicht routinemäßig angezeigt.
erst recht nicht sinnvoll ist die routinemäßige bestimmung des homocystein-spiegels (siehe meine früheren postings dazu), das steht in keinerlei kosten-nutzen-relation (erstens ist die bestimmung teuer und zweitens ist homocystein nur ein postulierter cardiovaskulärer risikofaktor, und das wird er auch bleiben, denn es gab noch nie eine studie, die gezeigt hat, dass die senkung des homocysteinspiegels mittels folsäure zu einer niedrigeren rate an herz-kreislauferkrankungen, v.a. herzinfarkten, geführt hat, und so eine studie wird es vermutlich auch nie geben, weil unrentabel - kostengünstiger ist es, von vornherein folsäure mittels entspr. nahrungsmittel und evtl. supplementen bzw. als medikament einzunehmen).
ein gelegentliches TSH-screening kann nicht schaden, da hast du recht.
dass die kontrolle des ferritinspiegels bei sportlern wichtig ist, kannst du meinen vielen postings im archiv entnehmen. auf den eisenspiegel kann man verzichten.
gruß, kurt
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06.06.2005, 15:48
Präventivmedizin / Präventivmediziner
#21
falsch rübergekommen...
Hallo Kurt,
da liegt ein Missverständnis vor.
Einsparungspotential liegt da vor, allerdings nicht bei den Maßnahmen, sondern bei den "eingebildeten" Kranken, die von Arzt zu Arzt rennen, wobei ich ausdrücklich betone, dass nicht jeder mit einem diffusen Krankheitsbild sich dasselbige einbildet. Präventiv bezog sich hier auf die Kranken-, nicht auf die Arztseite.
Das was du beschreibst deckt sich ja mit meiner Aussage, dass die Krankenkassen, als der eigentliche finanzielle Nutzniesser von Präventivmaßnahmen, sich mehr und mehr aus der Verantwortung zieht.
Unterm Strich!
Ich denke Kurt, so blöde kann man wirklich nicht sein, dass man Präventivmassnahmen der Ärzte und mancher Krankenkassen, als falsch einstuft!
Gruss Andreas
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06.06.2005, 16:10
Präventivmedizin / Präventivmediziner
#22
offensichtlich - dann verstehen wir uns ja eh (kT)
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