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  1. die lustigsten Dopingfälle vonm Athen #1
    redfox

    die lustigsten Dopingfälle vonm Athen

    Platz 1: Der ungarische Diskuswerfer Fazekas
    Handfester Dopingskandal um Robert Fazekas
    Nur wenige Stunden sah der ungarische Diskuswerfer Robert Fazekas wieder der Olympiasieger aus. Im Laufe des Dienstagsnachmittags wurde in Athen bekannt, dass er sich der Dopingkontrolle nach dem Wettkampf entziehen wollte. Am heutigen Abend war er dann bei der Siegerehrung bereits nicht mehr dabei.


    Der große, starke Mann aus Ungarn, Robert Fazekas, wollte sein Urin nicht abgeben (Foto: Chai)
    Zunächst hatte er am gestrigen Abend nach seinem Wettkampf versucht, den Test zu verweigern. Als das nicht funktionierte, wollte er die Probe mit Fremdurin manipulieren.

    Als Konsequenz wurde der 29-jährige, der 2002 in München auch Europameister geworden war, von den Olympischen Spielen in Athen ausgeschlossen, der vermeintliche Olympiasieg wurde annulliert.
    Quelle: www.leichtathletik.de

    2: (Noch nicht gesperrt ) Adrian Annus,Hammerwerfer Ungarn
    Eklat um Olympiasieger Adrian Annus

    27.08.2004


    Zum Eklat ist es bei einem Nachtest des ungarischen Hammerwurf-Olympiasiegers Adrian Annus gekommen.


    Adrian Annus droht sein Gold zu verlieren (imago)
    Doping-Kontrolleure des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) wurden bei dem Versuch, den Magyaren vier Tage nach seinem Gold-Gewinn von Athen in seinem Haus in Jak noch einmal zu testen, von einer aufgebrachten Menge bedroht. Sie konnten sich nur unter Polizeischutz in Sicherheit bringen, bestätigte der Sprecher des ungarischen Olympia-Teams, Deszö Vad, in Athen. Sollte der 31-Jährige eine ihm vom IOC gesetzte Frist bis Freitagabend nicht einhalten, droht ihm die Aberkennung der Goldmedaille.

    "Die Kontrolleure haben ihn in die ungarisch-österreichische Grenzstadt Bucsu gebeten", berichtete Vad. "Ich nehme an, wenn er den Test verweigert, wird er nach den Regeln seine Medaille verlieren", meinte Pal Schmitt, Präsident des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) Ungarns. Bis Sonntag, dem Tag der Schlussfeier in Athen, unterstehen die Athleten noch der Rechtsbarkeit des IOC.

    Das IOC will mit dieser Nachkontrolle überprüfen, ob es möglicherweise einen Manipulationsversuch durch den Athleten bei der Wettkampfkontrolle am vergangenen Sonntag gegeben haben könnte. Annus hatte am Donnerstag seinen Rücktritt vom Spitzensport erklärt. Seinem Trainingspartner und Landsmann Robert Fazekas war die olympische Diskus-Goldmedaille aberkannt worden, weil er eine Doping-Kontrolle nach dem Triumph verweigert hatte. Dabei war der Verdacht aufgekommen, er habe den Test mit Fremdurin verfälschen wollen.

    Der deutsche Weltklasse-Diskuswerfer Lars Riedel hatte aufgedeckt, dass er bereits vor einem Jahr detaillierte Hinweise bekommen habe, mit welcher Technik Fazekas und möglicherweise weiter Athleten aus Ungarn manipulieren. Die Kontrolle von Annus nach seinem Gold-Erfolg in Athen sei negativ ausgefallen, hieß es.

    IOC-Präsident Jacques Rogge sagte, ohne auf den speziellen Fall Annus einzugehen, dass man auch einen DNA-Test von Urin machen könne, um festzustellen, von wem er stamme. "Dies ist etwas, was wir in unserem Waffenarsenal haben. Bisher haben wir es nicht gebraucht, aber wir haben die Möglichkeit und werden sie vielleicht in der Zukunft nutzen", sagte der Belgier und betonte noch einmal: "Je mehr Doping-Fälle wir aufdecken, umso mehr gewinnt der Sport an Glaubwürdigkeit."

    Dies ist dem IOC am Freitag mit dem russische 400-m-Läufer Anton Galkin gelungen. Wie der russische IOC-Vizepräsident Witali Smirnow mitteilte, war der Läufer am 21. August nach dem 400-m-Halbfinale positiv auf das anabole Steroid Stanozolol getestet worden. Der von den Athen-Spielen ausgeschlossene Leichtathlet war Vierter der Vorschlussrunde geworden und hatte damit das Finale nicht erreicht.

    In die Kritik geraten ist der Leichtathletik-Weltverband IAAF, der die des Dopings verdächtigten griechischen Sprinter Kostas Kenteris und Ekaterini Thanou bis zum Abschluss eigener Ermittlungen nicht suspendiert. Für den deutschen Olympia-Teamarzt Wilfrid Kindermann ist diese Entscheidung unverständlich: "Die Sportler haben dem Verband auf dem Kopf 'rumgetanzt, ohne dass dieser Konsequenzen gezogen hat", sagte der Mediziner aus Saarbrücken am Freitag in einem Interview mit dem "DeutschlandRadio". Die IAAF müsse ihrer Verantwortung gerecht werden, die er vor allem "für ehrliche, nicht gedopte Sportler" trage, forderte Kindermann.

    Hart ins Gericht geht auch der Heidelberger Doping-Experte Werner Franke mit dem Weltverband. "Die IAAF ist ein korrupter Verein", meinte der Molekularbiologe aus Heidelberge in einem dpa-Gespräch. Schließlich sei Thanou bereits 1997 unbehelligt geblieben, obwohl in Dortmund ein deutscher Kontrolleur handgreiflich an einem Test gehindert worden war. "Die IAAF hat nichts gelernt, was soll man da noch sagen", so Franke.

    Der deutsche IAAF-Vizepräsident Helmut Digel rechtfertigte hingegen die Entscheidung, das Sprint-Duo nicht sofort suspendiert zu haben. "Es war abzuwägen, ob eine Suspendierung einem möglichen Verfahren vor dem Sportgerichtshof CAS oder einer Schadensersatzklage standhalten würde. Das Council wollte dieses Risiko nicht eingehen", sagte der Tübinger Sportsoziologe.

    Das IAAF-Council hatte in Athen eine Untersuchungsgruppe zum Fall Kenteris/Thanou unter dem Vorsitz von Präsident Lamine Diack eingesetzt. Sie muss klären, ob Kenteris/Thanou tatsächlich mehrere Doping-Kontrollen versäumt haben und gesperrt werden können. Beide hatten in Folge einer nicht wahrgenommenen Test-Aufforderung im Olympischen Athletendorf ihren Startverzicht in Athen verkündet.
    Quelle: www.olympia.de

    to be continued....

    P.s: Weils grad passt: Hab gestern auch einen Olympische Rekord aufgestellt und zwar im Rahmen der Retroolympics im Beidarmigen Kugelstoßen (wurde 1912 glaub i das letzte Mal ausgetragen)
    @kurt und klaus: Und hab sogar meinen übermächtigen Gegner G. Zillner besiegt weil ich mit links 1 1/2m weiter stoßen konnte (rechts 16,32/links 12,72=29,04)




  2. die lustigsten Dopingfälle vonm Athen #2
    Suesswasserpirat

    Finde ich schon eher skandalös als lustig!

    Dass Athleten sogar handgreiflich gegen Kontrolleure werden! Traurig, traurig.
    Glückwunsch aber zu deinem Rekord (hoffentlich doch clean, oder!?!)


  3. die lustigsten Dopingfälle vonm Athen #3
    kurt

    "lustig" ?

    eher ein armutszeugnis, würde ich sagen (aber leider alltagsrealität im spitzensport).

    gruß, kurt (der für das beidarmige kugelstoßen als olympische sportart plädiert)


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