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  1. gute Kohlenhydrate - schlechte Kohlenhydrate #1
    Mithrandir

    gute Kohlenhydrate - schlechte Kohlenhydrate

    Es geht mal wieder um die Energiebilanz und das Abnehmen.
    Ich bin auch überzeugt, dass man allein über das Beeinflussen der Energiebilanz sein Gewicht regulieren kann.
    Allerdings ist mir noch nicht ganz klar, warum auch hier immer wieder unterschiedliche Arten von Kohlenhydraten unterschieden werden. Meist hört man dann von guten und schlechten Kohlenhydraten.
    So soll es z. B. besser sein Kohlenhydrate in Form von Kartoffeln als in Form von Schokolade zu sich zu nehmen.
    Es dürfte doch eigentlich keinen Unterschied machen, so lange die Kalorienzahl (Joule) die Gleiche ist, oder?



  2. gute Kohlenhydrate - schlechte Kohlenhydrate #2
    Bjoern

    Du hast recht!...

    ...egal ob du 2000 kcal in form von fett oder in form von haushaltszucker zu dir nimmst; wenn du 2500 am tag verbrauchst wirst du pro tag 500 kcal verlieren


  3. gute Kohlenhydrate - schlechte Kohlenhydrate #3
    Rainer

    Und dem ist

    lieber Björn,

    auch nix hinzuzufügen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Gruß Rainer


  4. gute Kohlenhydrate - schlechte Kohlenhydrate #4
    Marion

    ..doch noch etwas hinzuzufügen

    Denn es macht sehr wohl einen Unterschied, ob ich meine 2500 kcal in Form von Schokolade oder in Form einer ausgewogenen Mischkost zu mir nehme.
    Zwar nicht für die EB, aber fürs Wohlfühlen, Durchhalten, gut aussehen, die Verdauung...


    http://www.fuchsschaf.de/bauchtanz1.JPG

  5. gute Kohlenhydrate - schlechte Kohlenhydrate #5
    Rainer

    Wenn Du so argumentierst

    liebe Marion,

    hast Du natürlich recht!!
    (ja-aber Technik!!)
    Aber ich warte jetzt nur noch auf Bemerkungen wie: Für`s Wohlfühlen nehme ich die 2500 kcal in Form von Bier zu mir, oder, für`s Durchhalten nehm ich die 2500 kcal in Form von Spaghetti zu mir, oder für die Verdauung....................

    Und in der ausgewogenen Mischkost darf ja auch ruhig ein bisschen Schokolade sein!!!

    Gruß Rainer



  6. gute Kohlenhydrate - schlechte Kohlenhydrate #6
    TheRealOwna

    Re: ..doch noch etwas hinzuzufügen

    Hm - ich dachte immer die kurzen (index>50) sind auch bei ausgewogender EB schlecht, da man schneller wieder hunger bekommt. Und daher schwerer die ausgeglichene Bilanz hält.

    Kohlenhydratreiche Ernährung mach vitaler - verseht ich. Was meinst du damit das fürs Aussehen einen Unterschied macht? Und bin ich mit Vollkornbrot vitaler als mit Schoko?

    danke.


  7. gute Kohlenhydrate - schlechte Kohlenhydrate #7
    dille

    Halt, halt, stop....

    Auch wenn ich mir jetzt wieder verbesserungen von sonst wem anhören muss:
    Richtig ist: Kalorien sind Kalorien und machen im ersten Moment keinen Unterschied. Doch jetzt kommt das große ABER: Es ist vielleicht weniger ein Wellness als Stoffwechselfaktor.
    Wenn man Kohlenhydrate zu sich nimmt, ganz egal welche, bereitet sich der Körper darauf vor. Je mehr Kohlenhydrate er erwartet (gustatorisches Prinzip, also schmecken riechen etc.) desto mehr Insulin wird ausgeschüttet um diese Kohlenhydrate zu transportieren.
    Wenn man nun weniger süße Kohlenhydrate zu sich nimmt, wird weniger Insulin ausgeschüttet, da der Körper nicht mit einem "Massenandrang" rechnet. Immerhin sind die weniger süßen Kohlenhydrate sehr viel langkettiger als ein oder zweifachzucker. Diese langen Moleküle müssen also erst einmal gespalten werden (passiert auch schon teilweise im Mund) und können erst dann transportiert werden. Ein höherer Insulinausstoß ist also in diesem Fall für den Körper nicht nötig. Bei schlechten Kohlenhydraten sieht das etwas anders aus. Denn durch ihre extreme Süße wird dem Körper viel Energie signalisiert, was ja auch richtig ist. Dennoch nimmt man aber z.B. keine 500g Traubenzucker zu sich. Der Körper der nicht abschätzen kann wieviel noch kommt rechnet aber mit normaler Mahlzeit und schüttet Insulin in Massen aus. Soweit ist da ja noch ncihts schlimmes dran, doch kommt jetzt wieder das große ABER:
    Insulin transportiert nicht nur die Kohlenhydrate, sondern greift bei Kohlenhydrattransport auch in den Fettstoffwechsel ein. Weil nämlich "frische" ENergie zugeführt wird, bracuht man ja keine Reserven (das Fett) weiter abbauen. Dies hat zur Folge, dass der Fettabbau gestopt wird. Je nach dem Insulinausstoß bleibt das Insulin für mehrere Stunden aktiv, in der kein Fettabbau stattfindet. Neben den "süßen" Kohlenhydraten bewirken light-produkte genau das gleiche. Eine süße Cola-light bewirkt trotzdem einen Insulinausstoß.
    Dies hat zur Folge, dass Fett nicht mehr abbgeabaut wird und bei kleineren Mahlzeiten (z.B. nach einem Traubenzuckerriegel) ein Heißhunger entsteht. Immerhin ist die Energie des Traubenzuckers schnell verbraucht, aber durch das noch vorhandene Insulin wird keine Energie mehr durch die Fette bereit gestellt...
    Weiterhin wird bei Insulinausstoß der Fettanbau gefördert. Wenn man also ein typisches Fast-Food-Essen mit süßer Limo (wir wollen ja keine Markennamen nutzen) verzehrt, setzt das darin enthaltene Fett 1:1 durch die süße Limo an. Und weiterhin bekommt man dabei schnell wieder Hunger, da dem Körper die Cola nicht ausreicht, weil das Insulin noch aktiv ist.
    Allerdings sollte man nie ausser Acht lassen: ckal sind ckal. Egal ob als Schokolade oder als Nudel. Wer 2500 braucht und 2700 ißt, nimmt zu.
    Ganz oft wird oben beschriebener Vorgang auch von selbsternannten Ernährungsgurus unter dem Begriff Glyx-Diät oder glycämischer Index vermarktet. Dies ist allerdings mit Vorsicht zu genießen, weil sich hier teilweise Abgründe zu gesicherten Erkenntnissen auftun. So kommen absolute Fettmacher als Fettburner in diesen Büchern daher. Ich will ja keine Beispiele nennen, aber Schafskäse in Olivenöl ertränkt war, ist und wird niemals das Abnehmen fördern. Das sollte jedem normal denkenden Menschen klar sein. Das einzige beim richtigen Abnehmen ist seine Energiebilanz richtig austarieren. Denn eines muss klar sein: Man hat keine Probleme mit Fettpolstern, sondern mit seiner Ernährungsweise! Und da hilft nur Ernährungsweise ändern. Denn im Endeffekt liegt es wirklich nur an den kcal, ob als Schokolade oder als Reis!
    Dennoch kan man den glycämischen Index als Sportler durchaus nutzen. So ist eine sehr energiereiche Nahrung vor oder nach dem Sport von Vorteil um Energie bereitzustellen.



    Nebenher sorgen solche Phänomene zu Fragen in fitnessboards die Menschen wie mir Geschwüre an den FIngern, die ich mittlerweile habe, wachsen lassen.
    Darum ist nun Schluss und ich hoffe ich konnte etwas helfen.


    Und erwarte Kritik von denen die es besser wissen sollten....


    Grüsse

    Dirk


  8. gute Kohlenhydrate - schlechte Kohlenhydrate #8
    eef

    Re: Halt, halt, stop....

    interessant, dachte bisher immer, daß hauptsächlich eine erhöhung der blutglucosekonzentration die insulinfreisetzung induziert.
    wo hast denn dieses wissen her?


  9. gute Kohlenhydrate - schlechte Kohlenhydrate #9
    sporti

    Vorsicht Mythen Mythen Mythen

    lieber dirk,

    in deiner antwort sind einige mythen vorhanden. hier nur mal ein paar richtigstellungen:

    1. es gibt immer eine adäquate insulinantwort auf eine erhöhung des blutzuckerspiegels (ausser beim stoffwechselentgleistem)
    2. kohlenhydrate sind nicht süß
    3. insulin hemmt lipolyse (aber auch nicht vollständig) aber eine ß-oxidation findet immer statt
    4. heißhungerattacken sind nicht vom zucker abhängig

    etc.

    den rest kannst du im archiv nachsehen

    grüße stefan



  10. gute Kohlenhydrate - schlechte Kohlenhydrate #10
    dille

    Re: Vorsicht Mythen Mythen Mythen

    Mythos 1: Das stimmt. Es ist nur die Frage wie hoch! Und adäquat ist so eine Sache: Wollen wir bei meinem Beispiel bleiben: Man nehme einen Traubenzuckerriegel. JAAA! Energie! Toll! .... Wirkung: EIn paar Minuten. Danach kann der Körper aber nicht mehr unbegrenzt auf seine Fettreserven zugreifen. Wie du schon richtig sagtest Insulin hemmt den Fettabbau, mal mehr, mal weniger. Danch bekommt man Hunger oder wird müde...

    2. Kohlenhydrate sind sehr süß! Kohlenhydrate sind Cn(H2O)n, wobei n für die Moleküllänge steht. Bei CH2O haben wir es z.B. mit einfachzucker zu tun, bei C2(H2O)2 mit Zweifachzucker. Und diese sind meines erachtens sehr süß, außer ich habe einen sehr hohe gustatorische Entgleisung ;o)
    Längere Ketten werden als Polysaccaride bezeichnet, unsere guten alten Kohlenhydrate, nur leider nicht schön einfach als einzelnes Molekül, sondern halt als lange Kette. Dennoch wenn man sie spaltet, was der Körper bereits im Mund macht, kommen Zucker heraus (beiß mal ganz lange auf einem Brot herum. Mit der Zeit wird es süß!)

    3. Anderes habe ich nie behauptet

    4. Nein, sind sie zunächst nicht, das stimmt. Aber stell dir mal deinen Körper vor nach einer Cola-light. Es ist süß, er rechnet mit Kohlenhydraten! Und was kommt? Nur Bullshit! Keine Energie, weil lightprodukt. Was passiert wohl? An seine Fettreserven kommt er nicht im vollen Maße heran, immerhin hatr er ja mit einer Menge Energie gerechnet und den Insulinspiegel voll aufgefahren. Man bekommt Hunger oder wird Müde! Also zumindest indirekt verschafft einem Süße nur kurzfristige Energie (also beim richtigen Zucker).
    Das ist nichts schlimmes. Als Sportler kann und sollte man die schnelle Bereitstellung von Sacchariden in jedem Fall nutzen...

    Und noch etwas: WIe bereits gesagt bin ich kein Anhänger von der Glyx-Diät(guckst du in mein Beitrag) oder dem puren Vertrauen auf glykämischen Index. Wie bereits gesgat, sollte jedem kalr sein, dass fettiger Käse in Olivenöl ertränkt kaum ein Fettkiller sein kann (noch dazu sollte man sich auf die gesundheitliche Wirkung von essentiellen Fetten nicht verlassen! Fette sind und bleiben Fette. Und es kommt immer auf die Menge an. Und ausserdem neigen gerade die angeblich so gesunden essentiellen Fettsäuren unter Einwirkung von Sauerstoff zu Peroxidverbindungen. Und womit man seine Haare färbt ist noch lange nicht gut für seine Muskeln! (Was jetzt nciht heissen soll, dass essentielle Fette schlecht sind, mmerhin braucht sie ja der Körper. Es soll nur sagen: Die Menge machts. 5 Eßlöffel Butter sind am Tag noch lange nicht so ungesund wie 5 Liter tollstes Öl mit viel essentiellen Fettsäuren!).

    Also Mythos hin und her. Kohlenhydrate sind Kohlenhydrate.

    Dennoch sollte jedem klar sein, dass man mit einer ausgewogenen Ernährung viel weiter kommt als mit anderem (wie z.B. dieser Glyx-Diät. Mit meinem Beitrag wollte ich eigentlich nur die Funktion von süßen und weniger süßen Kohlhydraten erklären...).

    Klar ist hoffentlich auch, dass wenn man andauernd nur nach Glyx-Index isst, aber dafür viel zu viel, dass man auch nicht abnimmt! Wie ich bereits erwähnte: Kohlenhydrate sind Kohlenhydrate und dem Körper ist es erst mal egal wie süß sie sind (ausser dass er je nachdem den Fettabbau regelt). Wer 2600 ckal an niedrigem GI frißt aber nur 2000 braucht, sollte nicht glauben, dass er abnimmt. Und gerade dies wird ja teilweise in solchen Büchern propagandiert (Je mehr essen, desto mehr abnehmen. Wer glaubt diesem scheiss?).

    Soviel zu Mythen, die doch was wahres an sich haben

    Grüsse

    Dirk

    PS: Geht aber jetzt bloß nicht nach süß oder weniger süß! Der Körper ist sehr gut in der Lage zu entscheiden was er jetzt braucht (ausser bei pervertierten Essgewohnheiten). Denn solbald man sich verschiedene Dinge wie Schokolade und die Cola verbietet stellt man sich nicht nur selbst unter Druck, sondern baut u.U. auch ein sehr zwanghaftes Essverhalten auf, die allermeist in Eßstörungen enden. Also Essen worauf man gerade Lust hat, aber kcal zählen...


  11. gute Kohlenhydrate - schlechte Kohlenhydrate #11
    dille

    Re: Halt, halt, stop....

    Ist doch richtig. Alle Arten Zucker ob einfach, zweifach oder mehrfach, verursachen eine Änderung des Insulinspiegels. Allerdings nicht nur die Glucose, denn sie ist "nur" ein Monosaccharid (einfachzucker). Andere Kohlenhydrate bewirken genau das gleiche. Allerdings lassen langkettigere Kohelnhydrate wie bei Nudeln oder Kartoffeln den Insulinspiegel nicht so hinaufschnellen wie die viel süßeren ein- oder zweifachzucker.

    Grüsse

    Dirk

    PS: WOher dieses Wissen kommt? Guckst du unter Pschyrembel! Geilstes Buch auf ganzer Welt! Kostet allerdings. Aber es gibt mittlerweile auch öfters mal Sonderauflagen die nur um die 30 Euro liegen (ist es aber wert, weil nicht nur der Inhalt stimmt, sondern auch die Masse (die wissen schon warum es keine Seitenzahlen gibt, immerhin stürzt Windows ja bei 1000 Seiten ab... okok, sollte nur ein Scherz sien ;o) )


  12. gute Kohlenhydrate - schlechte Kohlenhydrate #12
    dille

    Re: Wenn Du so argumentierst

    Cool! Abnhemen leicht gemacht! Denn wenn man so viel Bier zu sich nimmt, kann man ja nichts mehr essen, weil man viel zu voll ist und außerdem kotzt man das meiste eh wieder aus!

    WIr sollten ein Buch "Schlank und rank mit Bier - Trink soviel du willst!" schreiben, dann könnten wir uns diese Diät auch leisten!
    *huhahahahaahaha*
    Und danach schreiben wir dann "Schlank mit Marihuana- Genauso effektiv wie die Bierdiät, nur ganz ohne cal!"
    Zumindest die Amis dürften uns diese Bücher schaarenweise abkaufen. Immerhin machen die auch die Atkins-Diät (mit Gruß an die arteriosklerose). *ggg*


  13. gute Kohlenhydrate - schlechte Kohlenhydrate #13
    eef

    Re: Halt, halt, stop....

    steht das wirklich so im pschyrembel drinnen? daß alle arten von zucker eine änderung des insulinspiegels bewirken?
    wie schauts da mit der zellulose aus, oder mit dem süßesten aller natürlichen zucker, der fruktose?



  14. gute Kohlenhydrate - schlechte Kohlenhydrate #14
    Bjoern

    Ob man ohne Hunger oder mit...

    ...eine negative Energiebilanz erreicht, ist doch vollkommen wurscht, nicht wahr?

    Björn


  15. gute Kohlenhydrate - schlechte Kohlenhydrate #15
    Widar

    Re: Vorsicht Mythen Mythen Mythen

    1. Hast Du auch wissenschaftliche Belege für Dein "Das Stimmt"? Warum kann der Körper danach nicht auf seine Fettreserven zurückgreifen. Die Verwertung aller drei Hauptkalorienträger läuft parallel und nicht nacheinander ab. Der Körper wird immer auf seine Reserven zurückgreifen, wenn er nicht genug Kalorien bekommt (ganz unabhängig von irgendwelchen Insulin- oder sonstigen Werten).

    2. Mit "süß" ist hier Geschmack gemeint. Das "Cn(h20)n", wie Du so schön schreibst, schmeckt mit einer scharfen Nudelsauce oder als Salzkräcker nicht sonderlich süß.

    4. Deine Geschmacksnerven signalisieren "süß." Na und? Dein Stoffwechsel reagiert nur auf tatsächlich vorhandenen Zucker im Verdauungstrakt und im Blut. Er hat keine "Erwartungshaltung." Das einzige, was enttäuscht wir, ist die Psyche. Und die scheint bei vielen hier oft quer zu schießen.

    Gruß
    Sascha



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