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ich habe mir im Internet viele Seiten angeschaut, die sagen das man nicht gleichzeitig abnehmen und Muskel aufbauen kann. Warum ist das so? Warum kann der Körper die nötige Energie beim Muskelaufbau nach dem Krafttraining nicht aus dem Fettpolster des Körpers holen?
Ich finde es nervig jetzt zunehmen zu müssen und dann wieder radikal abnehmen zu müssen (weil dies doch auch ungesund ist) um Definition zu bekommen. Und da man radikal abnimmt nimmt man doch wieder Muskeln ab oder nicht? Und außerdem besteht dann die Chance des jojo - effekts .
ich habe mir im Internet viele Seiten angeschaut, die sagen das man nicht gleichzeitig abnehmen und Muskel aufbauen kann. Warum ist das so? Warum kann der Körper die nötige Energie beim Muskelaufbau nach dem Krafttraining nicht aus dem Fettpolster des Körpers holen?
Ich finde es nervig jetzt zunehmen zu müssen und dann wieder radikal abnehmen zu müssen (weil dies doch auch ungesund ist) um Definition zu bekommen. Und da man radikal abnimmt nimmt man doch wieder Muskeln ab oder nicht? Und außerdem besteht dann die Chance des jojo - effekts .
Ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen!
Mfg Markus
hallo Markus, auch dir ein Willkommen!
Reduktion von Körperfett und das Aufbauen von Muskeln geht sehr wohl gleichzeitig. Für den Aufbau von Muskeln braucht es neben einem ordentichen Training ausreichend Eiweiß.
Also bei mir klappts leider nicht, hab jetzt drei Wochen am Stück in einer Mucki-Bude zugebracht, habe jede Menge Eiweiß-Drinks geschlürft und immer genau hingeschaut wenn Muskelmänner an den Geräten geübt haben.
Habe nichts abgenommen (außer im Geldbeutel) und keinerlei weitere Muskelmasse bekommen.
Werde jetzt doch wieder auf die alte FdH-Diät zurückgreifen.
Werde jetzt doch wieder auf die alte FdH-Diät zurückgreifen.
größter fehler, den du machen kannst. beim fettabbau zeit lassen, also kein zu großes defizit wählen. sonst büßt du ordentlich muskelmasse ein. ein defizit von ca. -500kcal ist relativ "muskelabbausicher". trainieren und deine muskulatur fordern musst du natürlich auch weiterhin.
rechnerisch würdest du dann auf ein rund zwei kilo fett im monat kommen: für ein 1kg fett musst du ca. 7.500 kcal einsparen. 500 kcal am tag sind 3.500 die woche, 15.000kcal in vier wochen = 2 kilo fett
finde jetzt den artikel nicht, deswegen kopier ich ihn hier rein.
Muskelaufbau und Fettabbau sind zwei Vorgänge, die völlig unabhängig voneinander laufen. Der Fettabbau wird dadurch realisiert, daß man weniger Energie aufnimmt als benötigt. Der Körper muß dann ans Depotfett. Muskelaufbau i.S. von Hypertrophie ist eine Adaptation der Skelettmuskulatur an eine bestimmte Form des Kraftttrainings (Muskelaufbautraining). Man benötigt zwar für Krafttraining eine bestimmte Menge an Energie, aber die stellt man nicht über den Fettstoffwechsel bereit, sondern über sog. energiereiche Phosphate bzw. Kohlenhydrate. Somit sind Fettabbau und Muskelaufbau unabhängig voneinander ablaufende Vorgänge, die nicht interferieren. Auch der erhöhte Eiweißbedarf wird häufig unterschätzt. Wenn man keinen Leistungssport im Bereich Bodybuilding betreiben will, reichen Tagesmengen von höchstens 1,6 g pro kg Körpergewicht, was etwa 12% von der Gesamtenergieaufnahme entspricht, völlig aus. Das deckt man mit einer ausgewogenen kalorienarmen Ernährung normalerweise ab.
Zuviel aufgenommene Proteine können mitunter die Nieren belasten und werden als Depotfett gespeichert, da der Körper nicht in der Lage ist, Proteinspeicher anzulegen.
Die Geschwindigkeit mit der man Muskelmasse aufbaut ist also nicht unmittelbar abhängig von der Eiweißaufnahme, sondern hängt von den Faktoren Training und Veranlagung (hereditäre Komponente) ab.
ich habe mir im Internet viele Seiten angeschaut, die sagen das man nicht gleichzeitig abnehmen und Muskel aufbauen kann. Warum ist das so? Warum kann der Körper die nötige Energie beim Muskelaufbau nach dem Krafttraining nicht aus dem Fettpolster des Körpers holen?
Ich finde es nervig jetzt zunehmen zu müssen und dann wieder radikal abnehmen zu müssen (weil dies doch auch ungesund ist) um Definition zu bekommen. Und da man radikal abnimmt nimmt man doch wieder Muskeln ab oder nicht? Und außerdem besteht dann die Chance des jojo - effekts .
Ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen!
Mfg Markus
siehe "muskelaufbau und fettabbau" oder fettabbau und muskelaufbau".
eine positive stickstoffbilanz lässt sich grundsätzlich auch bei negativer energiebilanz realisieren. dass man diese nicht durch übertriebene kalorienrestriktion erreichen soll, sollte klar sein. am besten erzielt man eine neg. e-bilanz über eine steigerung des energieumsatzes, sprich durch training. dass man mit krafttraining nicht nur "abspecken" kann, sondern sogar am effizienteste "abspecken" kann (bezogen auf den zeitaufwand), ist eine tatsache, deren sich aber offensichtlich immer noch nicht viele bewusst sind. das ist nicht nur wissenschaftlich untermauert, sondern zeigt auch die praxis.
siehe "muskelaufbau und fettabbau" oder fettabbau und muskelaufbau".
eine positive stickstoffbilanz lässt sich grundsätzlich auch bei negativer energiebilanz realisieren. dass man diese nicht durch übertriebene kalorienrestriktion erreichen soll, sollte klar sein. am besten erzielt man eine neg. e-bilanz über eine steigerung des energieumsatzes, sprich durch training. dass man mit krafttraining nicht nur "abspecken" kann, sondern sogar am effizienteste "abspecken" kann (bezogen auf den zeitaufwand), ist eine tatsache, deren sich aber offensichtlich immer noch nicht viele bewusst sind. das ist nicht nur wissenschaftlich untermauert, sondern zeigt auch die praxis.
Kurt, was ich mir nicht ganz vorstellen kann ist dass ich bei 1 STd. KT (in der ja auch viele Pausen enthalten sind) so viel Energie verbrauch wie beim Radln z. b. wo ich evtl. auf dem heintrainer 400 - 500 die Std. verbrauche.
Ich ziehe 50 kg auf der Bank. mache ich 4 Sätze und schaffe im 1. Satz 11, im 2ten 9 usw. Verbraucht man bei dem "Pippi" so viel?
Grüsse Charly
Kurt, was ich mir nicht ganz vorstellen kann ist dass ich bei 1 STd. KT (in der ja auch viele Pausen enthalten sind) so viel Energie verbrauch wie beim Radln z. b. wo ich evtl. auf dem heintrainer 400 - 500 die Std. verbrauche.
Ich ziehe 50 kg auf der Bank. mache ich 4 Sätze und schaffe im 1. Satz 11, im 2ten 9 usw. Verbraucht man bei dem "Pippi" so viel?
Grüsse Charly
Kurt, was ich mir nicht ganz vorstellen kann ist dass ich bei 1 STd. KT (in der ja auch viele Pausen enthalten sind) so viel Energie verbrauch wie beim Radln z. b. wo ich evtl. auf dem heintrainer 400 - 500 die Std. verbrauche.
Ich ziehe 50 kg auf der Bank. mache ich 4 Sätze und schaffe im 1. Satz 11, im 2ten 9 usw. Verbraucht man bei dem "Pippi" so viel?
Grüsse Charly
Hey Charly,
vergiss die Angaben des Energieverbrauchs auf Pulsuhren und sonstigen Geräten.
Klar verbraucht man mit dem "Pippi" den du beschrieben hast, nicht besonders viel Energie. Aber wenn du gut 1 h intensives KT durchführst, dann hat dein Körper noch etliche Stunden zu tun um sich zu regenerieren. Für diese Regeneration verbraucht dein Körper mehr Energie als sonst. Man spricht von bis zu 24 h erhöhtem Energieverbrauch nach einer intensiven KT-Session.
Kurt, was ich mir nicht ganz vorstellen kann ist dass ich bei 1 STd. KT (in der ja auch viele Pausen enthalten sind) so viel Energie verbrauch wie beim Radln z. b. wo ich evtl. auf dem heintrainer 400 - 500 die Std. verbrauche.
Ich ziehe 50 kg auf der Bank. mache ich 4 Sätze und schaffe im 1. Satz 11, im 2ten 9 usw. Verbraucht man bei dem "Pippi" so viel?
Grüsse Charly
Nicht die Energie die du während dem Training verbrauchst oder als Nachbrenneffekt verbrauchst ist entscheidend, sondern dass du mit mehr Muskelmasse deinen Grundumsatz erhöst und diese zusätzliche Muskelmasse das Ganze Jahr über mehr Kalorien verbraucht. Das läppert sich ganz schön! Die Muskelmasse ist das, was am meisten Energie braucht in unserem Körper. Bewegst du dich, so verbrauchst du mit mehr Muskelmasse auch noch mehr, als mit weniger. Du hast also zwei positive Effekte oder sogar drei.
- Mehr Energieverbrauch durch höheren Grundumsatz
- mehr Energieverbrauch bei gleichen Aktivitäten durch die zusätzliche Muskelmasse und
- das KT braucht natürlich auch seine Kalorien zwar nicht soviel wie eine intensive Ausdauereinheit, aber dennoch reichlich.
Grüße, Hubert
__________________ Nicht die Dinge machen dich glücklich, sondern deine Sicht der Dinge
Nicht die Energie die du während dem Training verbrauchst oder als Nachbrenneffekt verbrauchst ist entscheidend, sondern dass du mit mehr Muskelmasse deinen Grundumsatz erhöst und diese zusätzliche Muskelmasse das Ganze Jahr über mehr Kalorien verbraucht. Das läppert sich ganz schön! Die Muskelmasse ist das, was am meisten Energie braucht in unserem Körper. Bewegst du dich, so verbrauchst du mit mehr Muskelmasse auch noch mehr, als mit weniger. Du hast also zwei positive Effekte oder sogar drei.
- Mehr Energieverbrauch durch höheren Grundumsatz
- mehr Energieverbrauch bei gleichen Aktivitäten durch die zusätzliche Muskelmasse und
- das KT braucht natürlich auch seine Kalorien zwar nicht soviel wie eine intensive Ausdauereinheit, aber dennoch reichlich.
Grüße, Hubert
Hallo Hubert, du hast ja nicht ganz Unrecht, aber die Zunahme an Muskelmasse geht doch recht langsam voran.
KT ist deshalb zum Abspecken gut geeignet, weil es über einen längern Zeitraum einen erhöhten Energieverbrauch gibt. Der positve Effekt, den du beschreibst, der kommt noch hinzu.
Hallo Hubert, du hast ja nicht ganz Unrecht, aber die Zunahme an Muskelmasse geht doch recht langsam voran.
KT ist deshalb zum Abspecken gut geeignet, weil es über einen längern Zeitraum einen erhöhten Energieverbrauch gibt. Der positve Effekt, den du beschreibst, der kommt noch hinzu.
Gruß
Thomas
Die Erhöhung des Grundumsatzes ist das Entscheidende. Wenn du durch ein paar Muskeln mehr pro Tag 200 kcal mehr verbrauchst, dann macht das über das Jahr über 70.000 kcal aus oder anders gerechnet, 10 Kilo Fett weniger bei gleicher Kalorienaufnahme. Das holst du mit keinem Nachbrenneffekt heraus.
Grüße,
Hubert
P.S.: Die Muskelzunahme geht am Anfang recht schnell, nach dem ersten Jahr schon viel langsamer.
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