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  1. Vor-Während und Danach #1
    ceBit

    Vor-Während und Danach

    Was trinkt man vor dem Laufen nach dem Laufen und während dem laufen ? Das Problem ist dass ich mich durch manche Getränke irgendwie "unerfüllt" fühle.
    Was sind die richtigen Getränke für diese Zeitpunkte ?

    Selbige Frage hätte ich bezüglich Essen, und zwar vor dem Laufen (falls überhaupt), und nach dem Laufen. Bin eher ein Laufeinsteiger (wie jeden Sommer gg) als ein Fortgeschrittener.
    Und als netten Nebeneffekt würde ich gerne mit dem Essen danach nicht wieder alle Kalorien "inhalieren" die ich soeben verbraucht habe, auch wenn es mir um diesem Aspekt nur nebensächlich geht, wäre aber trotzdem nett zu wissen was das richtige wäre.

    Dankeschön !
    mfg,cebit


  2. Vor-Während und Danach #2
    Widar

    Re: Vor-Während und Danach

    Eigentlich sollte ich Dich ja einfach auf die Suchfunktion, die Artikel auf der Startseite hier und auf die Artikel auf dieser Homepage
    http://gin.uibk.ac.at/home/moosburge...ikationen.html
    aufmerksam machen.
    Aber irgendwie will ich es noch einmal kurz zusammenfassen:

    Laufen zum Abspecken bringt nichts, sondern einfach weniger Kalorien essen als Du verbrauchst. Egal wann Du diese Kalorien futterst oder trinkst.

    Essen danach: Kohlenhydrate unmittelbar danach (am besten schnell verdaulich: Banane, Fruchtsaft, Reiscräcker, etc.) und dann innerhalb einer Stunde eine kohlehydrat- und eiweißbetonte fettarme Mahlzeit (z.B. fettarmer Youghurt, Müsli mit Milch, Brot mit Quark, etc.)

    Zum Trinken: Wasser und keine "Getränke" (vergiss bitte die Fruchtsaftschorle, auch wenn sie noch so oft hochgejubelt wird).
    Schwitzt Du nicht so stark und es ist nicht arg heiß, brauchst Du nicht soviel Wasser und Salz im Wasser (1gr pro Liter, 0,75 bis 1 Liter pro Stunde).
    Wenn Du arg schwitzt und/ oder es sehr heiß bzw. schwül ist, brauchst Du mehr Salz im Wasser und generell mehr Flüssigkeit (ca. 2 gr pro Liter und ca. 1,5 bis 2 Liter pro Stunde)

    Zum Salzzusatz: Den brauchst Du nicht unbedingt, wenn Deine letzten Mahlzeiten recht salzig waren. Da wird das Natrium im Verdauungstrakt gleich mit vermischt. Aber das würde ich einfach mal ausprobieren. Dann findest Du schon Deine Mischung.

    Gruß
    Sascha



  3. Vor-Während und Danach #3
    Rainer

    Wie meinst Du das

    lieber Sascha,

    Laufen zum Abspecken bringt nichts??!!
    Ist das Dein Ernst??[img]/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif[/img]

    Gruß Rainer


  4. Vor-Während und Danach #4
    pingelchen

    naja, irgendwie hat er schon recht

    laufen ist ja einfach nur ein simpler kalorienmehrverbrauch, mit dem sich sicher auch eine negative energiebilanz erreichen lässt, aber sein wir mal ehrlich, ohne das anpassen der nahrungszufuhr bringt das nicht soviel, denn über kurz oder lang sinkt der GU mit dem fettabbau aber nicht die kalorienaufnahme, dann ist die negative e-bilanz bald futsch und man stagniert, nun kann man aber nicht den ganzen tag rumhüppen oder ähnliches, um den energieverbrauch wieder anzuheben (irgendwann bekommt man probleme mit der zeit ansich und auch übertraining bzw. beschwerden)

    übers weniger essen führt kein weg drann vorbei und vom krafttraining, das den gleichen e-verbrauch wie laufen hat, darüber hinaus den zusätzlichen nachbrenneffekt und über lange sicht eine steigerung des GU durch muskelzuwachs, brauchen wir ja nicht reden...


  5. Vor-Während und Danach #5
    Widar

    Ja, siehe Nils' Antwort

    Dann müsste ja jeder Energieaufwand als "Abspecktechnik" klassifizerit werden.

    Gruß
    Sascha


  6. Vor-Während und Danach #6
    Rainer

    Aber wie wir alle wissen,

    liebes pingelchen,

    ist dieser "simple Kalorienmehrverbrauch" die einzige Möglichkeit, (stark) Übergewichtige von ihrem "zuviel" runterzubringen. Alle "Esseinsparungen" mittels "Diäten" schlagen ja normalerweise fehl!![[img]/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif[/img]
    Und die Kalorienaufnahme muß man halt später dem Verbrauch anpassen, sonst wird man automatisch (durch den einprozentigen Muskelabbau pro Jahr) langsam wieder dicker.
    Den ganzen Tag "rumhüppen" braucht man auch nicht, mir reichen tägliche 30 Minuten auf dem Homebike (so zwischendurch), um ca. 350 kcal zusätzlich zu verbrauchen. Und dann muß ich auch nicht weniger essen, wäre ja bei den vielen Guten Sachen auch jammerschade!!

    Gruß Rainer


  7. Vor-Während und Danach #7
    Rainer

    Kann er ja auch

    lieber Sascha,

    kommt nur auf den Zeitbedarf und die Intensität an. Jeder Energieaufwand hilft, besser als sich zu kasteien, wo`s doch viel zu gut schmeckt!!

    Gruß Rainer


  8. Vor-Während und Danach #8
    Widar

    Re: Kann er ja auch

    Besteht da nicht die Gefahr, alles auf den Sport zu schieben und die Essensdisziplin sausen zu lassen? Sport als "Kalorienverbrauchsinstrument" ist in meinen Augen eine bedenkliche Einstellung. Die Leute sollten erst einmal etwas das sie seit Kindheit tun (essen) einer gewissen Kontrolle unterwerfen (hat nichts mit Kasteien zu tun), bevor sie sich in irgendeinen "Sport" (dazu noch mit dem alleinigen Hintergedanken, Kalorien zu verbrennen) stürzen. Dazu noch solide Informationen (wie von unserem Forendoc) und das ganze läuft ohne Stress, Verletzungen, Frust, Sportsucht oder ähnliche "Folgeerscheinungen" ab. Übrigens ist Genuss und Geschmack nicht von der täglichen Kalorienmenge abhängig. Darüber hinaus sind die Angaben zum Kalorienverbrauch von körperlichen Aktivitäten nur sehr ungenau bestimmbar, während die in Lebensmitteln befindlichen Energiewerte chemisch recht exakt bestimmt werden können.

    Sascha
    PS: Aber das kann ja zum Glück jeder so halten wie er will.


  9. Vor-Während und Danach #9
    Rainer

    Nein nein

    lieber sascha,

    nicht dass Du mich falsch verstehst. Klar gehört eine gewisse "Essensdisziplin" unbedingt dazu!Vielleicht mache ich den Fehler, dass ich zu sehr von mir ausgehe, denn da haben sich halt seit Jahren bestimmte Dinge verinnerlicht, bzw. verselbstständigt.

    Genuss und Geschmack sind sehr wohl wichtig und bestimmen natürlich auch die tägliche Kalorienmenge. Aber zum Glück kann man das kompensieren, indem man halt entsprechend darauf reagiert. Sei es mit "mehr Verbrauch" (an Energie) oder mit " weniger Aufnahme" geschmacklich nicht so toller Energie!

    Die Angaben zum Kalorienverbrauch von körperlichen Aktivitäten sind sogar ziemlich exakt bestimmbar, zumindest sagt mir das mein Hosenbund seit zig Jahren, aber vielleicht fehlt Dir da noch die "jahrzehntelange Erfahrung" , die einen das Ganze viel lockerer angehen läßt, weil man ja die Gewissheit des "Funktionierens" schon mehrmals unter Beweis gestellt hat!!

    Klar kann das jeder so halten wie er will, aber er muß nicht, denn man lernt mit der Zeit doch dazu und mit einer gewissen Routine kommt dann auch so was wie die Leichtigkeit des Seins!!

    Gruß Rainer


  10. Vor-Während und Danach #10
    edfred

    Re: Vor-Während und Danach

    Ich denke während des Training reicht normales Wasser bzw. stilles Mineralwasser föllig aus. Eine Schorle o.ä. halte ich für unnötig.
    Zum Thema vor und danach essen : ich denke das ist gewohnheit, ich z.B. esse davor und danach eigentlich gar nichts, wieso auch, es besteht kein Grund dazu. Sicher man hat sich ausgepowert, aber das ist kein Grund sich in den nächsten McDoof zu setzten und sich das doppelte an Energie reinzuschaufeln als man grad verbraucht hat
    Einfach mal duschen, ein bisschen relaxen (lesen, auf einen Kaffee gehen, was auch immer ) ist da wesentlich förderlicher Schließlich WILL man ja , das der Körper die benötigte Energie aus den Reserven holt (meistens jedenfalls). Meine persönliche Meinung ist, daß das Essen danach eine Art PlaceBo Effeckt hat zum entspannen (Energietanken). Zudem kommt noch die Enstellung bzw. der unterbewusste Satz 'ich hab was getan also muß ich auch danach essen' das find ich pers. falsch! Soll jetzt nicht heißen, daß man's nicht nach dem Training essen darf oder so Nur man sollt sich halt überlegen aus welchen Grund man danach essen geht

    In diesem Sinne, viel Spaß beim herausfinden


  11. Vor-Während und Danach #11
    Suesswasserpirat

    Zum Essen

    In dem Fall isst du NIEMALS? Das jedenfalls bedeutet deine Aussage:"ich z.B. esse davor und danach eigentlich gar nichts". O.K., ich gebs zu, das Wortspiel ist natürlich pedantisch, doch dein Posting hat mich wirklich erschreckt.

    Zum Essen (kurz) davor:
    Dies ist tatsächlich nicht so wichtig, da die letzte Mahlzeit vor einem Training ja keinen Einfluss mehr auf den Füllzustand der Energiespeicher im Körper hat (wichtiger ist da die langfristige Ernährung, die so kohlenhydratreich wie möglich sein sollte). Das einzige was es hier zu beachten gilt ist, dass in den letzten ca. 2h vor einem Training nicht mehr zu viel und nicht mehr zu fettig isst, da einem die Mahlzeit sonst aufliegen kann (je härter die Trainingseinheit, desto weniger mag es hierbei leiden).

    Zum Essen danach:
    In Antwort auf:

    ich z.B. esse davor und danach eigentlich gar nichts, wieso auch
    Wieso auch?!? Na ganz einfach deshalb: Während der Belastung hat man die Energiespeicher des Körpers "angegriffen" und desweiteren Muskelgewebe "beschädigt". Die Energiespeicher gilt es nun so schnell als möglich wieder aufzufüllen und ferner dem Körper alle nötigen Baustoffe zur Reparatur und Superkompensation der Schäden zur Verfügung zu stellen. Der Gewinn einer Trainingseinheit stellt sich ja - wie wir eigentlich alle wissen sollten - erst nach der Belastung ein. Zur Auffüllung der Speicher gibt es nun ein (wie Kurt es nennt) "open window", das sich über 1-2h nach dem Training erstreckt und auch die Zufuhr der anderen benötigten Stoffe sollte man nicht grundlos aufschieben.
    Deshalb.

    Zur Relativierung:
    Dies sind soweit die Fakten, die eigentlich alle Forenteilnehmer kenn sollten. Die Fakten, die gewissermassen das Ideal darstellen, wie man den optimalen Nutzen aus seinem Training ziehen kann. Hierbei darf aber nicht vergessen werden, dass wir alle keine Spitzensportler sind, die zweimal täglich trainieren. Deshalb muss man auch diese Idealvorgaben relativieren. Es ist sicher hilfreich, sich dieses Ideal vor Augen zu halten, letztlich sind es aber für ambitionierte Freizeitsportler nicht mehr als grobe Richtlinien und jeder sollte den Weg finden, der ihm am meisten zusagt. Für jemanden der 4 mal die Woche läuft spielt es sicher nicht so eine Rolle, wann genau er was genau isst.

    Als Anregung, My way:
    Ich versuche einfach immer mit genügend Abstand zu einer meiner Hauptmahlzeiten (zwei bis drei; je nachdem wann ich aufstehe) zu trainieren, aber doch so, dass ich noch nicht wieder Hunger habe. Falls doch trinke ich entweder ein bisschen Wasser und ignoriere es (da ein leichtes Hungergefühl während des Trainings sowieso verschwindet) oder, wenn es ein langes/ intensives Training wird, esse ich zuvor eine Banane oder ein Korn/Müsli-Riegel.
    Weiters lege ich mein Training so, dass ich immer spätestens 1.5h danach eine Hauptmahlzeit einnehme, denn so kann ich das "open window" einhalten, ohne eine zusätzliche Mahlzeit einzunehmen. Falls das nicht geht esse ich ebenfalls wieder eine Banane/ ein Müsli-Riegel unmittelbar danach und etwas Grösseres später. Das ist zwar nicht ganz das Ideal vom Hochleistungssport (erst ein Sportgetränk später viel Kohlenhydrate), aber ein für mich idealer Kompromiss zwischen Praktikabilität und Idealzustand.

    Noch zwei Kommentare:
    In Antwort auf:


    aber das ist kein Grund sich in den nächsten McDoof zu setzten und sich das doppelte an Energie reinzuschaufeln als man grad verbraucht hat

    [/quote]

    Davon hat auch niemand geredet.

    In Antwort auf:

    Schließlich WILL man ja , das der Körper die benötigte Energie aus den Reserven holt
    Jeder Leser dieses Forums sollte mittlerweile langsam wissen, dass das "Zurückgreifen auf die Reserven" alleine von der neg. Energiebilanz abhängt, die sich über einen LANGFRISTIGEN ZEITRAUM errechnet. Eine angemessene Kohlenhydratzufuhr kurz nach dem Training oder die Anordnung des Trainings so, dass man unmittelbar danach sowieso essen würde hat darauf KEINEN EINFLUSS.
    Man muss nur folgendes beachten:
    Wenn man abnehmen will, darf die Kalorienzufuhr nach dem Training die gesamte Kalorienzufuhr nicht erhöhen (man sollte aber lieber an anderer Stelle Abstriche machen als sie wegzulassen).
    Wenn man Leistungsfortschritt will: Keine Sorge, der Sport war ja Mehrverbrauch, rechtfertigt also auch Mehraufnahme (solange die Energiebilanz ohne Sport ausgeglichen war).

    War jetzt halt recht ausführlich, aber die Verbreitung solcher Lästerungen der wahren Fitnesslehre schreien halt geradezu nach Widerlegung.
    Gruss

    Sandro


  12. Vor-Während und Danach #12
    Suesswasserpirat

    Tolles Posting

    Hallo Rainer,
    Eins mal vorweg: der Titel war ironisch gemeint!
    Ich will dich ja nicht dumm anmachen, aber dieses Posting stösst bei mir wirklich nicht gerade auf Gegenliebe.
    Die zwei Aussagen "Die Angaben zum Kalorienverbrauch von körperlichen Aktivitäten sind sogar ziemlich exakt bestimmbar" und "zumindest sagt mir das mein Hosenbund seit zig Jahren" widersprechen sich eher gegenseitig, als dass sie Saschas Aussage widerlegen. Der Hosenbund ist lediglich ein Zeichen dafür, dass du mit deiner Lebensweise zu einer ausgeglichenen Energiebilanz gefunden hast und insofern ein guter persönlicher Richtwert. Er ist jedoch keinesfalls eine "exakte Bestimmung des Kalorienverbrauchs körperlicher Aktivitäten" (was Sascha ja gesagt hat).
    Ausserdem klingt deine Bemerkung bezüglich der Erfahrung ziemlich herablassend.
    Täglich 30min auf dem Hometrainer rumzustrampeln klingt für mich im Übrigen nicht so grossartig nach "Leichtigkeit des Seins". Für mich jedenfalls ist Sport das Mittel, um meine Leistungsfähigkeit zu erhöhen und nicht um das zu viel an "leckeren" Kalorien wieder abzuarbeiten!!!

    Kopfschüttelnd, lieber Rainer,

    Sandro


  13. Vor-Während und Danach #13
    Widar

    Siehe Sandros Antwort

    Der habe ich eigentlich nichts hinzuzufügen.

    PS: Der Kalorienverbrauch von körperlicher Aktivität wird meistens sowieso von den meisten überschätzt.


  14. Vor-Während und Danach #14
    Rainer

    So hat halt

    lieber Sandro,

    jedes Tierchen sein Plaisirchen!!
    Um eine ausgeglichen EB zu bekommen muß ich schon irgend eine Form von "Exaktheit" an den Tag legen. Versuche es doch einfach mal nach dem Prinzip Pi mal Daumen und lass Dich überraschen!!
    Und ich weiß nicht ob die Erkenntnisse aus über 40 Jahren Trainingserfahrung "herablassend klingen"??[img]/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif[/img][img]/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif[/img]
    Wir können uns ja wieder unterhalten, wenn Du gleichgezogen hast!!
    Kann man eigentlich auch "Kopfschütteln" als körperliche Aktivität bezeichnen??Wenn ja so läßt sich Deine Leistungsfähigkeit darin sicher auch noch erhöhen!!Aber in 25 Jahren denkst Du sicher auch etwas anders darüber!!

    Gruß Rainer


  15. Vor-Während und Danach #15
    uschi

    Re: so aber auch nicht

    hallo rainer!

    für mich hat deine einstellung schon etwas leicht zwanghaftes. es ist doch nicht sinn und zweck der sache (sport) etwas "sündigen" zu dürfen frei nach der devise: "na dann strample ich halt 300 kcal wieder runter". diese idee hatte ich ehrlich gesagt noch nie. ich habe mir noch nie gedanken darüber gemacht was und wieviel ich esse und wie lange ich dafür wieder sporteln müsste. ich könnts auch nicht ausrechnen, da ich keine angaben wüsste.
    wozu soll das gut sein?
    mit gesundem körperbewusstsein hat das nicht viel zu tun!

    seas, uschi


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