Der CicloMaster CM434 kann auch die Leistung messen. Wie macht er das? Es kann doch nicht einfach von der Geschwindigkeit und ggf. Steigung/Gefälle auf die Leistung geschlossen werden.
Gruß
Carsten
Ps. Und nein Kurt ich will mir nicht das System von Schoberer zulegen.
wenn du es genau wissen willst, kommst du um das SRM nicht herum. polar bietet eine billigere version an, wie genau die ist, weiß ich nicht.
aber natürlich ist die trainingssteuerung über die wattleistung beim radfahren am genauesten.
Im Moment radle ich wie's mir Spa� macht. Am Berg ein bisschen Gas geben und ansonsten rollen lassen.
Da es in D ja keine Rad-Wettk�mpfe f�r die Allgemeinheit gibt, wozu soll ich dann ein gesteuertes Radtraining absolvieren? Au�erdem hab ich genug gesteuertes Traing beim Laufen gehabt, da will ich mich doch jetzt lieber mal ab uns zu austoben. Schlie�lich soll Sport ja Spa� machen, oder Kurt?
Das Gewicht von Fahrer und Fahrrad wird natürlich noch eingegeben und mit etwas Empirie dürfte es schon einigermaßen gehen (das Problem ist wohl eher das der Computer den Roll- und Luftwiderstand vernünftig schätzen müsste, er kann aber nicht wissen, ob die Jacke das Fahrers halb offen ist und er gegen einen Bremsfallschirm kämpft oder ob er halbwegs windschnittig fährt). Es ist halt wie bei den Fettwaagen: Den absoluten Zahlen kann man nicht vertrauen, aber bezogen auf denselben Fahren und denselben Fahrstil kann man die Zahlen zur Vergleichszwecken sicher heranziehen.
Ich habe gestern nochmal auf der HP vom BDR nachgeschaut. Ich habe mir bisher nur die Rubrik A-Wertungen angeschaut. Und die scheinen immer < 200 km zu sein. Aber dann habe ich herausgefunden dass es die Kategorie "Radmarathon" gibt > 200 km. Da bin ich dann richtig. Aber es sind halt keine Massenstarts wie bei einem Laufmarathon und dass ist halt schade. Man kann sich dann halt nicht mit anderen Vergleichen. Und was beim Radeln halt noch wichtig ist, Windschattenfahren mit Leuten seiner Leistungsfähigkeit.
bei uns gibt's eine menge radmarathons mit massenstart. wie wär's z.b. mit dem "ötztaler radmarathon"? (220km, 5000 HM). der "amadé-radmarathon" ist auch sehr anspruchsvoll. bei solchen marathons kann man sich auch mit einigen profis messen.
grundsätzlich sind 200km und mehr nicht das kriterium für einen radmarathon, es gibt auch welche zwischen 120 und 180km, die es in sich haben.
du kannst dich aber auch mal am RATA versuchen, wenn du deine ausdauergrenzen ausloten willst (500km, 12000 HM).
sprich, man muss gute ergebnisse bei ultramarathons aufweisen. aber dir altem ehrgeizling würde ich es zutrauen, sich in der ultrcycling-szene zu etablieren (kennst du www.ultracycling.com?)
das liebe ich beim radfahren - man kann die intensität viel besser willentlich variieren als beim laufen. wenn man will, kann man sich bergauf am limit bewegen und sich wieder bergab rollen lassen, landschaft & feeling genießen und sich erholen - denn die nächste steigung kommt bestimmt...
die effektivsten und schönsten fahrtspiele sind zweifellos mit dem rad möglich (auch das effektivste fettstoffwechseltraining, aber das hab ich ja eh schon öfters gepostet).
Das sind aber wohl eher Nordamerikanische Veranstaltungen.
Aber ich seh schon. Jetzt erstmal den Hintern an die langen Stunden gewöhnen. Und dann die Stecken > 200 km.
Wenn ich mir aber das Hohenprofil vom RATA anschaue, braucht es wohl doch irgendwann das dritte Blatt vorne. Und sei es nur zur Sicherheit als Rettungsring.
Funktioniert denn die Lsitungmessung von Polar? Die messen die Leistung, das Verhältnis zwischen links und rechts und sogar die Kraftverteilung innerhalb der Umdrehen, über die Kettenvibration.
Das hört sich für mich so wie die VO2max Messung über die Herzfrequenzvariabilität an.
... bringt in der handelsüblichen ausführung auch nicht mehr als 39x28 bei nur zwei blättern vorn (man kann sich ja auch ein 30er-kranzl hinten montieren...) es sei denn, du verwendest hinten einen anderen kranz. aber wie du sagst - es ist immer gut, eine übersetzung als "rettungsring" zu wissen...
gruß, kurt (der seit 3 jahren mit drei scheiben unterwegs ist und sich nicht zu gut ist, manchmal auf den rettungsring zurückzugreifen - mit 83kg ist man nicht gerade der ideale bergfahrer, wenn's 16% und mehr hat...)
wie ich schon sagte, ich kenne das system von polar nicht und weiß nicht, ob bzw. wie genau es ist. der preisunterschied zum SRM lässt vermuten, dass es eher nicht so genau ist. aber egal, ob die wattanzeige absolut genau ist, ist ja schon allein der relative seitenvergleich links-rechts und druck-zugphase trainingsrelevant.