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  1. frage zu glyk.index #1
    klaus

    frage zu glyk.index

    wollt mal fragen,ob ich ich den zusammenhang zwischen insulinausschüttung und KH einigermassen richtig durchschau:

    insulinmenge ist proportional zur menge der KH. würde man ein diagram zeichnen mit insulinmenge und zeit,ergibt sich eine bestimmte fläche unter der kurve.abhängig vom glyk.index der KH ändert sich die form der kurve(vor allem höhe),aber die fläche bleibt gleich.lieg ich da sehr daneben,oder könnte man das bis zu einem bestimmten punkt so sehen??(natürlich kann man,ich tu es ja,lol)

    mfg,klaus

  2. frage zu glyk.index #2
    kurt

    Re: frage zu glyk.index

    der zusammenhang ist komplexer als du es schilderst. es besteht keine zwingende proportionalität zwischen der zugeführten kh-menge und der insulin"antwort". aber prinzipiell denkst du korrekt. abgesehen davon vergisst du am besten alles, was du über "insulin als feind" gehört oder gelesen hast! (siehe die postings dazu in diesem forum)

    nur die hyperinsulinämie mit insulinresistenz ist ein "feind", nicht aber insulin per se!

    und es ist gerade die fettreiche kost, die langfristig zum metabolischen syndrom mit gestörter glucosetoleranz bzw. NIDDM usw. führt...

    gruss, kurt







    klaus schrieb:

    > wollt mal fragen,ob ich ich den zusammenhang zwischen insulinausschüttung und KH einigermassen richtig durchschau:

    > insulinmenge ist proportional zur menge der KH. würde man ein diagram zeichnen mit insulinmenge und zeit,ergibt sich eine bestimmte fläche unter der kurve.abhängig vom glyk.index der KH ändert sich die form der kurve(vor allem höhe),aber die fläche bleibt gleich.lieg ich da sehr daneben,oder könnte man das bis zu einem bestimmten punkt so sehen??(natürlich kann man,ich tu es ja,lol)

    > mfg,klaus

  3. frage zu glyk.index #3
    klaus

    Re: frage zu glyk.index

    ich seh insulin nicht als feind!ganz im gegenteil!aber ich glaub,man sollte versuchen die kurve gerade zu halten(ausser nach dem training).ich mein nur ob man das(grob)vereinfacht so sagen kann.

  4. frage zu glyk.index #4
    kurt

    Re: frage zu glyk.index

    die "insulinkurve" kann man nicht "gerade" halten - ausser man bleibt nüchtern.

    der insulinspiegel im blut besteht aus einer konstanten basalsekretion (entspricht der nüchtern-sekretion) und der postprandialen (= nach nahrungsaufnahme) sekretion, die nicht nur von der menge der KH und deren glyk. index abhängt, sondern auch von der menge der eiweiss- und - in geringem mass, aber doch - auch von der fettzufuhr.

    mit jeder nahrungsaufnahme kommt es also zu einem insulinpeak.

    der insulinspiegel korreliert übrigens mit dem körperfettanteil - je höher dieser ist, desto höher der basale insulinspiegel. deshalb ist es vermutlich günstig, wenn man auf zwischenmahlzeiten verzichtet, wenn man übergewichtig ist, v.a. dann, wenn man adipös ist und eine hyperinsulinämie bzw. insulinresistenz oder gar diabetes melitus (NIDDM) aufweist.

    gruss, kurt







    klaus schrieb:

    > ich seh insulin nicht als feind!ganz im gegenteil!aber ich glaub,man sollte versuchen die kurve gerade zu halten(ausser nach dem training).ich mein nur ob man das(grob)vereinfacht so sagen kann.

  5. frage zu glyk.index #5
    klaus

    Re: frage zu glyk.index

    kurt,ich mein das alles nicht so wörtlich,es sind einfache modelle,die ich mir gebastelt hab und die hoffendlich nicht zu sehr daneben liegen.(die sicht des kleinen klausi von der grossen,weiten welt,lol)

    die sache mit dem insulin seh ich so:

    wir haben eine ebene fläche,darauf stehen 2 behälter.einer ist eine muskelzelle,der andere eine fettzelle.behälter A(muskelzelle)hat ein loch in 1m höhe,B in 1,5m höhe. dann kommt das insulin und bringt nährstoffe mit.es steigt und füllt mal A an.steigt es zu sehr,wird auch B gefüllt.so schaut für mich der idealzustand aus.aber ich glaub,viele sind bis zu einem gewissen punkt insulinresistent,und das verschiebt das loch in A auf eine grössere höhe(wenns ganz böse kommt,höher als bei B),sodas auch was bei B reinschwappt.also denk ich,man sollte nicht zulassen,das das insulin zu hoch steigt,sondern immer nur soweit,das A gefüllt wird,aber nicht B.und das erreicht man mit KH mit hohem glyk.index,auch wenn fett dabei ist verringert sich der insulinpeak.auch wenn man öfters kleine mengen isst,gibts weniger peaks.

    mir ist klar,das diese sicht der dinge grob vereinfacht ist,aber stimmt das grundprinzip?

    die ernährung auf dieser basis war für mich der grosse knackpunkt im training,hatte excellentes resultat damit!(und auch andere im gym..).

    und kurt,man kann damit mehr kalorien essen,ohne fett zu werden(natürlich keine unmengen),so ist jedenfalls meine erfahrung.(und du weisst,ich behalt alles ziemlich genau im auge,bodyfat,gewicht...)

    werde diese form der ernährung sicher beibehalten,never change a winning team.

    sollte ich mit meiner vorstellung vollkommen daneben liegen,was könnte der grund für die guten resultate sein?

    cu,klaus

    Ps:und nicht lachen!





    Kurt schrieb:

    > die "insulinkurve" kann man nicht "gerade" halten - ausser man bleibt nüchtern.

    > der insulinspiegel im blut besteht aus einer konstanten basalsekretion (entspricht der nüchtern-sekretion) und der postprandialen (= nach nahrungsaufnahme) sekretion, die nicht nur von der menge der KH und deren glyk. index abhängt, sondern auch von der menge der eiweiss- und - in geringem mass, aber doch - auch von der fettzufuhr.

    > mit jeder nahrungsaufnahme kommt es also zu einem insulinpeak.

    > der insulinspiegel korreliert übrigens mit dem körperfettanteil - je höher dieser ist, desto höher der basale insulinspiegel. deshalb ist es vermutlich günstig, wenn man auf zwischenmahlzeiten verzichtet, wenn man übergewichtig ist, v.a. dann, wenn man adipös ist und eine hyperinsulinämie bzw. insulinresistenz oder gar diabetes melitus (NIDDM) aufweist.

    > gruss, kurt

    >

    >

    >

    > klaus schrieb:

    > > ich seh insulin nicht als feind!ganz im gegenteil!aber ich glaub,man sollte versuchen die kurve gerade zu halten(ausser nach dem training).ich mein nur ob man das(grob)vereinfacht so sagen kann.

  6. frage zu glyk.index #6
    kurt

    Insulinwirkung

    nein, klaus, das loch ist bei allen körperzellen in gleicher höhe. insulin bewirkt die aufnahme von glucose in alle körperzellen, v.a. in muskel- und fettzellen, und zwar gleichermassen.

    insulin füllt also immer beide "behälter", unabhängig von der höhe seines spiegels. es ist ein verbreiteter irrglaube, dass insulin die fettspeicherung fördert. vielmehr hemmt es die lipolyse, also die spaltung von fett.

    noch ein paar trugschlüsse deinerseits:

    - öfters essen (auch wenn's nur kleinigkeiten sind) heisst nicht weniger, sondern mehr insulinpeaks.

    - eine kalorie aus fett ist dieselbe quantitative energie wie eine kalorie aus KH. wenn du sagst, man könne mittels fettreicher kost mehr kalorien als bei KH-betonter kost zuführen, ohne fett zu werden, würde das die thermodynamischen gesetze über den haufen werfen!

    der grund für deine "guten resultate" ist einfach der, dass du dich bewusster ernährst als sonst und konsequent trainierst. dasselbe resultat wäre auch mit einer KH-betonten kost möglich. es kommt immer nur auf die energiebilanz an und nicht auf die qualitative zusammensetzung der nahrung.

    gruss, kurt





    klaus schrieb:

    > kurt,ich mein das alles nicht so wörtlich,es sind einfache modelle,die ich mir gebastelt hab und die hoffendlich nicht zu sehr daneben liegen.(die sicht des kleinen klausi von der grossen,weiten welt,lol)

    > die sache mit dem insulin seh ich so:

    > wir haben eine ebene fläche,darauf stehen 2 behälter.einer ist eine muskelzelle,der andere eine fettzelle.behälter A(muskelzelle)hat ein loch in 1m höhe,B in 1,5m höhe. dann kommt das insulin und bringt nährstoffe mit.es steigt und füllt mal A an.steigt es zu sehr,wird auch B gefüllt.so schaut für mich der idealzustand aus.aber ich glaub,viele sind bis zu einem gewissen punkt insulinresistent,und das verschiebt das loch in A auf eine grössere höhe(wenns ganz böse kommt,höher als bei B),sodas auch was bei B reinschwappt.also denk ich,man sollte nicht zulassen,das das insulin zu hoch steigt,sondern immer nur soweit,das A gefüllt wird,aber nicht B.und das erreicht man mit KH mit hohem glyk.index,auch wenn fett dabei ist verringert sich der insulinpeak.auch wenn man öfters kleine mengen isst,gibts weniger peaks.

    > mir ist klar,das diese sicht der dinge grob vereinfacht ist,aber stimmt das grundprinzip?

    > die ernährung auf dieser basis war für mich der grosse knackpunkt im training,hatte excellentes resultat damit!(und auch andere im gym..).

    > und kurt,man kann damit mehr kalorien essen,ohne fett zu werden(natürlich keine unmengen),so ist jedenfalls meine erfahrung.(und du weisst,ich behalt alles ziemlich genau im auge,bodyfat,gewicht...)

    > werde diese form der ernährung sicher beibehalten,never change a winning team.

    > sollte ich mit meiner vorstellung vollkommen daneben liegen,was könnte der grund für die guten resultate sein?

    > cu,klaus

    > Ps:und nicht lachen!

    >

    >

    > Kurt schrieb:

    > > die "insulinkurve" kann man nicht "gerade" halten - ausser man bleibt nüchtern.

    > > der insulinspiegel im blut besteht aus einer konstanten basalsekretion (entspricht der nüchtern-sekretion) und der postprandialen (= nach nahrungsaufnahme) sekretion, die nicht nur von der menge der KH und deren glyk. index abhängt, sondern auch von der menge der eiweiss- und - in geringem mass, aber doch - auch von der fettzufuhr.

    > > mit jeder nahrungsaufnahme kommt es also zu einem insulinpeak.

    > > der insulinspiegel korreliert übrigens mit dem körperfettanteil - je höher dieser ist, desto höher der basale insulinspiegel. deshalb ist es vermutlich günstig, wenn man auf zwischenmahlzeiten verzichtet, wenn man übergewichtig ist, v.a. dann, wenn man adipös ist und eine hyperinsulinämie bzw. insulinresistenz oder gar diabetes melitus (NIDDM) aufweist.

    > > gruss, kurt

    > >

    > >

    > >

    > > klaus schrieb:

    > > > ich seh insulin nicht als feind!ganz im gegenteil!aber ich glaub,man sollte versuchen die kurve gerade zu halten(ausser nach dem training).ich mein nur ob man das(grob)vereinfacht so sagen kann.

  7. frage zu glyk.index #7
    klaus

    Re: Insulinwirkung

    wenn die löcher auf gleicher höhe sind,ist das natürlich irrelevant.aber kann es nicht sein,das das individuell ist? kann mir nicht vorstellen,das das 50:50 funktioniert.

    ich weiss nur eins:wenn ich 3000kcal mit 60%KH und jeweils 20% EW und F zu mir nehm,bau ich langsam auf,aber mehr fett als muskelmasse.bei der gleichen menge,nährstoffe gedrittelt bau ich muskeln auf und verlier langsam fett.

    ich mein das mit peaks so:mit 100g carbs am tag,produziert man ein gewisse menge insulin.isst man sie auf einen sitz,steigt der wert auf sagen wir mal 100.teilt man die carbs auf,hat man mehrere kleine peaks,aber nicht so einen hohen maximalwert(wobei die fläche unter der kurve gleich bleibt)

    werden aber beide behälter 50:50 gefüllt,ist das sowieso irrelevant...

    bin etwas ratlos,hab schon einiges über längeren zeitraum probiert,aber mit der letzten diätform hatte ich mit abstand den besten erfolg.

    ach ja,und kohlehydratarm würd ich das ja auch nicht unbedingt bezeichnen...

    mfg,klaus

    Kurt schrieb:

    > nein, klaus, das loch ist bei allen körperzellen in gleicher höhe. insulin bewirkt die aufnahme von glucose in alle körperzellen, v.a. in muskel- und fettzellen, und zwar gleichermassen.

    > insulin füllt also immer beide "behälter", unabhängig von der höhe seines spiegels. es ist ein verbreiteter irrglaube, dass insulin die fettspeicherung fördert. vielmehr hemmt es die lipolyse, also die spaltung von fett.

    > noch ein paar trugschlüsse deinerseits:

    > - öfters essen (auch wenn's nur kleinigkeiten sind) heisst nicht weniger, sondern mehr insulinpeaks.

    > - eine kalorie aus fett ist dieselbe quantitative energie wie eine kalorie aus KH. wenn du sagst, man könne mittels fettreicher kost mehr kalorien als bei KH-betonter kost zuführen, ohne fett zu werden, würde das die thermodynamischen gesetze über den haufen werfen!

    > der grund für deine "guten resultate" ist einfach der, dass du dich bewusster ernährst als sonst und konsequent trainierst. dasselbe resultat wäre auch mit einer KH-betonten kost möglich. es kommt immer nur auf die energiebilanz an und nicht auf die qualitative zusammensetzung der nahrung.

    > gruss, kurt

    >

    >

    > klaus schrieb:

    > > kurt,ich mein das alles nicht so wörtlich,es sind einfache modelle,die ich mir gebastelt hab und die hoffendlich nicht zu sehr daneben liegen.(die sicht des kleinen klausi von der grossen,weiten welt,lol)

    > > die sache mit dem insulin seh ich so:

    > > wir haben eine ebene fläche,darauf stehen 2 behälter.einer ist eine muskelzelle,der andere eine fettzelle.behälter A(muskelzelle)hat ein loch in 1m höhe,B in 1,5m höhe. dann kommt das insulin und bringt nährstoffe mit.es steigt und füllt mal A an.steigt es zu sehr,wird auch B gefüllt.so schaut für mich der idealzustand aus.aber ich glaub,viele sind bis zu einem gewissen punkt insulinresistent,und das verschiebt das loch in A auf eine grössere höhe(wenns ganz böse kommt,höher als bei B),sodas auch was bei B reinschwappt.also denk ich,man sollte nicht zulassen,das das insulin zu hoch steigt,sondern immer nur soweit,das A gefüllt wird,aber nicht B.und das erreicht man mit KH mit hohem glyk.index,auch wenn fett dabei ist verringert sich der insulinpeak.auch wenn man öfters kleine mengen isst,gibts weniger peaks.

    > > mir ist klar,das diese sicht der dinge grob vereinfacht ist,aber stimmt das grundprinzip?

    > > die ernährung auf dieser basis war für mich der grosse knackpunkt im training,hatte excellentes resultat damit!(und auch andere im gym..).

    > > und kurt,man kann damit mehr kalorien essen,ohne fett zu werden(natürlich keine unmengen),so ist jedenfalls meine erfahrung.(und du weisst,ich behalt alles ziemlich genau im auge,bodyfat,gewicht...)

    > > werde diese form der ernährung sicher beibehalten,never change a winning team.

    > > sollte ich mit meiner vorstellung vollkommen daneben liegen,was könnte der grund für die guten resultate sein?

    > > cu,klaus

    > > Ps:und nicht lachen!

    > >

    > >

    > > Kurt schrieb:

    > > > die "insulinkurve" kann man nicht "gerade" halten - ausser man bleibt nüchtern.

    > > > der insulinspiegel im blut besteht aus einer konstanten basalsekretion (entspricht der nüchtern-sekretion) und der postprandialen (= nach nahrungsaufnahme) sekretion, die nicht nur von der menge der KH und deren glyk. index abhängt, sondern auch von der menge der eiweiss- und - in geringem mass, aber doch - auch von der fettzufuhr.

    > > > mit jeder nahrungsaufnahme kommt es also zu einem insulinpeak.

    > > > der insulinspiegel korreliert übrigens mit dem körperfettanteil - je höher dieser ist, desto höher der basale insulinspiegel. deshalb ist es vermutlich günstig, wenn man auf zwischenmahlzeiten verzichtet, wenn man übergewichtig ist, v.a. dann, wenn man adipös ist und eine hyperinsulinämie bzw. insulinresistenz oder gar diabetes melitus (NIDDM) aufweist.

    > > > gruss, kurt

    > > >

    > > >

    > > >

    > > > klaus schrieb:

    > > > > ich seh insulin nicht als feind!ganz im gegenteil!aber ich glaub,man sollte versuchen die kurve gerade zu halten(ausser nach dem training).ich mein nur ob man das(grob)vereinfacht so sagen kann.

  8. frage zu glyk.index #8
    kurt

    Insulinwirkung, Energiebilanz

    es ist eben nicht so einfach und v.a. weder proportional noch linear mit dem glucose- und insulinspiegel und deren "area under the curve". jedenfalls werden alle körperzellen mittels insulin ernährt. da gibt's keine individuellen unterschiede. und was die energiebilanz angeht, betone ich zum wiederholten mal: es ist völlig irrelevant, woher die energie kommt. 3000 kcal sind und bleiben 3000 kcal. ob du "neues" fett speicherst, fett abbaust oder deinen körperfettanteil konstant hältst, entscheidet einzig und allein deine energiebilanz!

    ich glaube nämlich, dass du erstens bei deinen kalorienkalkulationen fehler machst und zweitens deine gewichtsschwankungen fehlinterpretierst: wenn du dich KH-betont ernährst, füllst du deine muskulären glykogenspeicher und erhöhst damit auch deinen wassergehalt signifikant.

    nochmals: bei fettreicher kost marschieren die fette zunächst mal grossteils ins fettgewebe. dort müssen sie dann wieder mobilisiert werden. bei KH-betonter, fettarmer kost gelangen viel weniger fettsäuren ins fettgewebe. dort wird ja rund um die uhr fett gespalten. wenn die energiebilanz stimmt, kann somit gar kein "neues" fett aufgebaut werden.

    gruss, kurt







    klaus schrieb:

    > wenn die löcher auf gleicher höhe sind,ist das natürlich irrelevant.aber kann es nicht sein,das das individuell ist? kann mir nicht vorstellen,das das 50:50 funktioniert.

    > ich weiss nur eins:wenn ich 3000kcal mit 60%KH und jeweils 20% EW und F zu mir nehm,bau ich langsam auf,aber mehr fett als muskelmasse.bei der gleichen menge,nährstoffe gedrittelt bau ich muskeln auf und verlier langsam fett.

    > ich mein das mit peaks so:mit 100g carbs am tag,produziert man ein gewisse menge insulin.isst man sie auf einen sitz,steigt der wert auf sagen wir mal 100.teilt man die carbs auf,hat man mehrere kleine peaks,aber nicht so einen hohen maximalwert(wobei die fläche unter der kurve gleich bleibt)

    > werden aber beide behälter 50:50 gefüllt,ist das sowieso irrelevant...

    > bin etwas ratlos,hab schon einiges über längeren zeitraum probiert,aber mit der letzten diätform hatte ich mit abstand den besten erfolg.

    > ach ja,und kohlehydratarm würd ich das ja auch nicht unbedingt bezeichnen...

    > mfg,klaus



    > Kurt schrieb:

    > > nein, klaus, das loch ist bei allen körperzellen in gleicher höhe. insulin bewirkt die aufnahme von glucose in alle körperzellen, v.a. in muskel- und fettzellen, und zwar gleichermassen.

    > > insulin füllt also immer beide "behälter", unabhängig von der höhe seines spiegels. es ist ein verbreiteter irrglaube, dass insulin die fettspeicherung fördert. vielmehr hemmt es die lipolyse, also die spaltung von fett.

    > > noch ein paar trugschlüsse deinerseits:

    > > - öfters essen (auch wenn's nur kleinigkeiten sind) heisst nicht weniger, sondern mehr insulinpeaks.

    > > - eine kalorie aus fett ist dieselbe quantitative energie wie eine kalorie aus KH. wenn du sagst, man könne mittels fettreicher kost mehr kalorien als bei KH-betonter kost zuführen, ohne fett zu werden, würde das die thermodynamischen gesetze über den haufen werfen!

    > > der grund für deine "guten resultate" ist einfach der, dass du dich bewusster ernährst als sonst und konsequent trainierst. dasselbe resultat wäre auch mit einer KH-betonten kost möglich. es kommt immer nur auf die energiebilanz an und nicht auf die qualitative zusammensetzung der nahrung.

    > > gruss, kurt

  9. frage zu glyk.index #9
    klaus

    Re: Insulinwirkung, Energiebilanz

    zerbrech mir den kopf darüber,ich hab an mir selber gesehen,das es wirkt,andereseits zweifle ich nicht an deinen aussagen(ausser,du hast eben diese fakten aus deiner studienzeit,da könnte sich schon was geändert haben..).

    oder da is was andres im spiel,könnte die ernährung solche auswirkungen auf hormoneller basis haben??schliesslich ist ja noch nicht alles klar,was im körper läuft..ich werd mal in irgend soeinem ausgeflippten ami-forum was posten und fragen,ob wer reelle wissenschaftliche fakten hat,da sind ja manchmal auch recht belesene typen dabei..

    gruss klaus

    Kurt schrieb:

    > es ist eben nicht so einfach und v.a. weder proportional noch linear mit dem glucose- und insulinspiegel und deren "area under the curve". jedenfalls werden alle körperzellen mittels insulin ernährt. da gibt's keine individuellen unterschiede. und was die energiebilanz angeht, betone ich zum wiederholten mal: es ist völlig irrelevant, woher die energie kommt. 3000 kcal sind und bleiben 3000 kcal. ob du "neues" fett speicherst, fett abbaust oder deinen körperfettanteil konstant hältst, entscheidet einzig und allein deine energiebilanz!

    > ich glaube nämlich, dass du erstens bei deinen kalorienkalkulationen fehler machst und zweitens deine gewichtsschwankungen fehlinterpretierst: wenn du dich KH-betont ernährst, füllst du deine muskulären glykogenspeicher und erhöhst damit auch deinen wassergehalt signifikant.

    > nochmals: bei fettreicher kost marschieren die fette zunächst mal grossteils ins fettgewebe. dort müssen sie dann wieder mobilisiert werden. bei KH-betonter, fettarmer kost gelangen viel weniger fettsäuren ins fettgewebe. dort wird ja rund um die uhr fett gespalten. wenn die energiebilanz stimmt, kann somit gar kein "neues" fett aufgebaut werden.

    > gruss, kurt

    >

    >

    >

    > klaus schrieb:

    > > wenn die löcher auf gleicher höhe sind,ist das natürlich irrelevant.aber kann es nicht sein,das das individuell ist? kann mir nicht vorstellen,das das 50:50 funktioniert.

    > > ich weiss nur eins:wenn ich 3000kcal mit 60%KH und jeweils 20% EW und F zu mir nehm,bau ich langsam auf,aber mehr fett als muskelmasse.bei der gleichen menge,nährstoffe gedrittelt bau ich muskeln auf und verlier langsam fett.

    > > ich mein das mit peaks so:mit 100g carbs am tag,produziert man ein gewisse menge insulin.isst man sie auf einen sitz,steigt der wert auf sagen wir mal 100.teilt man die carbs auf,hat man mehrere kleine peaks,aber nicht so einen hohen maximalwert(wobei die fläche unter der kurve gleich bleibt)

    > > werden aber beide behälter 50:50 gefüllt,ist das sowieso irrelevant...

    > > bin etwas ratlos,hab schon einiges über längeren zeitraum probiert,aber mit der letzten diätform hatte ich mit abstand den besten erfolg.

    > > ach ja,und kohlehydratarm würd ich das ja auch nicht unbedingt bezeichnen...

    > > mfg,klaus

    >

    > > Kurt schrieb:

    > > > nein, klaus, das loch ist bei allen körperzellen in gleicher höhe. insulin bewirkt die aufnahme von glucose in alle körperzellen, v.a. in muskel- und fettzellen, und zwar gleichermassen.

    > > > insulin füllt also immer beide "behälter", unabhängig von der höhe seines spiegels. es ist ein verbreiteter irrglaube, dass insulin die fettspeicherung fördert. vielmehr hemmt es die lipolyse, also die spaltung von fett.

    > > > noch ein paar trugschlüsse deinerseits:

    > > > - öfters essen (auch wenn's nur kleinigkeiten sind) heisst nicht weniger, sondern mehr insulinpeaks.

    > > > - eine kalorie aus fett ist dieselbe quantitative energie wie eine kalorie aus KH. wenn du sagst, man könne mittels fettreicher kost mehr kalorien als bei KH-betonter kost zuführen, ohne fett zu werden, würde das die thermodynamischen gesetze über den haufen werfen!

    > > > der grund für deine "guten resultate" ist einfach der, dass du dich bewusster ernährst als sonst und konsequent trainierst. dasselbe resultat wäre auch mit einer KH-betonten kost möglich. es kommt immer nur auf die energiebilanz an und nicht auf die qualitative zusammensetzung der nahrung.

    > > > gruss, kurt

  10. frage zu glyk.index #10
    kurt

    Intermediärstoffwechsel, Info über "Medline"

    lieber klaus,

    was den intermediärstoffwechsel angeht, hat sich seit meiner studienzeit nichts geändert, im gegenteil, die erkenntnisse über die biochemischen vorgänge waren schon jahre davor bekannt und es ist sehr wohl schon lange klar, was im körper läuft!

    was ich dir gesagt habe, ist basiswissen.

    bevor du aber in ausgeflippte foren begibst, kannst du ja selbst in der aktuellen weltweiten primärliteratur nach neuen erkenntnissen suchen, das ist allemal besser! hier die adresse von medline, da findest du alles:



    >b>www.ncbi.nlm.nih.gov/PubMed[/b]



    viel spass!

    kurt





    klaus schrieb:

    > zerbrech mir den kopf darüber,ich hab an mir selber gesehen,das es wirkt,andereseits zweifle ich nicht an deinen aussagen(ausser,du hast eben diese fakten aus deiner studienzeit,da könnte sich schon was geändert haben..).

    > oder da is was andres im spiel,könnte die ernährung solche auswirkungen auf hormoneller basis haben??schliesslich ist ja noch nicht alles klar,was im körper läuft..ich werd mal in irgend soeinem ausgeflippten ami-forum was posten und fragen,ob wer reelle wissenschaftliche fakten hat,da sind ja manchmal auch recht belesene typen dabei..

    > gruss klaus

  11. frage zu glyk.index #11
    kurt

    Adresse von Medline: www.ncbi.nlm.nih.gov/PubMed


  12. frage zu glyk.index #12
    klaus

    Re: Adresse von Medline: www.ncbi.nlm.nih.gov/PubMed

    danke kurt!

    hab mir schon öfters gedacht,ich würd gern die studien sehen,die in verschiedensten artikeln angeführt sind.hoffentlich brauch ich da kein medizinisches wörterbuch,lol!

    ach ja,schönen urlaub wünsch ich,aber wen kann ich dann quälen*ggg*?

    cu,klaus

  13. frage zu glyk.index #13
    kurt

    quälen...

    ... willst du mich? tja - da musst du dir für die nächsten zwei wochen ein anderes opfer suchen! :-))

    inzwischen viel spass beim literatursearch in medline! (alles in englisch: stichwort bzw. satz eingeben, bei kombination zweier oder mehrerer stichworte AND dazwischenfügen)

    gruss, kurt







    klaus schrieb:

    > danke kurt!

    > hab mir schon öfters gedacht,ich würd gern die studien sehen,die in verschiedensten artikeln angeführt sind.hoffentlich brauch ich da kein medizinisches wörterbuch,lol!

    > ach ja,schönen urlaub wünsch ich,aber wen kann ich dann quälen*ggg*?

    > cu,klaus

  14. frage zu glyk.index #14
    kurt

    Adresse von Medline- Deutschland: www.medline.de

    ist zwar nicht so reichhaltig, aber vielleicht tust du dir damit leichter!

    gruss, kurt

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