Proteinshakes
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Ich bin 17 Jahre alt und möchte meine Muskeln ein bisschen aufbauen. Ich habe mir nun ein Proteingetränk (von Power Sponsor) gekauft und
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25.09.2004, 16:46
Proteinshakes
#1
Proteinshakes
Hallo zusammen.
Ich bin 17 Jahre alt und möchte meine Muskeln ein bisschen aufbauen. Ich habe mir nun ein Proteingetränk (von Power Sponsor) gekauft und würde gerne wissen, ob diese Eiweissshakes auch wirklich nützen oder ob diese eher Verkaufsgags sind.
Falls diese Getränke nützen, wieviel müsste man von diesen Shakes nehmen bis man sieht, dass man mehr Muskeln bekomen hat?
Haben diese Getränke Nebenwirkungen?
Nützen sie nur am Anfang?
Falls ein ähnlicher Thread scho vorhanden ist, tut es mir leid.
Gruss Jerry1987
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25.09.2004, 16:57
Proteinshakes
#2
hihi
das klingt echt lustig.
ja, du wirst nach ner weile eine veränderung spüren: du wirst fetter 
proteine sind baustoffe, die deine muskeln zum wachsen brauchen, richtig (dass du als europäer sowieso mehr als genug protein zu dir nimmst, ist der industrie wurscht).
diese baustoffe an sich reichen aber nciht aus. der muskel muss erstmal zum wachsen gereizt werden. und das geht - wenn man mal von putzigen bunten substanzen absieht - nur mi training.
sorry, kein ausweg für faule
http://www.taekwondo-bammental.de/INF/sig2.gif
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25.09.2004, 17:42
Proteinshakes
#3
Re: hihi
Ja, eigentlich ist es logisch, dass man trainieren muss....mach ich auch - hat mich nur so interessiert ob es mit diesen Shakes schneller geht als sonst.
Also Fetter wegen den Muskeln oder sind diese Shakes Fettbomben? Sorry, bin schlecht in biologischen Dingen
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25.09.2004, 17:51
Proteinshakes
#4
jap, bist du
proteine, kohlenhydrate und fette gehen auf deine hüften, wenn sie mehr energie liefern, als du verbrauchst.
und nö, es geht nciht schneller, da du wie bereits gesagt, genug proteine durch dein normales futter zu dir nimmst.
naja, schmeckt ja nicht schlecht, das zeug...
http://www.taekwondo-bammental.de/INF/sig2.gif
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25.09.2004, 20:41
Proteinshakes
#5
Und auch das ein oder andere Bier
lieber StefanB,
oder andere alkoholische (Mix) Getränke landen auf den Hüften, oder im "Bierbauch", mit 17 dürfte er zumindest schon mal an so was gerochen haben!!
Gruß Rainer
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25.09.2004, 20:50
Proteinshakes
#6
Re: auch das sind KH! owT
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25.09.2004, 21:34
Proteinshakes
#7
Hmmm....
ich habe gerade versucht an einem Wasser zu riechen. Irgendwie gibt das nicht viel her. Aber ich bin auch keine 17 mehr.
LG
Christiane
http://www.christiane.langheim.info/drache.jpg
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25.09.2004, 21:47
Proteinshakes
#8
Ob da
liebe uschi,
neben den KH nicht doch auch ein bisschen klitzekleiner Alkohol mit bei ist???

Gruß Rainer
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25.09.2004, 21:51
Proteinshakes
#9
Wie wäre es denn
liebe ChristianeL,
mit "Lebenswasser", eau-de-vie, da dürftest Du doch garantiert "Riechglück" haben!!

Gruß Rainer
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25.09.2004, 23:34
Proteinshakes
#10
Re: tja
soweit ich weiß, ist alkohol trotzdem nur KH. oder weißt du was neueres?
seas, uschi
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25.09.2004, 23:39
Proteinshakes
#11
no, sista!
alkohol is alkohol.....7kcal/g!
XXX
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25.09.2004, 23:42
Proteinshakes
#12
Re:i wass eh
für di gibt no a zusätzliches grundnahrungsmittel *gfg*
i kenn hoid nur KH, EW, F. des san die teile in de ois aufgespalten wird.
XXX
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25.09.2004, 23:55
Proteinshakes
#13
Was hältst Du
liebe Uschi,
denn davon??
Allgemeines
Ethanol, Strukturformel
Alkohole sind Kohlenwasserstoffe, bei denen jeweils ein Wasserstoff (H) durch eine OH-Gruppe ersetzt worden ist. Es gibt eine ganze Reihe von Alkoholen: Methanol (CH3 OH), Propanol (C3 H7 OH) und Butanol (C4 H9OH), um nur einige zu nennen. Der vom Menschen konsumierte Alkohol ist der Äthylalkohol (Ethanol). Seine chemische Summenformel lautet C2 H5OH. Äthylalkohol entsteht durch die alkoholische Gärung von zuckerreichem (Mono-Di- und Polysacchariden) Getreide, Obst oder auch Kartoffeln u.ä. mit Hilfe bestimmter Hefepilze.
1 g Alkohol hat 7,3 kcal
Historisches
Jan Vermeer, Das Glas Wein,1658-1660
Jahrtausendelang waren alkoholische Getränke das tägliche Hauptgetränk des Menschen. Wie selbstverständlich dienten sie als Durstlöscher und wegen ihres hohen Kaloriengehalts, oft auch als Nahrungsmittel. Ihre Bedeutung als hauptsächliche Flüssigkeitsquelle für den Menschen erklärt sich u.a. durch eine Umwelt, in der die Menschen nur schwer sauberes Trinkwasser gewinnen bzw. darüber verfügen konnten. Aus dieser Schlüsselrolle für die Ernährung der Menschen sind alkoholische Getränke erst sehr spät durch Kakao, Kaffee und Tee und noch später durch Säfte sowie durch die Aufbereitung von Trinkwasser im letzten Jahrhundert verdrängt bzw. ergänzt worden. Der amerikanische Biochemiker Bert Vallee bezeichnet Alkohol als "die Muttermilch unserer Zivilisation". Wie recht er damit hat, soll dieser kurze historische Rückblick demonstrieren.
Schon immer kommt es in der Natur auch ohne Zutun des Menschen dazu, dass zucker- und stärkehaltige Früchte und Samen vergären. Dies wird von Hefepilzen bewerkstelligt, die aus dem enzymatischen Abbau von Zucker- und Stärkemolekülen Energie gewinnen und als Nebenprodukt Ethanol (Alkohol) bilden. Vielen Menschen sind sicherlich die Fernsehbilder im Gedächtnis, wo man, sicherlich mit einem gewissen Schmunzeln, "beschwipste" Elefanten, Affen und andere Tiere zu Gesicht bekam, die sich an derartig vergorenen Fruchten berauscht hatten. Viele Tiere, aber auch der Mensch, verfügen über ein Gen für ein Enzym, das Alkohol abbaut: die Alkoholdehydrogenase (ADH). Die Existenz eines solchen Stoffwechselweges legt die Vermutung nahe, dass schon unsere Vorfahren sehr früh mit vergorenen Lebensmitteln in Berührung gekommen sein mussten. Es ist jedoch anzunehmen, dass dies zunächst mehr oder weniger zufällig geschah.
Bier und Wein
Eine systematische Herstellung von einer Art Bier war jedoch erst seit dem Neolithikum (Jungsteinzeit) vor etwa 9.000 Jahren möglich. In dieser Zeit begannen die Menschen, allmählich sesshaft zu werden und ihr Jäger- und Sammlerdasein zunehmend gegen das von Landwirten einzutauschen. Besonders die Flussdeltas des "Fruchtbaren Halbmondes" von Mesopotamien, dem heutigen Irak und Ägypten lieferten reiche Ernten an Getreide wie Weizen und Gerste. Die Vergärung ihrer stärkehaltigen Körner war der erste Schritt zur Herstellung von Bier.
Tutanchamun, 1325 - 1344
Historiker und Archäologen streiten noch darüber, ob die Sumerer, die Bewohner Mesopotamiens, mit dem kulturellen und administrativen Zentrum um die Stadt Ur oder die Ägypter, die ersten Bierproduzenten waren und ob sich die Menschen zuerst darauf verstanden, aus Getreidebrei Brot oder Bier (das "flüssige Brot") herzustellen. Fest steht, dass die Ägypter schon vor dem 3. Jahrtausend vor Christus Gersten- und Weizenbier tranken. Vor wenigen Jahren entdeckten Ägyptologen guterhaltene Reste einer pharaonischen Brauerei, und es gelang ihnen, das altägyptische Bier (henket) nach zu brauen. Es gibt aber auch Hinweise, dass die Sumerer bereits im 5. Jahrtausend aus einer Art Brot Bier durch alkoholische Gärung gewonnen hatten.
Heutzutage ist Bier ein alkohol- und kohlensäurehaltiges Getränk aus Malz, Hopfen, Hefe und Wasser. Sein Alkoholgehalt liegt zwischen 3% und 7%. Nach der Art der Hefe unterscheidet man obergärige und untergärige Biere.
Bei untergärigen Bieren setzt sich die Hefe am Boden ab. Typische untergärige Biere sind u.a.: Pils-, Export-, Lager-, Bock- oder Märzenbiere. Bei obergärigen Bieren schwimmt die Hefe an der Oberfläche. Obergärige Biere sind u.a.: Alt-, Kölsch- und Weizenbiere sowie Ale oder Porter.
Auch die Herstellung von Wein setzte eine, zumindest in Grundzügen, entwickelte Landwirtschaft voraus. Neben Getreidefeldern legten die Menschen der Jungsteinzeit auch Obstkulturen an. Dabei züchteten sie besonders süße und wohlschmeckende Früchte heran. Schließlich domestizierten sie auch wilden Wein, der dann so viel Zucker enthielt, dass er sich für eine Vergärung eignete. Den ersten gezielten Weinanbau sehen Fachleute in Armenien vor ca. 8.000 Jahren.
Von den Erträgen aus dem Getreide- und Obstanbau konnten immer mehr Menschen leben. Die Nahrungsmittelüberschüsse gestatteten ihnen auch, in größeren Siedlungen und Städten zusammen zu wohnen. Aber ein steigender Bevölkerungszuwachs und eine zunehmende -dichte machten die Gewinnung von Trinkwasser immer schwieriger und stellten die Gemeinden zudem vor das Problem der Abwasserentsorgung. Bis ins 19. Jahrhundert hinein blieb die Wasserversorgung der Bevölkerung ein großes Problem, da das vorhandene Wasser oft durch Abfälle und Fäkalien verschmutzt war. Das häufige Auftreten von Seuchen und Epidemien wie Ruhr oder Cholera war die Folge. Noch vor etwa 100 Jahren, als eine schlimme Choleraepidemie in Hamburg wütete, musste Rudolf Virchow, der große Arzt und Medizinreformer, der sich besonders um die Hygiene der Bevölkerung verdient gemacht hatte, resigniert feststellen: "Meine Herren, ich vergesse, dass ich in Europa bin."
Seefahrt
Die ausreichende Versorgung mit Trinkwasser limitierte auch den Aktionsradius der Seefahrer auf ihren Segelschiffen. So nahm Christoph Kolumbus auf seiner Reise zur Entdeckung des Seeweges nach Indien 1492 u.a. eine große Ladung Wein mit.
Mit Ausnahme von frischem Quellwasser, das Moses z.B. auf dem Weg ins Gelobte Land aus einem Stein schlug, kommt in den uns überlieferten schriftlichen Zeugnissen aus der Antike (wie Bibel oder griechische Texte) Wasser als Getränk bzw. als Durstlöscher nicht oder nur selten vor. Während der Hochzeit zu Kana, einem biblischen Ort in der Nähe von Nazareth, verwandelte Jesus gesundheitsgefährdendes, schlecht schmeckendes Wasser in bekömmlichen, dem festlichen Anlass angemessenen Wein.
Bier und Wein waren wegen ihres Gehalts an Alkohol und organischen Säuren frei von gefährlichen Krankheitserregern. Bier, das mit Wasser gebraut wird, diente auf diese Weise zur Aufbereitung von verschmutztem Trinkwasser. In diesem Sinn war Alkohol tatsächlich die "Muttermilch", durch die unsere Zivilisation überhaupt erst gedeihen konnte.
Asien
Waren Bier und Wein im europäischen Kulturkreis bis noch vor ca. 100 Jahren mehr oder weniger Alltagsgetränke, so nahmen die asiatischen Hochkulturen schon sehr früh einen anderen Weg. Die Trinkwasseraufbereitung durch einfaches Abkochen führte zur Erfindung vieler nichtalkoholischer Getränke, wie z.B. den Tee. Diese Entwicklung wurde jedoch auch durch zwei genetische Besonderheiten bedingt. Etwa der Hälfte der Asiaten fehlt ein Enzym für den vollständigen Abbau von Alkohol. Nach Alkoholgenuss häuft sich deshalb das giftige Zwischenprodukt Acetaldehyd an, das zu Kopfschmerzen und Übelkeit führt.
In unserem europäischen Kulturkreis wurde bis vor wenigen Jahren durch gezielte Hemmung dieses Enzyms versucht, Alkoholikern das Trinken abzugewöhnen. Hinzu kommt, dass die meisten Asiaten über eine Form der Alkoholdehydrogenase verfügen, die bei weitem nicht so leistungsfähig ist wie beispielsweise die eines bayrischen Gewohnheitstrinkers. Daher sind asiatische Besucher des Münchener Oktoberfestes auch immer zuerst betrunken.
Soziales
Von der Bierrezeptur der pharaonischen Brauereien bis zu den Verfahren der Herstellung von Bier und Wein im Mittelalter war der Alkoholgehalt der Erzeugnisse vergleichsweise gering. Dennoch hatten diese angenehmen, lange haltbaren Durstlöscher immer auch eine berauschende Wirkung, so dass wohl eine latente Trunkenheit jahrtausendelang der Normalzustand gewesen sein dürfte. Alkoholische Getränke dienten darüber hinaus, vor allem natürlich in schlechten Zeiten, als Lieferant wertvoller Kalorien sowie von Vitaminen und Mineralstoffen.
Vom Mittelalter bis in unsere Tage hatte Alkohol zudem den Effekt, den mühseligen und meist eintönigen Alltag erträglicher zu machen. Immer wieder ist auch seine medizinische Bedeutung hervorgehoben worden: Bis vor etwa 100 Jahren waren Bier und Wein die einzigen schmerzlindernden und betäubenden Mittel, um medizinische Eingriffe vornehmen zu können. Bereits die alten Sumerer und Ägypter haben auf die gesundheitsfördernden und beruhigenden Wirkungen von Alkohol hingewiesen. Gleichzeitig existieren aus dieser Zeit aber auch viele Warnungen vor übermäßigem Trinken. Im ägyptischen, hebräischen, griechischen und römischen Kulturkreis wurde immer wieder zur Mäßigung aufgerufen. Oft wurde der Genuss von Wein in religiöse Rituale eingebunden, um seinen Konsum kontrollierbar zu machen. Aber weder in der Bibel noch in anderen alten schriftlichen Quellen findet sich jedoch ein Verbot oder gar das Ideal der Abstinenz.
Lange Zeit war Bier das Alltagsgetränk der einfachen Leute, Wein hingegen blieb den vornehmeren Bevölkerungsschichten vorbehalten. Erst im Römischen Reich setzte sich aus ökonomischen Gründen der Weinanbau durch, so dass um Christi Geburt Wein fast für jedermann erschwinglich war und Kaiser Augustus bei seinen Triumphzügen Wein aus den Brunnen Roms fließen lassen konnte, ohne den römischen Staatshaushalt nennenswert zu belasten. Mit dem Untergang des Römischen Reiches erlitt auch die Weinbaukultur einen erheblichen Einbruch. Ihre Tradition und Technologie wurden jedoch von der christlichen Kirche, besonders in ihren Klöstern, bewahrt und verfeinert. Schließlich stellte die Erzeugung von Wein (und Bier) für die Kirche eine bedeutende Einnahmequelle dar und damit einen wirtschaftlichen Machtfaktor. Bier blieb aber weiterhin das Getränk der einfachen Leute.
Es sei erwähnt, dass das zitierte Reinheitsgebot beim Bierbrauen erstmals im Jahre 1516 von Herzog Albrecht IV in Bayern erlassen wurde.
Alkoholdestillation
Alle religiösen, politischen und ökonomischen Wirren konnten der Bedeutung alkoholischer Getränke für das tägliche Leben der Menschen nichts anhaben, bis schließlich eine technologische Neuerung seine Wirkung und Ansehen grundlegend veränderte. Um 700 nach Christus erfanden arabische Alchemisten die Destillation. Dabei machten sie sich zunutze, dass Ethanol bei einer tieferen Temperatur (78,3°) siedet als Wasser (100°), deswegen eher verdampft und sich beim Abkühlen zuerst wieder verflüssigt. Aus dem arabischen kuhl (Essenz von Stoffen) entwickelte sich das Wort alcohol (vini) im Sinne von "Essenz des Weines". Nun war es möglich, Getränke mit einem hohen Gehalt an Alkohol herzustellen. Die alkoholische Gärung stößt nämlich selbst bei einem hohen Zuckergehalt der Ausgangssubstanz an eine Grenze, da die Hefepilze nur eine Alkoholkonzentration von maximal 16 Volumenprozent tolerieren.
Aber erst im 12. Jahrhundert kam die Destillationskunst über die medizinische Schule von Salerno nach Europa. Hier setzte sich für den hochprozentigen Alkohol bald die Bezeichnungen aqua vitae (Wasser des Lebens) und aqua ardens (brennendes Wasser) durch. Mit der Ausbreitung der großen Seuchen des 14. Jahrhunderts hielten auch Branntwein und andere Spirituosen ihren Siegeszug in Europa. Während der großen Pestepidemie von 1347 bis 1352 war der Alkohol wegen seiner gemütsaufhellenden und schmerzstillenden Wirkung das einzige Mittel, an das sich die Menschen in ihrer Not klammerten, auch wenn es gegen die Pest selber machtlos war. Nach dem Ende der Seuche war der Konsum hochprozentiger Spirituosen fester Bestandteil der Saufgelage mittelalterlicher Lebensfreude, wobei Mahnungen gegen Trunksucht und die gesundheitlichen Folgen dieser Exzesse unbeachtet blieben.
Im 17. Jahrhundert, als die Türken vor Wien standen und dort ihren Kaffee zurückließen, wurden schließlich koffeinhaltige Getränke wie Tee, Kaffee oder Kakao auch in Europa als Stimulanzien populär und machten den alkoholischen Getränken Konkurrenz. Da sie mit kochendem Wasser zubereitet werden, war ihr Genuss in hygienischer Hinsicht unbedenklich. Im 18.Jahrhundert entstand eine religiös motivierte Abneigung gegen Alkoholexzesse. Als es im 19. Jahrhundert endlich gelang, Mikroorganismen als Verursacher vieler Krankheiten zu identifizieren und das Trinkwasser von ihnen zu reinigen, verzichteten immer mehr Menschen auf Alkohol. Die Alkoholabstinenz wurde zudem durch die Einsicht gefördert, dass Alkohol abhängig bzw. süchtig macht und dies eine Krankheit ist.
Gruß Rainer
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26.09.2004, 17:14
Proteinshakes
#14
Re:i wass eh
hm, wie wird den alk obaut?
XXX
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26.09.2004, 17:20
Proteinshakes
#15
Etwa so
lieber Klaus?
Wie lange dauert es, bis der Körper den aufgenommenen Alkohol abgebaut hat?
Alkohol wird in der Leber mit Hilfe von Enzymen über eine Reihe biochemischer Reaktionen abgebaut. Individuelle Unterschiede, Krankheiten und Arzneimittel beeinflussen die Geschwindigkeit dieses Prozesses. Als Faustregel gilt: Eine erwachsene Person verbrennt rund 0,1 Gramm Alkohol pro Kilogramm Körpergewicht und Stunde. Demnach verbrennt ein 60 Kilogramm schwerer Mensch etwa sechs bis neun Gramm Alkohol pro Stunde. Der Alkoholgehalt eines Glas Biers (enthält rund zwölf Gramm Alkohol) würde in einem Zeitraum von einer Stunde und 20 Minuten bis zu zwei Stunden abgebaut.
Gruß Rainer
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