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Ich habe da mal eine rein theoretische Frage. Deswegen schreibe ich hier auch Off-Topic.
Nehmen wir mal an, jemand nimmt an einem Tag 20 000 kcal auf und hat somit eine deutlich postive EB.
Frage: Wie lange dauert es (Stunden, Tage?) bis die überschüssig aufgenommene Energie in Fettvorräte des Körpers umgewandelt wird? Sprich: Der KFA um 2 oder 3 Prozentpunkte steigt?
Oder auch anders herum gefragt:
Jemand macht einen 24h-Lauf und füllt seine verbrauchten Energievorräte während oder nach dem Lauf nicht wieder auf. Angenommen dieser Mensch würde das ganze unbeschadet überleben , nach welchem Zeitraum hat sich sein KFA drastisch gesenkt? Sprich: Hat er schon während dem Lauf ~2kg Körperfett abgebaut, oder geschieht das erst in den folgenden Tagen?
Ich stelle diese Fragen nur, weil mich einfach das "was passiert wenn" interessiert.
Besonders die Vorgänge im Körper beim ersten Fall oben würden ich interessieren.
Das mit dem 24 Stunden lauf ist zwar eine utopische aber recht logische Geschichte...
Hi!
Fett wird zur Energiegewinnung herangezogen, daher MUSS es bereits während der körperlichen Aktivität dazu benützt werden und nicht erst nachher. Woher sonst die nötige Energie nehmen um einen solchen Lauf zu überstehen. Einmal abgesehn davon, dass das ohne Nahrungsaufnahme während dem Lauf sehr unrealistisch bzw. unmöglich ist.
Hehe, vor der Beantwortung der 1. Frage hab ich mich auch bewußt gedrückt...
... dafür kenn ich mich zu wenig aus. Ich stell mir grad vor welche Mengen das wären. Ich schätze, dass ich am Tag so 3000 kcal zu mir nehme. Diese Zahl schwankt natürlich, heute zum Abendessen hab ich jedoch 400 gramm Tortellini zu mir genommen, auf der Packung stand: "Im gekochten Zustand entpricht das 700 gramm", sprich eine Hauptspeise für 3 Personen
Das war jedoch direkt nach dem Training und da hab ich immer mords Kohldampf.
... dafür kenn ich mich zu wenig aus. Ich stell mir grad vor welche Mengen das wären. Ich schätze, dass ich am Tag so 3000 kcal zu mir nehme. Diese Zahl schwankt natürlich, heute zum Abendessen hab ich jedoch 400 gramm Tortellini zu mir genommen, auf der Packung stand: "Im gekochten Zustand entpricht das 700 gramm", sprich eine Hauptspeise für 3 Personen
Das war jedoch direkt nach dem Training und da hab ich immer mords Kohldampf.
mfG
Alex
Bin mir garnicht sicher, ob der Körper diese Energiemenge überhaupt aufnehmen kann. Irgendwo war da eine Grenze.
Einmal abgesehn davon, dass das ohne Nahrungsaufnahme während dem Lauf sehr unrealistisch bzw. unmöglich ist.
Ich hatte gerade im Fernsehen einen Dokufilm über zwei Britische Bergsteiger gesehen. Die sind in Peru 1985 einen Berg hochgestiegen. Beim Abstieg hat sich einer der Beiden ein Bein gebrochen. Da es kein offener Bruch war, verblutete er nicht. Irgendwann ging das Gas zum Schmelzen des Schnees aus und Nahrung war auch alle. Der mit dem gebrochenen Bein ist dann irgendwann in eine Gletscherspalte gestürzt, kam nicht wieder raus, da zu steil und vereist. Hat sich dann weiter in die Spalte gelassen und hat dann irgendwann einen Quergang mit leichterem Anstieg gefunden. Dann war er wieder auf dem Gletscher. Dann Kilometerlang auf dem Bauch mit zwei Eispickeln über den Kletscher gezogen. Am Ende des Gletschers dann noch ein paar Kilometer über Steine und Geröll. Irgendwann kam er dann wieder im "Basislager" an. Das war glaube ich nach 9-11 Tagen. Er hatte 33% seines Körpergewichtes verloren.
Hallo Carsten, ja den Film hab ich auch gesehn....
Zitat:
Zitat von cbeinecke
Ich hatte gerade im Fernsehen einen Dokufilm über zwei Britische Bergsteiger gesehen. Die sind in Peru 1985 einen Berg hochgestiegen. Beim Abstieg hat sich einer der Beiden ein Bein gebrochen. Da es kein offener Bruch war, verblutete er nicht. Irgendwann ging das Gas zum Schmelzen des Schnees aus und Nahrung war auch alle. Der mit dem gebrochenen Bein ist dann irgendwann in eine Gletscherspalte gestürzt, kam nicht wieder raus, da zu steil und vereist. Hat sich dann weiter in die Spalte gelassen und hat dann irgendwann einen Quergang mit leichterem Anstieg gefunden. Dann war er wieder auf dem Gletscher. Dann Kilometerlang auf dem Bauch mit zwei Eispickeln über den Kletscher gezogen. Am Ende des Gletschers dann noch ein paar Kilometer über Steine und Geröll. Irgendwann kam er dann wieder im "Basislager" an. Das war glaube ich nach 9-11 Tagen. Er hatte 33% seines Körpergewichtes verloren.
Der Film war faszinierend. 2 Std.
Gruß
Carsten
Der lief vor kurzem auf Premiere, hab ihn gemeinsam mit meiner Mutter geschaut, wir waren beide ganz fasziniert von dieser Leistung und diesem Überlebenswillen.
Hm, ich glaub, dass da jedoch psychische Faktoren mitspielen, die man nicht eins zu eins auf das Beispiel mit dem 24h Lauf umlegen kann. Wenn du freiwillig in einen 24 Stunden-Lauf gehst, wirst du den nicht ohne Nahrungsaufnahme durchhalten (denk ich mir...), weil der Faktor des "Überleben-Müssens" da wegfällt. Das wäre dann ungefähr dasselbe wie mit der absoluten Maximalkraft, die nur in Extremsituationen an den Tag tritt, wenns um Sein oder Nicht-Sein geht.
Das sind so meine Überlegungen zu dem Thema, find ich ehrlich gesagt gar nicht uninteressant solche Sachen
Der lief vor kurzem auf Premiere, hab ihn gemeinsam mit meiner Mutter geschaut, wir waren beide ganz fasziniert von dieser Leistung und diesem Überlebenswillen.
Hm, ich glaub, dass da jedoch psychische Faktoren mitspielen, die man nicht eins zu eins auf das Beispiel mit dem 24h Lauf umlegen kann. Wenn du freiwillig in einen 24 Stunden-Lauf gehst, wirst du den nicht ohne Nahrungsaufnahme durchhalten (denk ich mir...), weil der Faktor des "Überleben-Müssens" da wegfällt. Das wäre dann ungefähr dasselbe wie mit der absoluten Maximalkraft, die nur in Extremsituationen an den Tag tritt, wenns um Sein oder Nicht-Sein geht.
Das sind so meine Überlegungen zu dem Thema, find ich ehrlich gesagt gar nicht uninteressant solche Sachen
mfG
Alex
Tja, wenn Du beim BD die Hantel auf der Brust hast und bekommst sie nicht mehr hoch und Du bist ganz alleine in Deinem Keller, muss man sich was einfallen lassen.
Vergleichen kann man einen 24h-Lauf mit dem Bergsteigerbeispiel sicherlich nicht.
Hui! Ein drittel vom Körpergewicht weniger. In so kurzer Zeit!
Wurde in der Doku auch erwähnt wie lange es dauerte bis er sich wieder erholt hat?
Du meinst der Körper könne all das Essen (mit 20 000 kcal) nicht verdauen? Was wären dabei denn die limitierenden Faktoren?
schöne Grüße,
Michi
Wie lange er gebraucht hat wurde nicht erwähnt. Mal schaun ob die das nicht auch als Buch niedergeschrieben haben.
Der limitierende Faktor ist der Darm. Der kann einfach nicht mehr aufnehmen, oder besser (der Nahrung) entnehmen. Ich habe da irgendwas mir 14-15.000 kcal in Erinnerung.