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Versteh ich nicht ganz, man sollte eigentlich versuche nur 3 ausgewogene Hauptmalzeiten zu sich zu nehmen.
Also morgens, mittags und abends und sonst garnichts.
Verbessert mich, wenn ich da falsch lege
Bei der Ernährungsberatung im Fitti haben se mir beigebracht, dass ich zusätzlich zu den 3 Hauptmalzeiten 3-4 Zwischenmalzeiten einschieben soll. Das heißt aber nicht groß schlemmen, aber zumindestens nen Apfel, Banane,Milchschnitte ... halt nen kleinen Snack. Damit werden sich die Hauptmalzeiten auch reduzieren.
So soll man seinen Zuckerspiegel konstant halten und das Hungergefühl verhindern.
Angeblich beginnt der Körper nach 4 Stunden ohne Essen, außer im Schlaf, an schnell spaltbare Proteine abzubauen (Muskeln).
Außerdem weiß der Körper, wenn du regelmäßig isst, dass er immer was bekommt und muss nicht mit Fett sparen, kann es verbrauchen...weil keine schlechten Zeiten
Das ist die Theorie.
Nun halte ich mich auch schon eine weile dran und ich finds gut
Hmm joa, aber ich glaub nicht, dass dein Körper weniger Fett verbraucht wenn du zwischendruch nichts isst. Er geht doch dann eher an deine Fettreserven wenn er nichts von Ausen bekommt.
Das mit den Muskel abbau, ist glaub ich auch nicht so extrem.
Geändert von Chillkroete (04.08.2006 um 10:28 Uhr).
Gegen lockeres Joggen ist eigentlich wenig einzuwenden, ausser vielleicht gerade nach einem anstrengenden Training. Da wäre das Risiko Proteine zu verbraten einfach größer.
Nur unter dem Aspekt des Energieverbrauchs ist ein höherer Level eben effektiver. Wenn Du "richtig rangehst", also Intervalle im anaeroben Bereich hast, dann ist durch den Nachbrenneffekt der Gesamtkalorienverbrauch trotz geringerer Trainingszeit höher.
Aber da es ja nicht nur um Kalorien geht, sondern auch um Spaß, muss das nicht wichtig für Dich sein.
Ort: Deutschland, Weinstadt (in der Nähe von Stuttgart)
Beiträge: 816
Zitat:
Zitat von mipooh
Dass Ausdauersportarten Muskulatur kosten sieht man wenn man sich die Körper von Marathonläufern anguckt und sie mal mit denen von Sprintern vergleicht.
Deshalb würde ich zum "Definieren" bei gleichzeitigem Bedarf an Muskelmasse nicht unbedingt ausgiebig Joggen.
ist das dein ernst?! hört sich so an als ob joggen die muskeln auffrist schon mal auf die idee gekommen, dass ein marathonläufer nicht auf hypertrophietraining setzt, sondern eher auf kraftausdauer?
ich jogge ausgiebig und setze auf muskelmasseaufbau. für mich seh ich da keinen widerspruch.
Ja, ist mein Ernst. Es ist viel mehr die Dauer des Trainings als die Intention Hypertrophie oder nicht. Wozu müssen sonst wohl Ausdauersportler ihren Fettstoffwechsel trainieren? Doch sicher nicht nur, weil sie keine Zeit zum Essen haben...
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Beiträge: 816
Zitat:
Zitat von mipooh
Wozu müssen sonst wohl Ausdauersportler ihren Fettstoffwechsel trainieren? Doch sicher nicht nur, weil sie keine Zeit zum Essen haben...
der fettstoffwechsel muss nur von leuten trainiert werden, die lange ausdauereinheiten absolvieren, z.b. marathon, triathlon usw.. (alle anderen können den getrost vergessen) und das hat den zweck dass der körper lernt die muskuläre energiebereitstellung unter langer extensiver belastung zu ökonomisieren, damit der körper die limitierten glycogenspeicher schonen kann. aber sicher nicht, dass nicht muskeln "gefressen" werden.
Denk doch mal ein bischen nach. Wenn der Körper nun also nicht gelernt hat, vorzugsweise Fette zu verbrauchen und sich die Glycogenvorräte deutlich verringern, was wird er dann wohl noch in Betracht ziehen? Ganz natürlich, nicht aus Bosheit...
Mal abgesehen davon, dass es nicht nach dem Schalter ein, Schalter aus- Prinzip geht...
Und was ist wohl ökonomisieren anderes, als lieber an die Fette zu gehen als Proteine zu Energie zu verarbeiten. Es gibt halt nicht nur KH und Fette, auch wenn ich nicht soweit gehen würde, den Körper deswegen als Kannibalen einzuordnen...
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Beiträge: 816
wenn die glycogenvorräte fast verbraucht sind kommt der "mann mit dem hammer". das kostet geschwindigkeit und kraft, aber sicher keine muskeln.
ich bleib dabei: ausdauertraining geht nicht zu lasten von muskeln. und bei unserem lauftreff sind einige richtig knackige und muskulöse kerlchen dabei
Im Diskussionszusammenhang geht es um jemanden, der ein leichtes Kaloriendefizit erreichen möchte, dabei Fett verlieren will aber keine Muskeln.
Wozu so jemand lange Ausdauereinheiten machen sollte ist mir unverständlich, selbst wenn der Körper keine Muskeln "frisst". Zumindest begibt sich so jemand dadurch in einen katabolen Zustand, insbesondere wenn, wie hier, ein 2 1/2 stündiges Training einschliesslich Krafttraining stattfindet und am Ende eine Ausdauereinheit steht, was wohl kaum zum Erhalt beiträgt.
Dass grundsätzlich auch Proteine zur Energieversorgung eingesetzt werden ist sicher unbestritten. Und dass bei einer negativen Energiebilanz wohl nicht gerade ein Proteinüberschuss besteht, daran wird auch niemand zweifeln.
Weiss nicht was die Grundsatzdiskutiererei in dem konkreten Fall bringen soll...